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"Spectre": Sony-Hack enthüllt Streit um Bond-Budget

"James Bond 007 - Spectre"  

Sony-Hack enthüllt Streit um Bond-Budget

12.12.2014, 12:22 Uhr | mth, t-online.de

Um das Budget des neuen James-Bond-Films "Spectre" hat es Streit zwischen den ausführenden MGM-Studios und Bond-Produzentin Barbara Broccoli gegeben. MGM-Präsident Jonathan Glickman wollte das auf über 300 Millionen Dollar veranschlagte Budget auf 250 Millionen drücken. Seine Vorschläge zur Kürzung der Ausgaben wurden allerdings von Broccoli abgelehnt.

Das berichtet der US-Sender CNN nach Einblick in die gehackten Sony-Daten. Sony ist Co-Finanzier und für den Verleih der 007-Missionen zuständig. Das Budget der beiden jüngsten Leinwandauftritte des Agenten mit der Lizenz zum Töten ("Ein Quantum Trost" 2008, "Skyfall" 2012) lag bei jeweils 200 Millionen Dollar.

Bis dato teuerster Bondfilm

Damit ist jetzt bereits klar, dass "Spectre" der bis dato teuerste Bond-Film wird. Lohnen dürften sich die Ausgaben dennoch. "Skyfall" konnte an den Kinokassen weltweit über 1,1 Milliarden Dollar einspielen.

Glickmans Vorschläge zur Verringerung des Budgets enthüllen zudem einige weitere Details zur streng gehüteten Handlung von "Spectre". So soll Glickman unter anderem gefordert haben, eine in einer Villa in Rom spielende Nachtszene nach London zu verlegen. Beim Kampf auf einem Zug sollte die Anzahl der Waggons von vier auf drei verringert werden.

"Vergesst das dramatische Finale"

Außerdem zitiert CNN aus einem Memo Glickmans: "Vergesst das dramatische Finale im Regen. Das wird die Kosten für visuelle Effekte/Spezialeffekte verringern." Ein weiterer Vorschlag bezog sich auf Dreharbeiten in Mexiko. Wenn man "die modernen Aspekte" Mexikos besser in Szene setzen würde, würde sich der staatliche Zuschuss um sechs Millionen Dollar erhöhen.

Die ein oder andere Maßnahme zur Kostensenkung ist Glickman darüberhinaus aber gelungen. Ein lukrativer Vertrag mit Heineken als Hauptpartner für das in Bond-Filmen allgegenwärtige Product-Placement dürfte die Kassen ordentlich klingeln lassen.

Memos bestätigen Auftritt Blofelds

Außerdem wurde in den gehackten Dokumenten enthüllt, dass eine der Gegnerinnen Bonds eine "böse, lesbische Lady" sei - die aller Wahrscheinlichkeit von Monica Bellucci oder Léa Seydoux dargestellt wird. Auch wird das bestätigt, was viele Fans nach der Nennung des Titels "Spectre" vermuteten: Oberschurke Ernst Stavro Blofeld wird im Film seinen Auftritt haben. Das dürfte dann auch die Gerüchteküche weiter anheizen, dass es sich bei Christoph Waltzs "Oberhauser" in Wirklichkeit um Blofeld, den Chef der Spionage-Organisation "Spectre" handelt.

Kinostart "James Bond 007 - Spectre": 29. Oktober 2015

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