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Kreuzbandriss: Olympia-Aus für Vizeweltmeister Leitinger

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Nächster Kreuzbandriss  

Olympia-Aus für Vize-Weltmeister Leitinger

12.01.2018, 11:41 Uhr | t-online.de, dpa, sid

Kreuzbandriss: Olympia-Aus für Vizeweltmeister Leitinger. Gewann bei der WM 2017 in St. Moritz die Silbermedaille im Riesenslalom: Roland Leitinger. (Quelle: imago/Eibner Europa)

Gewann bei der WM 2017 in St. Moritz die Silbermedaille im Riesenslalom: Roland Leitinger. (Quelle: Eibner Europa/imago)

Nach den deutschen Riesenlalom-Fahrer Felix Neureuther und Stefan Luitz fällt das nächste Ski-Ass mit einem Kreuzbandriss für die Olympischen Winterspiele aus.

Roland Leitinger, WM-Zweiter im Riesenslalom, hat sich am Donnerstag beim freien Skifahren auf der Reiteralm bei einem Sturz das Kreuzband im rechten Knie gerissen und wird die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang (9. bis 25. Februar) aus.

"Es gibt für eine Verletzung keinen richtigen Zeitpunkt, aber das ist unglaublich bitter", sagte der 26-Jährige, der noch am Donnerstagabend in Innsbruck operiert wurde.

Neues Material zu aggressiv?

Auch der deutsche Ski-Verband ist vom Verletzungspech verfolgt. Mit Felix Neureuther und Stefan Luitz (beide Ski Alpin), Severin Freund und Svenja Würth (beide Skispringen) fallen bereits vier Medaillen-Hoffnungen mit einem Kreuzbandriss für Olympia aus. 

Mathias Berthold, Cheftrainer der deutschen Alpin-Herren, gab nach dem Ausfall seines Superstars Neureuther dem neuen Material der Alpinen eine Mitschuld. Er sagte der Sportschau: „Wir haben im Riesenslalom einen Schritt zurück gemacht auf sehr aggressives Material. Ich habe das immer sehr kritisch gesehen. Es scheint nicht in eine so gute Richtung zu laufen.“

Knie-Spezialist warnte vor gefährlicher Entwicklung

Hintergrund: Vor der Saison hatte der Skiverband Fis seine Regeln gelockert und im Riesenslalom wieder kürzere und schmalere Ski zugelassen. Sie sollen dadurch mit weniger Kraftaufwand zu fahren und schneller sein, die Belastung auf die Knie bei den Schwüngen nimmt aber zu.

Dr. Andree Ellermann von der Arcus Sportklinik in Pforzheim, einer der führenden deutschen Knie-Spezialisten, hat eine andere Meinung und warnt vor einer besorgniserregenden Entwicklung.  Er sieht die Schuld nicht beim Material. Ellermann sagt t-online.de: „Es sind schließlich die Athleten, die ihr Material immer auf Maximalleistung einstellen. Sie gehen weit, weit ans Limit."

Das gilt besonders für die wichtige Saison vor den Olympischen Spielen, schließlich wollen sich alle Sportler so schnell wie möglich qualifizieren – teils auch zu Lasten ihrer eigenen Sicherheit. Jetzt hat es das nächste Ski-Ass erwischt.

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