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Frankreich im Fokus: 21. NordArt mit Werken aus 100 Ländern

Frankreich im Fokus  

21. NordArt mit Werken aus 100 Ländern

30.05.2019, 14:28 Uhr | dpa

Frankreich im Fokus: 21. NordArt mit Werken aus 100 Ländern. "Wut in Bewegung" nennt die chinesische Künstlerin Xiang Jing ihre in den Räumen der NordArt stehende Plastik.

"Wut in Bewegung" nennt die chinesische Künstlerin Xiang Jing ihre in den Räumen der NordArt stehende Plastik. Foto: Carsten Rehder. (Quelle: dpa)

Büdelsdorf (dpa) - Die 21. NordArt, eine der großen europäischen Schauen weltweiter Gegenwartskunst, öffnet am Samstag ihre Pforten. Die Veranstalter rechnen mit mindestens 100.000 Besuchern.

In der Carlshütte, einer ehemaligen Eisengießerei in Büdelsdorf knapp 40 Kilometer von Kiel, werden bis zum 13. Oktober rund 1000 Kunstwerke aus mehr als 100 Ländern gezeigt. Den Länder-Pavillon hat diesmal Frankreich gestaltet. Künstler aus China, der Mongolei und Tschechien bilden weitere Schwerpunkte. Der tschechische Bildhauer Michal Gabriel nimmt den mit 10.000 Euro dotierten NordArt-Preis 2018 entgegen.

Chefkurator Wolfgang Gramm sagte, ein Trend seien "grüne Themen", etwa Klimawandel und Umweltverschmutzung. Man habe aber keine thematischen Vorgaben, sondern biete ein Forum. Sämtliche Genres sind vertreten - Gemälde, Videoarbeiten, Fotokunst, Skulpturen.

Die Werke werden in den früheren Industriehallen, einer alten Wagenremise und einem Skulpturenpark gezeigt. Die Hallen sind 22 000 Quadratmeter groß, der Skulpturenpark 80.000 Quadratmeter. Seit einigen Jahren sind in die NordArt auch Veranstaltungen des Schleswig-Holstein Musik Festivals eingebunden. Ein Höhepunkt ist am 10./11. August das originelle Musikprogramm "The Big Bach" unter anderem mit einer Steel Band aus Trinidad und Tobago.

Die Kuratoren des französischen Länderpavillons, Jerome Cotinet-Alphaize und Marianne Derrien, wollen einen großen Überblick geben über die Kunstszene in Frankreich und widmen sich den beiden jüngsten Künstler-Generationen seit Ende der 60er-Jahre. Die Kuratoren haben Arbeiten ausschließlich von Frauen ausgewählt, von 171 Künstlerinnen, die in Frankreich leben. Unter anderem seien etwa zehn Künstlerinnen, die für den renommierten Prix Marcel Duchamp nominiert waren, mit ihren Arbeiten vertreten, betonte Cotinet-Alphaize.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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