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"Troll Hunter": Monster-Trolle auf Menschenjagd

"Troll Hunter"

06.04.2011, 11:44 Uhr | t-online

"Troll Hunter": Monster-Trolle auf Menschenjagd.

In der weiten Wildnis Norwegens machen Trolle Jagd auf Menschen. Die Regierung spricht von einem "Bärenproblem", die Jäger wissen es besser und drei Studenten sind mittendrin... (Foto: Universal)

Die Bewohner Norwegens wissen noch, wie es sich anfühlt im Einklang mit der Natur zu leben. Sie können stundenlang durch die Wildnis laufen, ohne einer Menschenseele zu begegnen. Umso erschrockener sind sie, als zahlreiche Todesfälle einen Schatten über das grüne Idyll legen. Irgendetwas soll aus dem Wald gekommen sein. Es soll auf rätselhafte Weise den Drang zum Töten haben, doch die spärlichen Hinweise schließen Mensch oder Tier als Ursache kategorisch aus. Anfangs wurde vermutet, hungrige Bären gingen auf Menschenjagd, doch was sollte ihnen den Anlass gegeben haben? Eine Truppe Studenten will es genau wissen. Ausgerüstet mit Proviant und einer Digitalkamera, begeben sie sich auf eine gefährliche Reise jenseits der gepflasterten Waldwege...

Ein Studententrio sucht zwischen gähnend langen Vorlesungen etwas Abwechslung. Finn (Hans Morten Hansen), Kalle (Tomas Alf Larsen) und Johanna (Johanna Mørck) werden auch bald fündig. Sie klemmen sich an die Fersen eines sogenannten Trolljägers, der die jungen Hobbyfilmer warnen möchte. Hans heißt der mysteriöse Typ, der tatsächlich behauptet, dass es in den dichten Wäldern Norwegens bösartige Trolle geben soll. Wenn sie Christen seien, sollten sie schnellstmöglich das Weite suchen, denn die Trolle nähmen sehr schnell die Witterung auf. Die abenteuerlustigen Studenten finden die Geschichten spannend, auch wenn sie Hans' Worten nicht wirklich Glauben schenken. Mit der Digitalkamera im Reisegepäck dokumentieren sie die Verfolgungsjagd, bis sie plötzlich vor einem dieser eigentümlichen Wesen stehen. Doch mit netten Fabelwesen haben diese Trolle nichts gemein. Norwegische Trolle sind riesig, Angst einflößend und unglaublich bösartig!

Fiktion oder Dokumentation?

Nach erfolgreichen Mockumentaries wie "Blair Witch Project" oder "Cloverfield" wagen sich nun auch norwegische Filmemacher an dieses Genre heran. Regisseur André Øvredal ("Future Murder") erweckt übergroße Trolle zum Leben, die erbarmungslos auf Menschenjagd gehen, dreiköpfige und haushohe Waldwesen jagen über die Kinoleinwand. Die Effekte in dieser zwar nicht innovativen, aber dennoch unterhaltenden Story sind durchweg gelungen, erreichen aber keine herausragende Qualität. Genretypisch ist die Zusammenarbeit mit unbekannten Darstellern, so stand außer dem Norweger Otto Jespersen bisher keiner der Akteure vor laufender Kamera. Wer sich gerne gruselt, ist mit diesem Horror-Thriller gut beraten: Gänsehaut-Kino!

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