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Sven Hannawald: So schlecht ging es ihm wirklich

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Burnout  

So schlecht ging es Sven Hannawald wirklich

08.09.2013, 14:21 Uhr | dpa

Sven Hannawald: So schlecht ging es ihm wirklich. Sven Hannawald mit seiner Freundin Alena Gerber (Quelle: dpa)

Sven Hannawald mit seiner Freundin Alena Gerber (Quelle: dpa)

Skisprung-Olympiasieger Sven Hannawald macht den Druck des Leistungssports für seine Burnout-Erkrankung mitverantwortlich. "Ich hatte alles für den Sport gegeben - bis mein Körper streikte. Ich war ein totales körperliches Wrack", sagte der Vierschanzentournee-Gewinner dem Hamburger Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

Hannawald, der vor neun Jahren einen Zusammenbruch erlitt, sieht sich mit seinem wiederholten öffentlichen Bekenntnis zum Burnout als Vorbild für andere betroffene Sportler: "Ich habe gezeigt, dass erfolgreiche Athleten nicht unbedingt Superhelden sind, die nichts und niemand aufhält."

Hannawald konnte Alltag "kaum noch bewältigen"

Der 38-Jährige hatte 2002 als bislang einziger Skispringer alle vier Springen der Vierschanzentournee geholt und drei Jahre später seine Karriere beendet. "Ich spürte eine totale Unruhe in mir und hatten keinen Schimmer, warum." Seinen Alltag habe er "kaum noch bewältigen können", erzählt Hannawald: "Stand ein Lehrgang an, wollte ich mich vergraben und hoffte, wieder normal zu sein, wenn ich mich nach 30 Tagen ausbuddle."

Suizidgefährdet wie der deutsche Fußball-Nationaltorwart Robert Enke, der sich im November 2009 das Leben nahm, sei er aber nicht gewesen. "Solche Selbstmordgedanken hätte ich womöglich bekommen, wenn ich nicht mit dem Sport aufgehört hätte. Robert Enke war ja schon lange in Behandlung gewesen und hatte sich dennoch weiter dem Druck und Stress ausgesetzt. Ich hatte zwar keinen Bock mehr, aber nicht auf das Leben, sondern nur auf den ganzen Mist, in dem ich drinsteckte", sagte Hannawald, der zuletzt als Rennfahrer aktiv war.

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