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Bolivien protestiert gegen Bond-Film

"Quantum of Solace"  

Bolivien protestiert gegen Bond-Film

05.04.2008, 17:36 Uhr | mth, AFP

In "Quantum of Solace" kehrt Daniel Craig am 6. November 2008 als 007 zurück auf die Kinoleinwand. (Foto: Sony)In "Quantum of Solace" kehrt Daniel Craig am 6. November 2008 als 007 zurück auf die Kinoleinwand. (Foto: Sony) Die Dreharbeiten zu "Quantum of Solace" stehen zurzeit unter keinem guten Stern. Jetzt hat sogar die Regierung Boliviens gegen den Film protestiert. In einem Brief an Produzent Wilson und Regisseur Marc Forster monierte der stellvertretende bolivianische Kulturminister Pablo Groux, dass im neuen Bond-Streifen durch die Darstellung einer bolivianischen Drogendealer-Bande das Ansehen seines Landes verunglimpft würde. Nach Angaben der Tageszeitung "La Razón" sagte Groux, das Bild solcher Krimineller "darf nicht benutzt werden, um die Bolivianer darzustellen". Davor gab es bereits Ärger mit dem Bürgermeister des chilenischen Orts Sierra Gorda, in dessen Nähe gerade einge entscheidende Szenen von "Quantum of Solace" gedreht werden. Der aufgebrachte Politiker platzte mit einem Jeep in das Filmset und überfuhr beinahe zwei Statisten. Mit dieser Aktion wollte er seinen Unmut darüber ausdrücken, dass die in der zwischen Chile und Bolivien umstrittenen nordchilenischen Region Antofagasta gedrehten Aufnahme im Film in Bolivien spielen sollen.

Neue Aufnahmen vom Bond-Dreh video (englisch)
Erste Eindrücke zu "Quantum of Solace" video (englisch)

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James Bond als Fortsetzungsgeschichte
Trotz aller Probleme gaben die James-Bond-Macher jetzt weitere Details über den Fortgang der Filmreihe bekannt. Standen bisher die einzelnen Bond-Filme immer für sich alleine, so sollen sie nun durch einen "Roten Faden" miteinander verbunden werden. Wie das Film-Portal "Kino.de" vermeldet, werden die kommenden Bond-Streifen aufeinander aufbauen und eine fortlaufende Handlung besitzen. Im Mittelpunkt steht dabei Bonds Kampf gegen die Verbrecherorganisation, die für den Tod seiner Geliebten Vesper Lynd in "Casino Royale" verantwortlich war. Auch der Namen der Organisation wurde bekannt gegeben: "Quantum". Damit macht der etwas unspektakuläre Titel von Bond 22 "Quantum of Solace" (dt. "Ein bisschen Trost") eine ganze Menge mehr Sinn.

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"Quantum of Solace" schließt direkt an "Casino Royale" an
Craig mit den "Bond-Girls" Gemma Arterton (re.) und Olga Kurylenko  (Foto: Sony)Craig mit den "Bond-Girls" Gemma Arterton (re.) und Olga Kurylenko (Foto: Sony) Bereits seit Längerem war bekannt, dass es sich bei "Quantum of Solace" um die direkte Fortsetzung des Vorgängers handelt. Die Handlung beginne eine Stunde nach dem Ende von "Casino Royale", meinte dazu Produzent Wilson während einer Pressekonferenz. Dass die Geschichte sich aber auch über die folgenden Teile der Bond-Reihe ziehen wird, ist neu. Zwar hatte es schon zu Sean Connerys Zeiten mit "S.P.E.C.T.R.E." unter Führung des Superbösewichts Blofeld eine Verbrecherorganisation gegeben, die dem Agent mit der Lizenz zum Töten in mehreren Filmen das Leben schwer machte - einen Handlungsstrang, der sich über mehrere Bond-Abenteuer zog, allerdings nicht. Die Drehbuchautoren werden es den Machern der Reihe sicherlich danken: Haben doch unlängst die Bourne-Filme gezeigt, dass mit einer fortlaufenden Handlung sehr viel unfangreichere und in diesem Fall auch ungemein spannende Geschichten erzählt werden können, die dem Genre des Agentenfilms eine belebende Blutauffrischung zugefügt haben.

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