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Falsche Zeitungsberichte: Geoffrey Rush soll 1,73 Mio Euro Schadenersatz bekommen

Falsche Zeitungsberichte  

Geoffrey Rush soll 1,73 Mio Euro Schadenersatz bekommen

23.05.2019, 15:32 Uhr | dpa

Falsche Zeitungsberichte: Geoffrey Rush soll 1,73 Mio Euro Schadenersatz bekommen. Geoffrey Rush spricht nach dem Prozess vor dem Obersten Gerichtshof zu den Medien.

Geoffrey Rush spricht nach dem Prozess vor dem Obersten Gerichtshof zu den Medien. Foto: Paul Braven/AAP. (Quelle: dpa)

Sydney (dpa) - Oscar-Preisträger Geoffrey Rush soll wegen falscher Zeitungsberichte über die angebliche sexuelle Belästigung einer Kollegin insgesamt 2,8 Millionen Australien-Dollar (etwa 1,73 Millionen Euro) Schadenersatz erhalten.

Ein Gericht in Sydney verhängte gegen den australischen "Daily Telegraph" am Donnerstag eine weitere Geldstrafe. Dem Fernsehsender ABC zufolge handelt es sich nun um die höchste Summe, die jemals einem einzelnen Australier wegen Diffamierung zugesprochen wurde. Der Verlag des "Daily Telegraph" legte Berufung ein.

Das Blatt hatte 2017 unter Berufung auf eine andere Schauspielerin behauptet, dass Rush eine Kollegin während einer Theaterproduktion von "König Lear" sexuell belästigt habe. Er selbst bestritt die Vorwürfe von Anfang an.

Rush hatte 1997 für seine Rolle in "Shine - Der Weg ins Licht" den Oscar als bester Hauptdarsteller gewonnen. Zu seinen weiteren Filmen gehören "Shakespeare In Love", "The King’s Speech" und "Fluch der Karibik".

Ein Gericht in Sydney sprach Rush am Donnerstag weitere 1,96 Millionen Dollar zu. Damit sollen Einkommensausfälle vergangener und künftiger Jahre ausgeglichen werden, die dem Schauspieler bereits entstanden sind oder noch entstehen könnten. Im vergangenen Monat hatte bereits ein anderes Gericht zu Rushs Gunsten entschieden, weil das Blatt nicht sorgfältig genug recherchiert habe.

Laut ABC hatte der Schauspieler im vergangenen Jahr angeboten, den Streit gegen eine Entschuldigung, die Übernahme der Anwaltskosten und 50.000 Australien-Dollar (etwa 31 000 Euro) beizulegen. Der Verlag des "Daily Telegraph" sei darauf aber nicht eingegangen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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