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Unser Star für Baku: Medienwächter prüfen Raabs Live-Voting

"Unser Star für Baku": Medienhüter prüfen Raabs Live-Voting

17.01.2012, 14:23 Uhr | SKO, dpa

Unser Star für Baku: Medienwächter prüfen Raabs Live-Voting. "Unser Star für Baku"-Juroren Alina Süggeler, Thomas D, Stefan Raab (v.l.n.r.)

"Unser Star für Baku"-Juroren Alina Süggeler, Thomas D, Stefan Raab (v.l.n.r.)

Am vergangenen Donnerstag strahlte ProSieben die erste von acht "Unser Star für Baku"-Shows aus, bei der nach dem deutschen Beitrag für den Eurovision Song Contest im Mai in Aserbaidschan gesucht wird. Schon im Vorfeld der Show sorgte die neu eingeführte Blitztabelle, bei der die Zuschauer per Telefonvoting für 50 Cent pro Anruf für ihre Favoriten stimmen können und den Stand des Votings in Echtzeit im TV angezeigt bekommen, für Gesprächsstoff. Jetzt hat das Live-Voting sogar eine Beschwerde nach sich gezogen. Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg will sich das Votingverfahren der Castingshow deshalb ansehen und innerhalb von zwei Wochen ein Urteil fällen.

Im Wust der Castingshows, die derzeit über den Bildschirm flimmern, hat ProSieben mit seinem Voting durchaus ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen. Doch genau das sorgt jetzt womöglich für Ärger mit den Medienwächtern. Gegenüber "Focus Online" bestätigte ein Sprecher der Medienanstalt Berlin-Brandenburg, dass eine Beschwerde eingegangen sei. Wie es heißt, geht es dabei um den Vorwurf, dass die eigeblendete Blitztabelle einen enormen Zeitdruck seitens der Zuschauer aufbaue. So musste der Call-in-Sender 9Live für sein Vorgehen, die Anrufzahlen durch aufgebauten Zeitdruck in die Höhe zu treiben, schon einmal eine Strafe bezahlen.

Rechtlich problematisch?

Wie der Mediendienst "DWDL.de" berichtet, hat die Medienanstalt von ProSieben nun eine Aufzeichnung der Show vom vergangenen Donnerstag angefordert. Anhand dessen wolle man die Vorwürfe prüfen und eine Entscheidung treffen, ob das von ProSieben eingesetzte Verfahren "rechtlich problematisch" ist.

"Überdurchschnittliche Beteiligung"

Am vergangenen Freitag hatte ein ProSieben-Sprecher geschwärmt, wie gut das Voting bei den Zuschauern ankomme: "Wir freuen uns über eine überdurchschnittlich gute Beteiligung am Zuschauervoting", hieß es auf Anfrage von "DWDL.de". Über die Zahl der eingegangenen Anrufe habe der Sender aber keine Auskunft erteilt. Derweil lobt ProSieben das Votingverfahren, weil die Zuschauer dabei besser dosiert und gezielter anrufen könnten als bei vergleichbaren Castingshows.

Bei ARD-Shows 14 Cent fällig

Da zwei der acht Shows nicht auf ProSieben, sondern im Ersten laufen, stellt sich die Frage, ob die ARD dabei ebenfalls mit Live-Voting und Blitztabelle arbeitet, und wenn ja, zu welchen Kosten. Gegenüber t-online.de teilte der zuständige Sprecher des NDR, Ralf Pleßmann, mit, dass sich am Prinzip des Live-Votings bei den ARD-Shows nichts ändere. Allerdings koste der Anruf hier anstelle 50 Cent wie bei ProSieben vom Festnetz aus 14 Cent. Ebenso wie ProSieben lobte auch der NDR-Sprecher das neue Votingverfahren: "Aus unserer Sicht schafft das neue Votingprinzip neben einer neuen Transparenz auch eine größere Spannung, die der Dramaturgie der Sendung nutzt."

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