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"Dredd": Überharte Actionkost für Genrefans

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"Dredd": Überharte Actionkost für Genrefans

14.11.2012, 14:26 Uhr | dapd

"Dredd": Überharte Actionkost für Genrefans. Explosiv: In "Dredd" werden keine Gefangenen gemacht. (Quelle: Universum)

Explosiv: In "Dredd" werden keine Gefangenen gemacht. (Quelle: Universum)

Er ist gepanzert wie ein Ritter, ein Helm verbirgt seine Augen, und seine Waffe heißt "Lawgiver": Dieser Polizist setzt nicht auf Deeskalation. "Dredd" ist die 3D-Neuverfilmung eines Kultcomics, dessen Held zugleich Richter und Vollstrecker ist. Judge Dredd, Supercop in der futuristischen Mega City One, macht buchstäblich kurzen Prozess. Der britische Actionthriller ist ein Fest für Genrefans und ein Gräuel für Jugendschützer. Denn selten wird soviel und zugleich so cool ausgeleuchtete Gewalt geboten. 

Die Story ist simpel: der martialische Gesetzeshüter verfolgt einen Kriminellen bis in den Hochhaus-Slum Peach Trees hinein. Mit der neuen Rekrutin Anderson macht er einen Killer dingfest, der in den Diensten von Drogenpatin Ma-Ma steht. Diese will unbedingt verhindern, dass ihr Handlanger plaudert, lässt den Turm hermetisch abriegeln und erklärt die Cops zu Freiwild. In einer Nonstop-Actionorgie muss sich das Duo - Stockwerk um Stockwerk - zu Ma-Mas Schaltzentrale vorkämpfen. Das Himmelsfahrtskommando, das der Logik eines Computerspiels folgt, erinnert an den aktuellen Actioner "The Raid", aber auch an Genreklassiker à la "Die Klapperschlange". 

Foto-Serie mit 0 Bildern

Die Comicfigur des Judge-"Das Gesetz bin ich"-Dredd wurde erstmals 1995 mit Sylvester Stallone verfilmt. Doch die kompromisslos düstere Neuverfilmung des noch unbekannten Pete Travis hat mit der alten Version nichts gemein. Neben seinem Nachfolger wirkt Stallone wie eine Jungfer aus einem Jane-Austen-Drama. Vom Neuseeländer Karl Urban, als Éomer in "Herr der Ringe" bekannt geworden, sieht man dank einer "Robocop"-haften Helmmaske bis zum Schluss nur die kantige untere Gesichtshälfte mit den grimmig heruntergezogenen Mundwinkeln. 

Kreatives Metzeln im Dauer-Kugelhagel 

Dredd ist ein Stoiker, der, wenn er einen Schurken am Schlafittchen hat, roboterhaft Gesetzestexte herunterleiert und manchmal ultratrockenen Humor beweist. Für das Menschliche ist Rekrutin Anderson zuständig, die telepathische Fähigkeiten besitzt. Dredd soll sie unter seine Fittiche nehmen, damit sie die Praxis-Prüfung besteht. Ihr Kontrapunkt ist die psychopathische Ma-Ma: eine Schurkin diese Kalibers hat man lange nicht gesehen. 

Neben den extrem reduzierten Charakteren gibt es eine unübersehbare Masse an Fußvolk, das zum kreativen Metzeln freigegeben wird. Und auch die Kulisse wird im Dauer-Kugelhagel stilsicher zerfetzt: wie bei John Woo, nur cooler. Kameramann Anthony Dod Mantle, der für "Slumdog Millionär" einen Oscar einheimste, zieht aus der drangvollen Enge des labyrinthischen Hochhauses maximale Schauwerte. Zusätzlich bietet Ma-Ma's "Slo-Mo"-Droge, welche die Wahrnehmung extrem verlangsamt, einen Vorwand für psychedelische Zeitlupenstürze, in denen spritzende Bluttropfen wie Blüten über die Leinwand wehen. 

Die hyperrealistische 3D-Tiefenstaffelung verleiht dem Low-Budget-Thriller einen aufregend alptraumhaften Look, der absolut nicht jugendfrei ist - aber einen garantierten Wow-Effekt hat

Kinostart "Dredd": 15. November 2012

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