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Ski Alpin: Fritz Dopfer überzeugt erneut in Beaver Creek

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Dopfer fährt in Beaver Creek erneut in die Top Ten

06.12.2011, 21:34 Uhr | sid

Ski Alpin: Fritz Dopfer überzeugt erneut in Beaver Creek. Im Riesenslalom top: Fritz Dopfer (Quelle: dpa)

Im Riesenslalom top: Fritz Dopfer (Quelle: dpa)

Fritz Dopfer ist nur zwei Tage nach seiner sensationellen ersten Podest-Fahrt im Weltcup erneut in die Weltspitze vorgestoßen. Nach seinem überraschenden dritten Platz beim ersten Riesenslalom in Beaver Creek im US-Bundesstaat Colorado fuhr er beim zweiten Rennen in seiner Spezialdisziplin auf derselben Piste auf Rang sieben.

Der 24-Jährige lag nach zwei Läufen auf der "Raubvogel"-Piste in einer Gesamtzeit von 2:41,58 Minuten allerdings mit 1,57 Sekunden klar hinter Weltmeister Ted Ligety aus den USA, der seinen zehnten Weltcup-Sieg feierte - den zweiten in diesem Winter bei jetzt drei Riesentorläufen.

Die Enttäuschung überwiegt

"Zusammengenommen waren es zwei gute Rennen, aber nach einem dritten Platz will man eben mehr als Rang sieben", sagte Dopfer, der seine zweite Fahrt mit einem Kopfschütteln kommentierte. Er durfte vor dem Finale als Sechstplatzierter noch auf das "Stockerl" hoffen, lag er doch nur 0,38 Sekunden hinter Rang drei zurück. Nach starkem Beginn verlor er aber im unteren Streckenabschnitt noch viel Zeit. Auf das Podium fehlten ihm am Ende 0,79 Sekunden.

"Ich kann es mir nicht erklären, warum der Rückstand so groß ist. Wenn man abschwingt, möchte man die eins aufleuchten sehen, deshalb war ich zuerst ein bisschen enttäuscht", sagte er. Marcel Hirscher aus Österreich belegte Rang zwei vor dem Norweger Kjetil Jansrud. Alexis Pinturault aus Frankreich, der nach dem ersten Lauf noch geführt hatte, wurde Vierter.

Aufmerksamkeit ist Anerkennung für harte Arbeit

Dopfer machte das komplette Rennen über einen gelassenen Eindruck, obwohl sich bei ihm nach seiner überraschenden Podestfahrt so manches geändert hat. "Ich habe in den vergangenen 24 Stunden schon sehr viel mehr Anrufe und SMS bekommen als sonst", sagte er über die Auswirkungen seiner plötzlichen Bekanntheit. Zu viel wurde es ihm allerdings nicht. "Das ist die Anerkennung all der harten Arbeit, das tut schon gut."

Entsprechend gelöst ging er in den zweiten Lauf. Doch was er zunächst bei Temperaturen von fast 20 Grad unter Null vorfand, gefiel ihm nicht so gut wie noch am Sonntag. "Der Kurs war viel drehender gesetzt." Er sei deshalb "doch ein bisschen überrascht" gewesen und sofort in Rücklage geraten - das ist für einen Skifahrer ungefähr so hinderlich wie Rücklage für einen Fußballer beim Torschuss. Dopfer war in der Folge "bei zwei Toren zu spät dran" und hatte nach etwa zwei Dritteln der Fahrt bereits 0,64 Sekunden Rückstand auf Pinturault, der unmittelbar vor ihm gestartet war. Doch er kämpfte - und kam noch bis auf 51 Hundertstelsekunden heran.

Dopfer behält im zweiten Lauf klaren Kopf

Allerdings: Zwischen Dopfer auf Rang sechs und dem Neunten, dem WM-Dritten Philipp Schörghofer, lag die Winzigkeit von 0,09 Sekunden. Dopfer versprach dennoch, das Finale anzugehen, "als wäre es ein ganz normaler erster Lauf". Diese Taktik ging auf. Der zweite Lauf war wesentlich direkter gesetzt und kam damit den Speed-Spezialisten entgegen, zu denen Dopfer nicht gehört - dennoch behielt er klaren Kopf, zeigte eine solide Fahrt und wurde mit dem zweitbesten Ergebnis seiner Karriere belohnt.

Das nächste Rennen findet mit dem ersten Slalom der Saison erneut in Beaver Creek statt. Dann kehrt Felix Neureuther nach überstandenen Knieproblemen in den Weltcup zurück - und auch Dopfer wird dort starten. "Ich nehme das Selbstvertrauen aus diesen Rennen mit in den Slalom", sagte er.

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