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Kino-News: Jean-Paul Belmondo steht wieder vor der Kamera

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Belmondo steht wieder vor der Kamera

14.01.2008, 16:47 Uhr | mth/AFP, t-online.de

Jean-Paul Belmondo dreht wieder. (Foto: dpa)Jean-Paul Belmondo dreht wieder. (Foto: dpa) Sechseinhalb Jahre nach seinem schweren Schlaganfall steht Frankreichs früherer Filmstar Jean-Paul Belmondo erstmals wieder vor der Kamera: In Paris begann Belmondo am Montag mit den Dreharbeiten zu einem Kinofilm, wie die Tageszeitung "Le Parisien" berichtete. "Ich kann Ihnen versichern, dass es Jean-Paul gut geht", sagte Produzent Jean-Louis Livi demnach. "Es ist wirklich toll zu sehen, mit welch jugendlicher Begeisterung er sich in den vergangenen Tagen auf seine Rolle vorbereitet hat." Der 74 Jahre alte Belmondo sei gut in Form. "Bébel", wie die Franzosen den Schauspieler liebevoll nennen, hatte im Sommer 2001 einen Schlaganfall erlitten, der ihn halbseitig lähmte. Belmondos neuer Film ist eine Neuauflage von "Umberto D" aus dem Jahr 1951 und trägt den Titel "Un homme et son chien" (deutsch "Ein Mann und sein Hund"). Die Hauptfigur ist ein Rentner, dem nur noch sein Hund geblieben ist und der ums Überleben kämpft.

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Wandlungsfähiger Star
Seinen internationalen Durchbruch als Schauspieler schaffte Belmondo 1959 durch die Hauptrolle in Jean-Luc Godards Klassiker "Außer Atem". Zunächst war er durch diesen Erfolg auf die Rolle des rebellischen Außenseiters festgelegt, ehe er sich in den 60er Jahren mit Abenteuer- und Kostümfilmen wie "Cartouche der Bandit" (1962) oder "Der Dieb von Paris" (1967) leichterer Film-Kost zuwandte. Einen weiteren Image-Wandel erlebte Jean-Paul Belmondo in den 70er und frühen 80er Jahren, als er vornehmlich in harten und düsteren Thrillern ("Der Greifer", "Der Profi") auftrat und sich so auch als Actionheld profilieren konnte. Dass er den Großteil der Stunts selbst drehte, wurde ihm 1985 bei den Dreharbeiten zu "Der Boss" zum Verhängnis, als sich Belmondo eine schwere Kopfverletzung zuzog und anschließend beschloss, das Action-Genre aufzugeben. Seitdem war es still um "Bébel" geworden. Umso erstaunlicher, dass er jetzt nach überwundenem Schlaganfall wieder vor der Kamera steht.

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