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Warum macht Australien beim ESC mit? Wird live gesungen? Was Sie wissen müssen

Regeln, Teilnehmer und Fakten  

Alles, was Sie über den ESC wissen müssen

Von Ani Palyan

12.05.2018, 22:41 Uhr
Warum macht Australien beim ESC mit? Wird live gesungen? Was Sie wissen müssen. Eurovision Song Contest: Der Gewinner Lordi aus Finnland setzte 2006 auf eine skurrile Bühnenshow – keine Seltenheit beim Grand Prix. (Quelle: imago/Andreas Neumeier)

Eurovision Song Contest: Der Gewinner Lordi aus Finnland setzte 2006 auf eine skurrile Bühnenshow – keine Seltenheit beim Grand Prix. (Quelle: Andreas Neumeier/imago)

Bald ist es so weit: In Lissabon findet am 12. Mai zum 63. mal der Eurovision Song Contest statt. Jedes Jahr trällern verschiedene Länder um den Grand Prix. Doch wie lange gibt es den ESC schon? Singen die Teilnehmer live? Und warum nehmen überhaupt Israel und Australien teil? 

Der Portugiese Salvador Sobral gewann 2017 den Wettbewerb, weswegen die Veranstaltung dieses Jahr in seinem Land stattfindet. Warum das Gewinnerland und die sogenannten Big Five einen garantierten Startplatz haben – und was Sie sonst noch über den Eurovision Song Contest wissen sollten – erfahren Sie hier.

Wann und wo kann man den ESC gucken?

1. Halbfinale:
08. Mai 2018, 21 Uhr
Sender: ARD-Sender ONE 
Livestream: offizielle eurovision.de Homepage

2. Halbfinale:
10. Mai 2018, 21 Uhr
Sender: ARD-Sender ONE
Livestream: offizielle eurovision.de Homepage

Finale:
12. Mai 2018, 21 Uhr
Sender: Das Erste
Livestream: offizielle eurovision.de Homepage

Die Anfänge des Eurovision Song Contest

In der Schweiz fing alles an: Die erste Sendung fand am 19. Oktober 1955 statt. Damals nahmen nur sieben Länder teil: Deutschland, Belgien, Frankreich, Italien, Luxemburg, die Niederlande und die Schweiz. Auch das Votingsystem war weniger spektakulär als heute: Jedes Land stellte zwei Jurymitglieder bereit, die die Lieder bewerteten – auch die ihres eigenen Landes. Der Gastgeber erlangte den ersten Platz.

Halbfinale und Finale

Im Halbfinale singen die Kandidaten um die begrenzten Plätze im Grand-Prix-Finale. Insgesamt gibt es zehn Plätze pro Halbfinale zu vergeben. 

Oft wundern sich viele, warum Deutschland trotz schlechter Punktzahl immer im Finale ist. Das liegt daran, dass es mit Frankreich, Großbritannien, Spanien und Italien Teil der sogenannten Big Five ist – und somit immer einen garantierten Startplatz hat. Diese fünf Länder finanzieren den größten Teil der EBU. Auch der Titelverteidiger bekommt einen Platz im Finale des darauffolgenden Jahres.

Darum sind Israel und Australien dabei

Die Veranstalter betonen stets, dass es nicht European Song Contest sondern Eurovision Song Contest heißt – weswegen alle Länder, die in der Europäischen Rundfunkunion (EBU) sind, teilnehmen dürfen. Länder wie Israel oder Aserbaidschan nehmen diese Möglichkeit in Anspruch. Die Ausnahme ist Australien: In Down Under hat der ESC seit 1974 eine große Fangemeinde. 2015 durfte das Land zum 60. Jubiläum des Wettbewerbs im Finale teilnehmen und erreichte auf Anhieb den fünften Platz. Eine einmalige Sache, hieß es zunächst. 2018 schickt Australien inzwischen den vierten Künstler ins Rennen.

Das müssen die Teilnehmer beachten

Der Regelkatalog der European Broadcasting Union (EBU), welche verantwortlich für das Event ist, wächst ständig. Das sind die wichtigsten Bedingungen:

  • Der teilnehmende Künstler muss zum Zeitpunkt des Halbfinales mindestens 16 Jahre alt sein. Für jüngere Sänger gibt es den Junior Eurovision Song Contest.
  • Der Wettbewerbssong darf nicht vor dem 1. September des Vorjahres veröffentlicht werden.
  • Das vorgetragene Lied darf nicht länger als drei Minuten sein. 
  • Auf der Bühne dürfen maximal sechs Personen stehen. Tiere sind ausdrücklich verboten.
  • Die Sprache des Liedes ist frei wählbar.
  • Alle Teilnehmer müssen LIVE singen
  • Politische Themen sind strengstens untersagt – die Songs sollen zum Entertainment dienen, nicht zur politischen Instrumentalisierung.

Das Voting-System

Seit 2016 gibt es ein neues Abstimmungssystem beim ESC. Die berühmten "Douze Points" wurden mit 24 ersetzt. Zuschauer können für ihren Favoriten per App, SMS oder Telefon abstimmen. Diese Votings zählen dann zu 50 Prozent. Die restlichen Punkte werden jeweils von fünf Jurymitgliedern jeder teilnehmenden Nation vergeben. Jedes Land kann also zwei Arten von Stimmen abgeben: zwölf durch die Zuschauer, zwölf durch die festgelegte Jury. Auch Länder, die es nicht ins Finale geschafft haben, stimmen über den Gewinner-Song ab.
Der Gewinner von 2017: Der Portugiese Salvador Sobral verzauberte die Zuschauer mit der Ballade "Amar pelos dois". (Quelle: imago/ZUMA Press)Der Gewinner von 2017: Der Portugiese Salvador Sobral verzauberte die Zuschauer mit der Ballade "Amar pelos dois". (Quelle: ZUMA Press/imago)

Eurovision 2018 in Lissabon

Der diesjährige Austragungsort des Eurovision Song Contests ist die portugiesische Hauptstadt Lissabon. Unter dem Motto "All Aboard!", zu Deutsch "Alle an Bord!", trällern insgesamt 43 teilnehmende Länder um den Grand Prix. 


Deutschland schickt Michael Schulte mit dem Song "You Let Me Walk Alone" ins Rennen. Der 27-Jährige wurde mit Cover-Songs auf YouTube bekannt und belegte beim Vorentscheid den ersten Platz.

Weitere News zu dem Eurovision Song Contest finden Sie hier.

Verwendete Quellen:
  • Die offizielle Eurovision Song Contest-Homepage.
  • Wikipedia-Artikel zum Eurovision Song Contest
  • Eigene Recherchen
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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