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Ski-WM: Svindal wieder Kombinations-Weltmeister, Innerhofer holt dritter Medaille

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Svindal bleibt Kombinations-Weltmeister

14.02.2011, 14:49 Uhr | dpa, sid, sid, dpa

Ski-WM: Svindal wieder Kombinations-Weltmeister, Innerhofer holt dritter Medaille. Aksel Lund Svindal feiert seine Titelverteidigung. (Foto: dpa)

Aksel Lund Svindal feiert seine Titelverteidigung. (Foto: dpa)

Der Topfavorit Ivica Kostelic verzichtete freiwillig, der Olympiasieger schied schon nach zwei Slalom-Stangen aus - da war Aksel Lund Svindal wieder zur Stelle. Wie vor zwei Jahren in Val d'Isère krönte sich der norwegische Medaillensammler bei der Ski-WM zum Kombinations-König. Seinen insgesamt vierten WM-Titel holte sich der 28-Jährige vor dem italienischen Super-G-Weltmeister Christof Innerhofer, der mit Silber den Medaillensatz von Garmisch-Partenkirchen komplettierte. Dritter wurde dessen Landsmann Peter Fill. Deutsche Teilnehmer waren in der Super-Kombination nicht am Start.

Souverän verteidigte Super-G-Olympiasieger Svindal im Slalom, in dem die Medaillenkandidaten aus dem dünnen Teilnehmerfeld reihenweise ausschieden, seinen Vorsprung aus der Abfahrt. Kostelic, für den nach drei Kombinations-Siegen im Weltcup-Winter eigentlich Gold reserviert war, hatte auf einen Start verzichtet und bereitete sich nach einem Kurzurlaub auf den Riesenslalom am Freitag vor.

Interesse an der Super-Kombination schwindet

Nur 41 Starter wagten sich auf die Kandahar-Abfahrt, nur noch 34 machten den Ortswechsel zum Slalom auf dem Gudiberg mit. So richtig Anklang findet die Super-Kombination, die 2007 in Are WM-Premiere feierte, nicht. "Die Super-Kombination ist eine außergewöhnliche Disziplin, weil man Abfahrt und Slalom fahren muss. Und da gibt es nicht sehr viele, die das auf sehr hohem Niveau beherrschen", sagte der deutsche Alpin-Direktor Wolfgang Maier. Alle Deutschen, die als Teilnehmer in Frage gekommen wären, sind verletzt. Felix Neureuther hatte das Kombinations-Kapitel auch nur kurz aufgeschlagen, aber wegen mangelnder Abfahrts-Erfahrung schnell wieder beendet.

Svindal angeschlagen nach der Spezialabfahrt

Schon nach der Abfahrt hatte Svindal vorne gelegen. Dabei spürte der Norweger noch die Nachwirkungen seines Sturzes nach der Spezialabfahrt, als er im Zielraum in die Begrenzung geknallt war. Auch wenn er kurz ausgeknockt wurde - nur das Knie bereitete ihm Sorgen. Aber bremsen konnte Svindal das vor den Augen seiner Freundin Julia Mancuso (USA), die mit Abfahrts-Silber in Garmisch vorgelegt hatte, nicht.

Svindal ließ sich von den Attacken im Torlauf nicht aus der Ruhe bringen. Benjamin Raich (Österreich) raste vorübergehend an die Spitze, bis er vom italienischen Doppelpack verdrängt wurde. Die beiden amerikanischen Konkurrenten Ted Ligety und Bode Miller schieden dagegen bei ihrem riskanten Renn-Auftritt ebenso wie Mitfavorit Silvan Zurbriggen aus. Miller machte es mal wieder spektakulär: Nach zwei Slalom-Toren hob der Kombinations-Olympiasieger ab und landete auf dem Hosenboden.

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