Sie sind hier: Home > Unterhaltung > Kino >

Firth, Mirren und Co: Die etwas anderen Actionhelden

Firth, Mirren und Co  

Hier kommen die etwas anderen Actionhelden

11.03.2015, 06:48 Uhr | mth, t-online.de

Am 12. März 2015 startet "Kingsman: The Secret Service" in den deutschen Kinos. Die Comic-Verfilmung von Regisseur Matthew Vaughn ("Kick-Ass", "X-Men: Erste Entscheidung") wartet mit coolen Charakteren und jeder Menge Action auf. Im Mittelpunkt steht der britische Superagent Harry Hart, der aus dem jungen Herumtreiber Eggsy (Taron Egerton) einen veritablen Spion machen soll.

Als Harry Hart beeindruckt dabei Colin Firth, der hier erstmals zeigt, dass er sich auch auf die Rolle des Actionhelden versteht. Dabei ist der Oscar-Preisträger ("The King's Speech") keineswegs der einzige Charakterdarsteller, der auch im Krawallkino eine äußerst gute Figur macht. Vorhang auf für die etwas anderen Actionhelden!

Colin Firth: James Bond trifft Harry Palmer

"Kingsman: The Secret Service" (Quelle: 20th Century Fox)"Kingsman: The Secret Service" (Quelle: 20th Century Fox)Colin Firth (*1960) zählt sicherlich zu den besten Charakterdarstellern Hollywoods. So war denn auch der Oscar 2011 für "The King's Speech" alles andere als ein Zufall. Zwischen schwereren und leichteren Dramen konnte man den Engländer höchstens ab und zu in einer netten Komödie wie "Bridget Jones" (2001) antreffen. Jetzt gibt Firth in der Comic-Verfilmung "Kingsman: The Secret Service" den Actionhelden. Dabei hat sein irgendwo zwischen Roger Moores James Bond und Michael Caines Harry Palmer angelegter Geheimagent neben beachtlicher Schlagkräftigkeit vor allem eines: Stil.

Helen Mirren: Killer-Queen

"R.E.D.2""R.E.D.2" (Quelle: Summit/Allstar)Stil hat selbstverständlich auch Helen Mirren (*1945). Die Grand Dame des britischen Kinos wurde in ihrer langen Karriere mit wichtigen Filmpreisen überhäuft. Unter anderem war sie viermal für einen Oscar nominiert, den sie 2007 als beste Hauptdarstellerin in "Die Queen" gewinnen konnte. Da mutete es schon ein wenig seltsam an, dass sie es im Alter von damals 65 Jahren in der Actionkomödie "R.E.D." (2010) als schwer bewaffnete CIA-Killerin noch einmal so richtig krachen ließ. Auch in der Fortsetzung "R.E.D. 2" (2013) war sie mit von der Partie.

Paul Rudd: Superheld von nebenan

"Ant-Man" (Quelle: Disney)"Ant-Man" (Quelle: Disney)Benötigt man in Hollywood einen netten, gutaussehenden Typ für eine romantische Komödie, dann gehört der US-Amerikaner Paul Rudd immer zu den ersten Adressen. Zu sehen war er in "Immer Ärger mit 40", "Wanderlust" (beide 2012), "Beim ersten Mal" (2007), "Jungfrau (40), männlich, sucht ..." (2005) sowie in zwei Staffeln der Erfolgsserie "Friends", um nur einen kleinen Einblick in das stilistisch sehr homogene Filmschaffen Rudds zu gewähren. Jetzt will der 1969 geborene Schauspieler zeigen, dass er auch anders kann. Im Juli 2015 steigt er als "Ant-Man" als titelgebender Superheld und zukünftiger Avenger in das unglaublich erfolgreiche Marvel Filmuniversum ein.

Liam Neeson: Bryan Mills forever

"Run All Night" (Quelle: Warner Bros.)"Run All Night" (Quelle: Warner Bros.)Jahrzehntelang galt Liam Neeson als erstklassiger Charakterdarsteller, der aber auch in Blockbustern eine gute Figur machte. Für "Schindlers Liste" gab es 1994 eine Oscar-Nominierung; für "Michael Collins" (1996) und "Kinsey - Die Wahrheit über Sex" (2004) jeweils eine für den Golden Globe. Außerdem ist er als Jedi-Meister Qui-Gon Jinn (in "Episode 1 - Die dunkle Bedrohung", 1999) Teil des "Star Wars"-Universums. Liam als knallharten Einzelkämpfer konnte man sich aber eher nicht so gut vorstellen. Bis 2008: Da verpassten ihm Luc Besson und Regisseur Pierre Morel die Rolle des Ex-Agenten Bryan Mills in "96 Hours". Der Actionkracher wurde vor allem dank Neeson ein Überraschungserfolg an den Kinokassen. Und seither ist der 1952 geborene Ire nicht mehr aus dem Krawallkino wegzudenken. Sein nächstes Projekt: Der Action-Thriller "Run All Night" (Kinostart: 16. April 2015), in dem Neeson einen alternden Killer spielt, der sich auf eine blutige Fehde mit einem Ex-Partner einlässt.

Sean Penn: "96 Hours" reloaded?

"Gunman" (Quelle: StudioCanal)"Gunman" (Quelle: StudioCanal)Sean Penn (*1960) reihte in der Vergangenheit ein anspruchsvolles Drama ans nächste und konnte für "Mystic River" und "Milk" in den Jahren 2004 und 2009 jeweils einen Oscar für seine grandiosen Leistungen einstreichen. Actionfilme waren die Sache des Kaliforniers bislang nicht. Das soll sich jetzt ändern. In "The Gunman" (Kinostart: 30. April 2015) spielt er ein ehemaliges Mitglied der Special Forces, das vor seinen früheren Auftraggebern um den halben Globus gejagt wird. Regie führt Philip Morel, der wie bereits erwähnt auch schon Liam Neesons Karriere als Actionstar auf den Weg brachte.

Jeff Bridges: Zu cool fürs Blockbuster-Kino

"Seventh Son" (Quelle: Universal)"Seventh Son" (Quelle: Universal)Auch Jeff Bridges (*1949) durfte sich bei bislang fünf Nominierungen 2010 für seine Darstellung eines abgehalfterten Country-Sängers in "Crazy Heart" in die Riege der Oscar-Preisträger einreihen. Da hatte der Mime dank Filmen wie "Tron" (1982), "König der Fischer" (1991) und "The Big Lebowski" (1998) längst Kultstatus. In jüngster Zeit wird Bridges verstärkt in actionlastigen Blockbustern voller Spezialeffekte besetzt. Dabei kommt er zwar auch als untoter Polizist ("R.I.P.D.", 2013) oder aktuell als Monsterjäger ("Seventh Son", Foto) cool daher, die Filme konnten aber dennoch die an sie gestellten Ansprüche an den Kinokassen nicht erfüllen.

Reese Witherspoon: Actionurlaub mit Sofia Vergara

"Miss Bodyguard" (Quelle: Warner Bros.)"Miss Bodyguard" (Quelle: Warner Bros.)Reese Witherspoon (re.,*1976) pendelte in ihrer Karriere immer wieder erfolgreich zwischen leichter Unterhaltung ("Natürlich blond", 2001) und Anspruch ("Wasser für die Elefanten", 2011) hin und her. Für die Filmbiografie "Walk The Line" gab es 2006 einen Oscar, für "Der große Trip - Wild" 2015 immerhin eine Nominierung. In "Miss Bodyguard" (Kinostart: 7. Mai 2015) versucht sich Witherspoon nun in einer waschechten Actionkomödie. Der Plot: Sie spielt die Polizistin Cooper, die die Ehefrau (Sofia Vergara, li.) eines berüchtigten Kartell-Bosses als Kronzeugin zu dessen Prozess eskortieren soll.

Adrien Brody: In Arnies Spuren

"Predators""Predators" (Quelle: 20th Century Fox/Allstar)Für die Filmbiografie "Der Pianist" (2002) gewann Adrien Brody (*1973) so ziemlich alles, was ein Schauspieler an Preisen gewinnen kann; darunter den Oscar, den Golden Globe, den BAFTA und den César. Seitdem überzeugte er in kleineren Dramen wie "Splice - Das Genexperiment" (2009) ebenso wie in großen Blockbustern (z.B. "King Kong", 2005). Für Kultregisseur Robert Rodriguez ("Machete", "Sin City") legte er dann 2010 einige Kilo an Muskelmasse zu und schlüpfte in der trashigen Fortsetzung "Predators" in die Fußstapfen Arnold Schwarzeneggers.

Kinostart "Kingsman: The Secret Service": 12. März 2015

Kinostart "Run All Night": 16. April 2015

Kinostart "The Gunman": 30. April 2015

Kinostart "Miss Bodyguard": 7. Mai 2015

Kinostart "Ant-Man": 21. Juli 2015

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal