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Skispringen - Vierschanzentournee: Michael Neumayer versetzt deutsches Team in Feierlaune

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Vierschanzentournee  

Neumayer versetzt das deutsche Team in Feierlaune

12.02.2010, 22:45 Uhr | sid, dpa

Michael Neumayer (Foto: Reuters)Michael Neumayer (Foto: Reuters) Michael Neumayer ballte die Fäuste und schrie die Freude über den größten Erfolg seiner Laufbahn hinaus, Janne Ahonen kämpfte nach seinem Rekord-Triumph mit den Tränen. Mit dem dritten Gesamtrang bei der Vierschanzentournee hat Neumayer am Dreikönigstag seine Karriere vorläufig gekrönt und dem deutschen Team das beste Ergebnis seit fünf Jahren beschert. "Das ist ein Hammer und total kurios. Ich kann es kaum fassen", jubelte der 28-Jährige nach dem sensationellen Podestplatz. "Jetzt kann es nur bergauf gehen. Solche Erfolge pushen", sagte Bundestrainer Peter Rohwein, der sich zudem über den vierten Platz von Martin Schmitt im Finale freuen durfte.

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Neumayer: "Habe jeden Moment genossen"

Nach seinem Kreuzbandriss ist die Leistung Neumayers gar nicht hoch genug einzuschätzen, und so zeigt sich der 28-Jährige rundum zufrieden: "Für mich war das eine Riesentournee. Ich hätte das nicht erwartet und habe jeden Moment genossen."

Das i-Tüpfelchen auf eine glänzende Tournee

Neumayer trotzte im mit Spannung erwarteten Abschlussspringen im strömenden Dauerregen von Bischofshofen den Launen der Natur und schaffte mit 119 Metern als 25. den Einzug in das Finale. "Bei diesen Bedingungen war das ein Top-Sprung. Ich hatte zunächst Angst, dass ich den zweiten Durchgang nicht erreiche. Es war nicht ganz fair, aber deshalb freue ich mich nicht weniger über den Erfolg", berichtete der Berchtesgadener. Im Finale setzte er mit 131,5 Metern das i-Tüpfelchen auf eine glänzende Tournee und ließ auch Rohwein jubeln.

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Rohwein bleibt in Amt und Würden

Mit seinem Höhenflug sorgte Neumayer für das beste deutsche Ergebnis seit dem zweiten Platz von Sven Hannawald 2003 und rettete dem Bundestrainer den Job. Dank der Top-Platzierung des Spätstarters ist eine Entlassung des Chefcoaches im Deutschen Skiverband (DSV) kein Thema mehr. "Manche Diskussionen sind ad absurdum geführt worden. Wir haben an unserem Kurs festgehalten und freuen uns über den Erfolg", sagte DSV-Präsident Alfons Hörmann.

Dinge mit klaren Worten regeln

In Oberhof steht nun der von DSV-Sportdirektor Thomas Pfüller anberaumte Trainer-Gipfel an, dem angesichts des besten deutschen Tournee-Abschneidens seit fünf Jahren die Brisanz genommen ist. "Ich denke, ich kann jetzt in Ruhe weiterarbeiten. Ich gehe aufrecht und direkt in die Gespräche. Das ist der einzige Weg, um die Zusammenarbeit fortsetzen zu können. Wir werden die Dinge intern mit klaren Worten regeln, dann ist die Sache vom Tisch", sagte der vor der Tournee heftig umstrittene und von einigen Stützpunkttrainern attackierte Bundestrainer.

Auf dem Weg zur Trauerfeier

Unterdessen machte sich die deutschen Ski-Adler auf den schweren Weg zur Trauerfeier ihres ehemaligen Mentors Reinhard Heß. "Er war eine absolute Respektsperson und der Vater des Erfolges. Wir fahren alle hin, weil wir uns alle verabschieden wollen", sagte der Tournee-Dritte Neumayer vor der Beisetzung des ehemaligen Bundestrainers am Dienstag in Suhl.

"Wir werden ihm alle die letzte Ehre erweisen"

Dort wird sich die komplette Skisprung-Familie vom erfolgreichsten deutschen Trainer verabschieden. "Wir werden ihm alle die letzte Ehre erweisen", sagte Michael Uhrmann. Für Georg Späth ist dies eine Herzensangelegenheit, für Martin Schmitt eine Selbstverständlichkeit. "Wir fahren geschlossen als Mannschaft zur Beerdigung, etwas anderes stand für uns gar nicht zur Debatte", erklärte Schmitt.

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