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Filmkritik "Mission: Impossible - Phantom Protokoll"

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Mission: erfüllt - So muss Blockbuster-Action heute aussehen

08.12.2011, 08:46 Uhr | mth, t-online.de

Filmkritik "Mission: Impossible - Phantom Protokoll". Er ist zurück: Tom Cruise als Ethan Hunt in "Mission: Impossible - Phantom Protokoll". (Quelle: Paramount)

Er ist zurück: Tom Cruise als Ethan Hunt in "Mission: Impossible - Phantom Protokoll". (Quelle: Paramount)

Wenn sich zu Beginn von "Mission: Impossible - Phantom Protokoll" Tom Cruise als Ethan Hunt mit brachialer Gewalt durch einen heruntergekommenen russischen Knast prügelt, wähnt man sich schon im falschen Film. So dreckig kam die Filmreihe bislang nicht daher. Doch dann werden beim Einbruch in den Kreml wieder die beliebten Hightech-Spielereien eingesetzt, und schließlich fliegt das Moskauer Wahrzeichen auch noch spektakulär in die Luft. Spätestens da bemerkt der Zuschauer: Nach drei Filmen und 15 Jahren ist "Mission: Impossible" endlich da angekommen, wohin man sich das Cruise-Vehikel immer gewünscht hat. So muss Blockbuster-Action aussehen und James Bond sollte sich warm anziehen, will er dieses Niveau mit "Skyfall" im November 2012 toppen.

"Phantom Protokoll" setzt den 2006 von Regisseur und Produzent J.J. Abrams mit "M:I III" eingeschlagenen Kurs konsequent fort, baut die Stärken aus und verringert die Schwächen. Nicht mehr nur Tom Cruise ist der Star, sondern die Arbeit des kompletten vierköpfigen Einsatzteams rückt in den Mittelpunkt, ganz so, wie es die zugrunde liegende TV-Serie aus den 1960er Jahren vorgibt. Außerdem wurde Ethan Hunts Gefühlsleben auf ein Minimum reduziert, wodurch die aus den Teilen zwei und drei bekannten Längen der Vergangenheit angehören und so mehr Platz für spektakuläre Szenen und die schlau durchkonstruierten unmöglichen Einsätze bleibt.

Es droht mal wieder der Atomkrieg

Die Story bietet nichts Neues, sondern dient lediglich dazu, die Protagonisten von einem Actionhighlight zum nächsten zu führen und uns die grandiosen Schauplätze in Moskau, Dubai und Mumbai näherzubringen. Bei dem Versuch, den verblendeten Wissenschaftler Kurt Hendricks (Michael Nyqvist) darin zu hindern, die Kontrolle über einige russische Atomraketen an sich zu bringen, tappen Hunt und sein Team in die Falle und werden verdächtigt, einen Anschlag auf den Kreml verübt zu haben. Auf sich alleine gestellt müssen Hunt, seine kampferprobte Kollegin Jane Carter (Paula Patton), Computerspezialist Benji Dunn (Simon Pegg) und der Analytiker Brandt (Jeremy Renner) nun den russischen Behörden entkommen und gleichzeitig Hendricks stoppen, der einen Atomkrieg heraufbeschwören will.

Teamwork steht im Vordergrund

Zwar ist Tom Cruise auch im neuen "Mission: Impossible"-Film der Star und überzeugt mit vollem Körpereinsatz, doch bekommt er endlich ein Team an die Seite gestellt, das mehr ist als nur Staffage oder Stichwortgeber. Jedes Mitglied besitzt Charakter, Vergangenheit und erhält im Laufe des Films wiederholt die Möglichkeit sich auszuzeichnen. Da kann es auch mal zu Meinungsverschiedenheiten und Streit kommen, oder zu witzigen Wortwechseln, an denen vor allem der von Simon Pegg gespielte, unbedarfte und leicht schräge Computerfreak Benji Dunn regen Anteil hat. Paula Patton macht als Lockvogel im sexy Outfit eine ebenso gute Figur wie in den wuchtig inszenierten Prügeleien, und der leider etwas blasse Jeremy Renner wandelt sich vom scheinbaren Bürohocker zum mehr als brauchbaren Field Agent.

Baldiges Wiedersehen erwünscht

Regisseur und Animationsfilm-Spezialist Brad Bird ("Ratatouille") erfindet nun das Actionkino zwar nicht neu, reizt aber die Möglichkeiten eines Big-Budget-Streifens gekonnt aus und zeigt, was mit den geschätzten 140 Millionen Dollar so alles möglich ist. Kletteraction auf dem höchsten Gebäude der Welt, der fulminante Gefängnisausbruch zu Beginn, eine Verfolgungsjagd im Sandsturm und der in die Luft gejagte Kreml sind nur einige der erinnerungswürdigen Momente, die der vierte "Mission: Impossible"-Aufguss zu bieten hat. So vergehen die rund 130 Minuten Spielzeit wie im Flug, und wenn Ethan Hunt am Ende des Films seinen drei Mitstreitern spezielle Handys zur Kontaktaufnahme für weitere Spezialmissionen aushändigt, dann hofft man als Zuschauer tatsächlich auf ein baldiges Wiedersehen. Denn in dieser Form ist "Mission: Impossible" eine echte Bereicherung im zuletzt sehr mittelmäßigen Blockbuster-Angebot.

Kinostart: 15. Dezember 2011

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