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ESC 2015: Ralph Siegel bemängelt die Abstimmung beim Grand Prix

Ralph Siegel kritisiert ESC-Vorentschied  

"Unerträgliches Voting" sollte wieder normale Abstimmung werden

07.03.2015, 12:51 Uhr | dpa/bas

ESC 2015: Ralph Siegel bemängelt die Abstimmung beim Grand Prix. Ralph Siegel bezieht Stellung zum ESC-Eklat. (Quelle: Imago/Sven Simon)

Ralph Siegel bezieht Stellung zum ESC-Eklat. (Quelle: Imago/Sven Simon)

Es war einer der bewegendsten Fernsehmomente der vergangene Wochen, als Andreas Kümmert beim ESC-Vorentscheid einen Rückzieher machte. Der NDR hält daran fest, dass die zweitplatzierte Sängerin Ann Sophie Deutschland beim Grand Prix in Wien vertreten soll. Jetzt meldete sich Ralph Siegel bei "Focus Online" zu Wort und hat auch etwas zu kritisieren.

Siegel hat so seine Probleme mit dem Abstimmungsmodus beim ESC-Vorentscheid, bei dem die Zuschauer zwei Mal abstimmen durften. "Warum wird dieses unerträgliche 'Voting' nicht wieder in eine normale Publikumsabstimmung zurückgeführt", fragt er. Und er ist sich sicher, dass Andreas Kümmert bereits schon beim ersten Durchgang die Nummer eins gewesen war. Doch der lehnte am Donnerstagabend live vor 3,2 Millionen ARD-Zuschauern ab: "Ich bin nicht wirklich in der Verfassung, diese Wahl anzunehmen."

Für Siegel ist auch nicht nachzuvollziehen, dass die Künstler zwei Lieder - eins, mit dem sie nach Wien fahren wollten und ein anderes - singen mussten. Das Ergebnis, Kümmerts Sieg beim ESC-Vorentscheid, hat ihn nicht verwundert. "Für mich stand schon vor vielen Wochen fest, dass Andreas Kümmert, der mich schon bei 'The Voice of Germany' begeistert hat, der unschlagbare Sieger sein wird.

Ganz viel Unterstützung für Ann-Sophie

Sängerin Ann Sophie (24), die für Deutschland beim Eurovision Song Contest singen wird, hat Titelverweigerer Andreas Kümmert gegen Kritik verteidigt. "Wenn er das in dem Moment für sich entschieden hat und wenn sein Herz ihm das sagt, dann war das auch die richtige Entscheidung für ihn. Ich fand das sehr mutig eigentlich", sagte sie dem Radiosender hr3. Die Zweitplatzierte Ann Sophie wird nun am 23. Mai in Wien das Lied "Black Smoke" singen.

Weitere Grand-Prix-Experten drücken Ann Sophie die Daumen fürs Finale. "Ann Sophie wird mit prima Erfolgsaussichten nach Wien fahren (...)", meinte am Freitag etwa Jan Feddersen, Autor des ESC-Buchs "Wunder gibt es immer wieder". Die 24-Jährige agiere auf der Bühne "viel professioneller als viele sogenannte Profis", sagte der langjährige ESC-Kommentator Peter Urban im Radiosender NDR Info. Auch Georg Uecker, "Lindenstraße"-Schauspieler (Dr. Carsten Flöter) und ESC-Fan, machte der Hamburgerin Mut: "Toi, toi, toi Mädel!".

In der Geschichte des Song Contests, der früher Grand Prix genannt wurde, ist der Rückzieher einzigartig. Die überraschende Erklärung Kümmerts stieß viele Zuschauer vor den Kopf. In Internet-Foren gab es enttäuschte und wütende Kommentare. Allerdings wurde dem unangepassten Rock- und Bluessänger aus Franken auch Respekt für seine Entscheidung gezollt.

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