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Ski-Weltverband FIS kämpft gegen Fußball-WM 2022

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Konkurrenz im Winter  

Ski-Weltverband kämpft gegen Fußball-WM 2022

04.11.2013, 14:51 Uhr | dpa, sid

Ski-Weltverband FIS kämpft gegen Fußball-WM 2022. Der Ski-Weltverband hat Angst vor einer Winter-WM der Fußballer - und damit möglicherweise leeren Pisten bei seinen Veranstaltungen. (Quelle: dpa)

Der Ski-Weltverband hat Angst vor einer Winter-WM der Fußballer - und damit möglicherweise leeren Pisten bei seinen Veranstaltungen. (Quelle: dpa)

Es sind zwar noch viele Jahre bis dahin: Doch schon jetzt zittern die Verantwortlichen beim Ski-Weltverband FIS vor einer Fußball-WM 2022 im Winter. Denn diese würde aller Voraussicht nach Aufmerksamkeit und damit auch Sponsorengelder von ihrem Sport wegnehmen.

"Die FIS wird den sechs anderen internationalen Wintersportverbänden vorschlagen, eine gemeinsame Resolution gegen eine Organisation einer FIFA-WM im Winter zu unterschreiben", teilte der Verband nach seiner Herbstsitzung im schweizerischen Oberhofen mit.

Unterstützung durch die Biathleten

Schon zuvor hatte FIS-Präsident Gian Franco Kasper Kritik an den Plänen einer Winter-WM in Katar geäußert. Mit einer Verschiebung in den November und Dezember könne der Wintersport ja noch leben, eine Austragung im Januar und Februar sei dagegen ein Ding der Unmöglichkeit. Mit Einsicht rechnet Kasper aber nicht: "Ich glaube, wir interessieren die gar nicht. Sie sind die Götter der Welt. Zumindest glauben sie das."

Der Biathlon-Weltverband IBU befürwortet die angeregte Resolution. "Wir hoffen selbstverständlich, dass die Fußball-WM nicht im Winter stattfindet und unterstützen den Vorschlag der FIS", sagte IBU-Präsident Anders Besseberg. Der Norweger befürchtet vor allem, dass der Wintersport dann nicht mehr richtig in Szene gesetzt wird. Schon jetzt würde es zwischen den Wintersportverbänden Gerangel um die besten Fernseh-Startzeiten geben.

IOC will "Einzigartigkeit der Olympischen Spiele" respektiert wissen

Unterdessen verteidigt der neue IOC-Präsident Thomas Bach vehement die Ausnahmestellung Olympias. Beim Gipfeltreffen der 17 führenden Sportfunktionäre der Welt in Lausanne brachte er weitgehend Einigung darüber zustande, dass die Spiele durch eine aus Sicht des IOC ungünstig terminierte Fußball-WM im Winter 2022 beeinträchtigt werden dürfen. "Im Hinblick auf den Sport-Kalender waren sich die Teilnehmer einig, dass jede neue Initiative die Einzigartigkeit der Olympischen Spiele zu respektieren hat", hieß es in einer IOC-Erklärung nach Abschluss der Tagung, an der auch FIFA-Präsident Sepp Blatter teilnahm.

Blatter wird am Samstag nach Katar reisen, um Gespräche mit dem Emir des WM-Gastgeberlandes zu führen. Eine Entscheidung über den endgültigen WM-Termin 2022 will die FIFA Ende 2014 treffen. Blatter favorisiert eine WM-Verlegung vom Sommer in den November und Dezember 2022. UEFA-Präsident Michel Platini will hingegen im Januar und Februar 2022 spielen. Damit würde er auf Kollisionskurs zu den Winterspielen gehen, um die sich auch München bewerben will.

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