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Deutsche Skispringer erstmals im Olympia-Winter ohne Podest-Platz

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Premiere im Olympia-Winter  

Erstmals kein Podestplatz für die DSV-Adler

14.12.2013, 16:15 Uhr | sid, dpa

Deutsche Skispringer erstmals im Olympia-Winter ohne Podest-Platz. Severin Freund ist der derzeit beste DSV-Adler. (Quelle: imago/Pressefoto Baumann)

Severin Freund ist der derzeit beste DSV-Adler. (Quelle: imago/Pressefoto Baumann)

Jede Serie hat ein Ende. Ausgerechnet beim Heim-Weltcup in Titisee-Neustadt haben die deutschen Skispringer erstmals im Olympia-Winter einen Podestplatz verpasst. Als bester DSV-Adler landete Severin Freund beim Sieg des Österreichers Thomas Morgenstern auf dem fünften Rang.

Der 25-Jährige sprang 144 und 137,5 Meter weit. "Mein Platz geht vollkommen in Ordnung. Mir wäre es lieber gewesen, wenn die Sprünge etwas gleichmäßiger gewesen wären", sagte Freund. Sechs Tage zuvor hatte er in Lillehammer noch gewonnen hatte.

Richard Freitag belegte mit Weiten von 137,5 und 137 Meter den neunten Platz.. Bundestrainer Werner Schuster wollte deshalb auch nicht von einem Rückschlag sprechen: "Wir hatten sechs Leute im Finale, damit können wir zufrieden sein. Wir haben das Beste aus den Verhältnissen gemacht."

Schlierenzauer im Gesamtweltcup weiter vorne

Morgenstern feierte den 23. Weltcup-Sieg seiner Karriere. Er verwies mit 143,5 und 139 Metern den Polen Kamil Stoch und Simon Ammann aus der Schweiz auf die weiteren Podestplätze.

Topfavorit Gregor Schlierenzauer (Österreich) verteidigte mit Rang vier seine Führung im Gesamtweltcup.

Der Trainingsbeste stürzt ab

Vor 4500 Zuschauern im Schwarzwald, wo erstmals seit 2007 wieder ein Weltcup stattfand, verfehlten die übrigen Deutschen zwei Wochen vor Beginn der Vierschanzentournee die Top Ten. Marinus Kraus landete auf dem 15. Platz. Michael Neumayer und Andreas Wank verpassten auf den Rängen 16 und 23 erneut die ersten 15 und damit die halbe Olympia-Norm für Sotschi.

Karl Geiger sammelte als 29. ebenfalls noch Punkte. Andreas Wellinger, dem in der Qualifikation am Freitag noch die Bestweite gelungen war, stürzte bei schlechten Windverhältnissen auf den 50. und damit letzten Platz ab. Der 18-Jährige verpasste erstmals in dieser Saison den zweiten Durchgang.

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