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E.T. wird neu verfilmt: Steven Spielberg will mit Drew Barrymore drehen

Neuverfilmung mit Barrymore geplant  

Spielberg bringt E.T. auf die Erde zurück

15.05.2009, 11:45 Uhr | sgü, t-online.de

Spielberg will E.T. mit Drew Barrymore wiedervereinen. (Foto: Cinetext)Spielberg will E.T. mit Drew Barrymore wiedervereinen. (Foto: Cinetext)

Spielbergs Fantasy-Drama "E.T. - Der Außerirdische" prägte eine ganze Generation und ist zum absoluten Kultfilm geworden. Jetzt - 27 Jahre nachdem sich Drew Barrymore als Sechsjährige mit dem runzeligen Knuddel-Alien im Kino anfreundete - will Steven Spielberg die beiden auf der großen Leinwand wiedervereinen. Die Details sind zwar noch streng geheim, aber im Mittelpunkt des neuen E.T.-Films soll das Wiedersehen der inzwischen erwachsenen Gertie (Drew Barrymore) und E.T. stehen. Die Sehnsucht nach ihr soll den Alien dazu bringen, noch einmal in sein Raumschiff zu steigen, und den drei Millionen Lichtjahre entfernten blauen Planeten anzusteuern. Ein Insider verriet auf den Filmfestspielen von Cannes: "Steven und Drew sind sehr verschwiegen, was dieses ‚Baby’ angeht. Aber sie wollen das unbedingt durchziehen und zusammenarbeiten. Steven hat eine unglaubliche Geschichte in seinem Kopf, die E.T. zurück auf die Erde bringen wird.“

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Oscar für "E.T."s Vater

Elliott und der Außerirdische E.T. (Foto: Cinetext)Elliott und der Außerirdische E.T. (Foto: Cinetext) "E.T." ist zu einer unsterblichen Ikone geworden. Längst haben sich Filmfans daran gewöhnt, dass künstliche Figuren wie Ridley Scotts "Alien" oder Peter Jacksons Gollum ihren Platz im Film gleichberechtigt neben realen Darstellern einnehmen. Vor "E.T." waren künstliche Filmgestalten allerdings immer Bösewichter: Riesenspinnen, Godzilla, Drachen oder King Kong. Der Riesenaffe hatte zwar mit seinem tragischen Tod bereits in den 30er Jahren für Rührung gesorgt, doch niemals erschien er so menschlich und tief bewegend wie der kleine Außerirdische mit dem Lämpchen im Zeigefinger. Es ist also nicht verwunderlich, dass Carlo Rambaldi, der die "E.T."-Puppe gebaut hatte, 1983 mit dem Academy Award für die besten visuellen Effekte ausgezeichnet wurde. Sein Alien markierte den Beginn der Ära des mechanischen Special-Effects-Helden. Doch diese war nicht von langer Dauer: Bereits elf Jahre später wurden die nächsten Echsenhaut-Wesen, Spielbergs Dinosaurier aus "Jurassic Park", nicht mehr eigenhändig gebaut, sondern vollständig am Computer erstellt.

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Unerwarteter KassenerfolgDer Film spielte 800 Millionen Dollar ein. (Foto: Cinetext)Der Film spielte 800 Millionen Dollar ein. (Foto: Cinetext)

Rambaldi hatte mit "E.T." eine Puppe geschaffen, die nicht nur die Massen bewegte, sondern ihren "Vätern" auch einen ungeahnten Kassenerfolg bescherte. Jahrelang galt das Science-Fiction-Märchen als lukrativster Film aller Zeiten. Und das, obwohl Regisseur Spielberg selbst mit einem eher bescheidenen Einspiel-Ergebnis gerechnet hatte. Bei Produktionskosten von zehn Millionen Dollar hatte er erwartet, dass ca. 50 Millionen Dollar an den Kinokassen zusammenkämen. Das tatsächliche Einspiel-Ergebnis von weltweit 800 Millionen Dollar übertraf aber schließlich alle Erwartungen. Ein Kino-Wiedersehen mit der Kultfigur "E.T." würde sich für Spielberg und Co. also auf jeden Fall finanziell lohnen. Und Millionen Kinofans könnten endlich mal wieder in Kindheitserinnerungen schwelgen und sämtliche Kinosäle mit ihren Tränen unter Wasser setzten...

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