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Öffentlich zugänglich: Schaudepot der Rostocker Kunsthalle eröffnet

Öffentlich zugänglich  

Schaudepot der Rostocker Kunsthalle eröffnet

30.09.2018, 12:07 Uhr | dpa

Öffentlich zugänglich: Schaudepot der Rostocker Kunsthalle eröffnet. Der Neubau für das Schaudepot leuchtet bei Nacht und wird selbst zum Kunstwerk.

Der Neubau für das Schaudepot leuchtet bei Nacht und wird selbst zum Kunstwerk. Foto: Danny Gohlke. (Quelle: dpa)

Rostock (dpa) - Nach eineinhalb Jahren Bauzeit ist am Samstag das rund fünf Millionen Euro teure Schaudepot der Rostocker Kunsthalle eröffnet worden. In dem Gebäude mit rund 1100 Quadratmetern Ausstellungs- und Schaudepotfläche wird die Sammlung der Kunsthalle aufbewahrt.

Sie umfasst aktuell etwa 520 Gemälde, 6000 grafische Blätter und 200 Skulpturen. "Reine Depots gibt es in Deutschland einige. Ein Schaudepot, das auch für die Öffentlichkeit zugänglich ist, ist dagegen ganz besonders", sagte die Chefin des für die kommunalen Immobilien zuständigen Betriebs KOE, Sigrid Hecht. Dies sei mit ein Grund, warum das Bundesprogramm "Nationale Projekte des Städtebaus" den Bau mit vier Millionen Euro förderte.

Das Besondere an dem Haus sei neben den Schätzen, die in ihm ruhen, die Außenfassade. 1600 LED-Leuchten in 50 linearen Lichtelementen wurden installiert. Wenn die Sonne untergegangen ist, "leuchtet es in Farben in den Nachthimmel und zeigt, dass es mehr ist als nur ein Haus. Ein Haus, das Kunst bewahren, schützen und zeigen wird. Ein Haus, das, wenn es leuchtet, selbst zur Kunst wird", so Hecht.

In Kürze werden die Kunstwerke nach und nach ins Schaudepot gebracht. Im Erdgeschoss werden Plastiken zu sehen sein. In beiden Stockwerken sind öffentliche Ausstellungsbereiche für Gemälde und Grafiken, in denen für rund 100 Besucher gleichzeitig Platz ist.

Im eigentlichen Depot sind zeitgleich nur zehn Besucher zugelassen, um die kostbaren Werke zu schützen. Sein Kernstück ist eine Gemäldezuganlage. Sie besteht aus mehr als 80 Gitterwänden, die im Abstand von 30 Zentimetern verschiebbar gelagert sind. An ihnen hängen die Gemälde, die über Laufschienen in den Ausstellungsbereich vor den Glaswänden bewegt werden können.

"Die Kunsthalle und das Schaudepot gehören zusammen", sagte Schaudepot-Architekt Maik Buttler. Die beiden über einen gläsernen Gang miteinander verbundenen Gebäude seien immer ein und derselbe Entwurf gewesen, auch wenn zunächst nur die 1969 eröffnete Kunsthalle realisiert wurde. "Sie ergänzen sich, sie sollen aber auch ihre Eigenständigkeit bewahren und dem jeweils anderen Baukörper Respekt zollen."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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