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Mali-Einsatz kommt international auf Prüfstand

In der Sahelzone sollen internationale Truppen für Sicherheit sorgen, auch von Stützpunkten in Mali aus. Nach Spannungen stellen...

Ein Soldat der Bundeswehr steht in Mali neben einem Militärfahrzeug.

Die Verteidigungsministerin stellt den Mali-Einsatz angesichts der dortigen Sicherheitslage infrage. Eine mögliche Kooperation der malischen Regierung mit Söldnern bezeichnete sie als "völlig inakzeptabel".

Fahrzeuge der Bundeswehr nahe eines Stützpunktes im Norden Malis (Archivbild): Verteidigungsministerin Christine Lambrecht äußert zunehmend Zweifel am Einsatz der Bundeswehr in dem Land.

Nach fast neun Jahren steht der Einsatz der Bundeswehr in Mali mehr denn je auf der Kippe. Die Situation wird immer schwieriger. Wie konnte es dazu kommen – und wie geht es weiter? 

Bundeswehrsoldat im Camp Castor von Mali: Steht der deutsche Einsatz auf der Kippe? (Archivfoto)
  • David Schafbuch
Von David Schafbuch

Von der Maßnahme ist auch der Ministerpräsident des Landes betroffen. Vor allem die USA und Frankreich kritisieren die Übergangsregierung für eine zu große Nähe zu Russland.

Choguel Kokalla Maiga: Auch der Ministerpräsident der Übergangsregierung in Mali ist von den Sanktionen betroffen.

In vier westafrikanischen Ländern hat das Militär in kürzester Zeit demokratisch gewählte Machthaber gestürzt – meist mit großer Unterstützung aus der Bevölkerung. Politiker sind in Furcht, Experten in großer Sorge. 

Umaro Embalo (erste Reihe, in Schwarz), Präsident von Guinea-Bissau, besucht im Herbst 2020 die Vereidigung von Malis neuem Präsidenten: Inzwischen hat in Mali die Regierung erneut gewechselt.

In Burkina Faso hat ein Offizier der Armee im Staatsfernsehen erklärt, das Militär habe den Präsidenten abgesetzt. Die Verfassung sei außer Kraft, meuternde Soldaten haben nun das Sagen.

Roch Kabore: Der Aufenthaltsort des bisherigen Präsidenten von Burkina Faso ist derzeit unklar.

"Wir werden nicht weichen, so einfach machen wir es den Russen nicht": Einen Bundeswehrabzug aus dem Krisenstaat Mali schließt...

"So einfach machen wir es den Russen nicht": Christine Lambrecht.

Wirklich kuriose Neuigkeiten vom Afrika-Cup. Beim Spiel zwischen Tunesien und Mali verlor der Schiedsrichter nämlich die Kontrolle über das Spiel. Ob das ganze noch ein Nachspiel hat, ist unklar.

Schiedsrichter Janny Sikazwe: Hier beim WM-Spiel zwischen Belgien und Panama 2018 im Einsatz.

Im Ukraine-Konflikt fordert Verteidigungsministerin Lambrecht härtere Sanktionen gegen den russischen Präsidenten Putin. Die Konsequenzen sollten ihn auch persönlich treffen.

Christine Lambrecht: Die Verteidigungsministerin tritt ihre erste Auslandsreise an.

Im Streit um Flüchtlinge wollen Polen und Belarus unliebsame Bilder vermeiden. Die erhält dafür ein in Berlin lebender Kurde. Doch er veröffentlicht längst nicht alles, was ihm zugesandt wird. 

Halgord Omar: Der 32-Jährige aus Berlin betreibt eine Facebook-Seite, auf der Flüchtlinge im Grenzgebiet von Belarus und Polen informieren – und auf der sie sich Informationen holen. Er selbst steht auch ab und an vor der Kamera.
  • Lars Wienand
Von Lars Wienand

Die Regierung in Mali sucht Unterstützung durch eine Söldnerfirma in Russland. Das hat jetzt der russische Außenminister bestätigt. Das Vorgehen Malis sei "vollkommen legitim", sagte Sergej Lawrow.

Der russische Außenminister Sergey Lavrov schüttelt die Hand von Mails Außenminister Abdoulaye Diop am Rande der UN-Vollversammlung in New York. Russische Söldner sollen der Armee in Mali helfen.

Nach den Erfahrungen aus Afghanistan steht auch der Bundeswehr-Einsatz in Mali auf dem Prüfstand. Ein Alleingang von Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer sorgt nun für Kritik. 

Mali, Gao: Ein Soldat der Bundeswehr steht am Flughafen nahe des Stützpunktes im Norden Malis.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron nennt es einen "großen Erfolg" im Kampf gegen Terrorgruppen. Der Miliz des getöteten Adnan Abu Walid al-Sahrawi werden die meisten Anschläge in Westafrika zugeschrieben.

Adnan Abu Walid al-Sahrawi: Der IS-Anführer wurde laut Frankreichs Präsident Macron getötet.

Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer stellt den Einsatz der Bundeswehr in Mali infrage. Die Regierung des westafrikanischen Krisenlands ist offenbar in Kontakt mit einer berüchtigten russischen Söldnertruppe.

Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer bei der Bundeswehr in Mali: Auch Frankreich ist besorgt über den möglichen Einsatz russischer Söldner.

Es ist einer der gefährlichsten Einsätze der Bundeswehr: Mali. Deutsche Soldaten sind dabei bereits verletzt worden. Jetzt hat es einen Angriff auf einen Armeekonvoi gegeben.

UN-Patrouille in Mali (Symbolbild): Auch die Bundeswehr ist in dem Land im Einsatz.

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