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Jamie-Lee Kriewitz beim ESC: "So etwas wie mich gab es noch nie"

Jamie-Lee Kriewitz  

"So etwas wie mich gab es noch nie beim ESC"

27.02.2016, 08:09 Uhr | dpa, t-online.de

Jamie-Lee Kriewitz beim ESC: "So etwas wie mich gab es noch nie". Jamie-Lee Kriewitz beim ESC-Vorentscheid 2016 in Köln. (Quelle: dpa)

Auch mit ihrem extravaganten Manga-Outfit stach Jamie-Lee Kriewitz aus den Kandidaten des ESC-Vorentscheids hervor. (Quelle: dpa)

Mönchskutten, wallende Kleider und Zirkusdirektorenjacken gab es, aber eine stach beim ESC-Vorentscheid am Donnerstagabend auch mit ihrem Outfit am meisten hervor: Siegerin Jamie-Lee Kriewitz und ihr Manga-Stil.

Ihr Song "Ghost" und das Bühnenbild sind ebenfalls von Jamie-Lee Kriewitz' Begeisterung für asiatische Comics und die spezielle koreanische Popmusik-Spielart, genannt "K-Pop", beeinflusst. Aber ob so viel Asiatisches nicht zu viel des Guten für einen europäischen Song-Wettbewerb ist?

"Ich glaube, das könnte gut ankommen, weil es etwas Erfrischendes ist. Ich glaube, so etwas gab es noch nie beim ESC", findet die 17-Jährige. "Und dadurch, dass es auch viele Fans gibt und viele in dieser Szene sind, könnten es viele wiedererkennen und für mich voten."

"Ich versuche einfach, ich zu bleiben"

Unter Druck setzen lassen nach den zuletzt schwachen Ergebnissen der deutschen Teilnehmer am ESC-Finale will sich Jamie-Lee Kriewitz aber nicht. "Ich lasse das einfach alles auf mich zukommen und sage jetzt nicht: Ich muss den und den Platz erreichen", sagt sie. "Ich versuche einfach, ich zu bleiben und das Beste zu geben." Vorbild in dieser Hinsicht sei die vorerst letzte deutsche ESC-Gewinnerin Lena, die den Grand Prix im Jahr 2010 gewinnen konnte. "Nicht musikalisch, sondern weil sie einfach sie selbst geblieben ist und einfach gemacht, was sie wollte", sagte Kriewitz.

Manga - populäre Comic-Kultur aus Japan

Kriewitz kleidet sich im sogenannten Decora-Kei-Stil, der von den Manga, den japanischen Comics, inspiriert wurde. Die besondere Bild-Ästhetik machte Mangas in den vergangenen Jahren weltweit populär. Mittlerweile hat sich auch in Deutschland eine Szene entwickelt.

In Manga müssen sich oft Heldinnen mit wilden Frisuren in kunstvollen Fantasiewelten behaupten. Manga-Trickfilme werden Anime genannt. Dem breiten deutschen Publikum ist vielleicht "Sailor Moon" ein Begriff. Die Serie war bereits häufig im Fernsehen zu sehen.

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