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So startet man einen Bulldozer bei -28°C

Bulldozer wird bei -28°C mit einem Lagerfeuer vorgewärmt

18.02.16

02:00 Minuten

Kaltstart einer Baumaschine

Eingefrorenen Bulldozer starten Kanada, bei Peace River in der Provinz Alberta. Das Thermometer zeigt -28°C. Eine dicke Schneedecke liegt über den Autos. Die einzige Chance hier herauszukommen, ist ein alter Bulldozer, Baujahr 1971. Doch wie bekommt man die eingefrorene Maschine zum Laufen? Der Arbeiter in diesem YouTube-Video zeigt, wie es geht. Mit einer Methode, die beim Bau des Alaska-Highway in den 40er-Jahren erprobt wurde: Ein offenes Feuer! Die Baumaschinen über Nacht laufen zu lassen, war mangels Kraftstoff keine Option. Also mussten sie jeden Morgen wieder neu gestartet werden. Ein möglichst kontrolliert kleines Feuer erwärmt den Motorblock von unten. Zu hohe Flammen könnten Öl und Kraftstoff entzünden - das Fahrzeug würde abbrennen oder sogar explodieren. Mit Hilfe einer Plane wird die Sauerstoffzufuhr begrenzt. Die Flammen bleiben klein. Nach etwa einer halben Stunde versuchen die Männer nun, den Bulldozer zu starten. Weil die Batterie kalt und schwach ist, schließen sie ihr Schweißgerät an. Auch diese Methode ist riskant: Im ungünstigsten Fall kann die Batterie explodieren - und die darin enthaltene Säure verspritzen. Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten wird die Mühe von Erfolg gekrönt: Der alte Bulldozer springt an! Fünf Stunden hat die Prozedur insgesamt gedauert. Nun kann die eigentliche Arbeit beginnen: Die Räumung der Straße.

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