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Jamie-Lee vor ESC 2016: "Ich will so viel Spaß wie möglich haben"

Jamie-Lee im t-online.de-Interview  

"Ich will so viel Spaß wie möglich haben"

13.05.2016, 11:38 Uhr | t-online.de

Jamie-Lee vor ESC 2016: "Ich will so viel Spaß wie möglich haben". Macht in Stockholm eine gute Figur: Jamie-Lee Kriewitz. (Quelle: dpa)

Macht in Stockholm eine gute Figur: Jamie-Lee Kriewitz. (Quelle: dpa)

Jamie-Lee Kriewitz tritt am Samstag für Deutschland beim ESC-Finale in Stockholm an und soll die Schmach der null Punkte vom letzten Jahr vergessen machen. Ganz schön viel Druck für eine 18-Jährige. Dennoch gibt sie sich im Interview mit t-online.de betont entspannt.

"Auf jeden Fall über 100 Interviews" habe sie in Schweden schon gegeben, erzählt sie. "Aber das ist nicht schlimm, das habe ich mir ja selbst so ausgesucht."

t-online.de: Hallo Jamie-Lee, weißt du schon, wie dein Outfit am Samstag aussehen wird?

Jamie-Lee: Mein Outfit ist schon komplett. Es wird sich gar nicht so sehr unterscheiden von dem, was ich beim Vorentscheid getragen habe. Es wird nur noch mehr bling-bling geben und noch etwas glamouröser sein. Man merkt, dass es das finale ESC-Outfit ist. Es ist mega schön geworden.

Was ist dein Ziel für das Finale?

Mein Ziel ist es, so viel Spaß wie möglich zu haben und es zu genießen. Denn diese Chance hat nicht jeder und ich werde danach auch nicht mehr auf einer ESC-Bühne stehen. Deshalb versuche ich, meinen Auftritt so hinzulegen, dass ich mir nichts vorwerfen kann, falls ich am Ende nicht so weit oben sein werde.

Im vergangenen Jahr war deine Vorgängerin Ann Sophie in den Tagen vor ihrem Auftritt böse erkältet. Was machst du, damit dir das nicht passiert?

Ich achte einfach darauf, dass ich genügend Schlaf kriege und dass ich draußen, wenn es kalt ist, immer eine Jacke anhabe. Da achten auch alle anderen drauf, weil ich nicht immer dran denke. Wenn ich merke, dass meine Stimme etwas weg ist, nehme ich bestimmte Bonbons.

Die Situation beim ESC dürfte nicht komplett neu für dich sein: Du trittst auf und die Zuschauer stimmen anschließend ab, genau wie es bei "The Voice" und im Vorentscheid war. Ist das ein Vorteil für dich?

Ich glaube es ist ein großer Vorteil, dass ich diese Situation kenne, live vor einem großen Publikum zu spielen – wenn auch nicht vor einem so großen. Ich weiß von mir selbst, dass ich das Publikum draußen ausblenden kann.

Wie schaffst du es denn, die vielen Millionen Zuschauer komplett zu vergessen?

Ich weiß gar nicht, wie ich das immer mache, dass ich die Leute draußen vor dem Fernseher ausblende. Es hat sich immer so angefühlt, als wären die gar nicht da, weil man sie ja einfach nicht sieht. Man sieht nur die Leute im Studio und wie sie jubeln. Da vergisst man, dass da draußen auch so viele Leute sind.

Unter der Woche haben dich deine "The Voice"-Weggefährten Michi Beck und Smudo in Stockholm besucht. Sind sie immer noch bei dir?

Sie sind leider nicht mehr hier. Sie gucken aber gemeinsam das Finale. Es war mega, dass sie da waren. Es hat mir noch mal Kraft gegeben und ein bisschen Ablenkung von dem ganzen Trubel. Ich hatte die beiden seit dem "Echo" nicht mehr gesehen. Ich habe mich sehr gefreut, dass sie da waren.

Wie ist der Kontakt zu den anderen Teilnehmern?

Die sind alle mega nett. Angefreundet habe ich mich mit Francesca aus Italien und mit Dami Im aus Australien. Auch die dänischen Jungs von Lighthouse X sind mega cool. 

Hast du denn einen Lieblingssong von den anderen Teilnehmern?

Was mir immer sehr gut gefallen hat war "If I Were Sorry" von Frans aus Schweden. Aber den habe ich jetzt so oft gehört, weil der hier so oft rauf und runter gespielt wird, dass ich ihn schon fast nicht mehr hören kann. Was ich komischerweise auch sehr gut finde sind die Songs von Italien und Australien. Bei Australien habe ich dieses Jahr ein sehr gutes Gefühl, warum auch immer. Ich glaube, dass das sehr gut ankommen wird.

Was sind denn deine persönlichen ESC-Erinnerungen? Hast du die Show in den vergangenen Jahren verfolgt?

Ich habe das eigentlich nie wirklich verfolgt, das ist so ein bisschen Neuland für mich gewesen. Deshalb war ich froh, das jetzt auch mal aus der Nähe erleben zu können. Was ich mal verfolgt habe war der Vorentscheid mit Lena 2010 und dann auch das ESC-Finale, das sie dann auch gewonnen hat. Das war schon cool, weil das meine erste ESC-Erfahrung war. Ansonsten habe ich immer mal so nebenbei reingezappt. An wen ich mich noch sehr gut erinnern kann sind zum Beispiel die irischen Zwillinge Jedward und Loreen aus Schweden. 

Über unseren Facebook-Kanal hat uns eine Frage an dich erreicht, die wir unbedingt stellen sollen: Bist du nervös?

Ich bin momentan relativ entspannt. Ich glaube die Nervosität kommt, wenn ich dann neben der Bühne stehe und weiß es geht gleich los, gleich werden mich hunderte Millionen Menschen sehen und jetzt muss alles klappen, damit sie für mich abstimmen. Dann werde ich sehr nervös. Aber momentan bin ich komischerweise voll relaxt. Normalerweise bin ich immer die erste, die nervös wird, aber gerade geht’s.

Das Gespräch führte Sonja Riegel.

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