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Die "Rocky Horror Picture Show" soll neu verfilmt werden

40 Jahre nach der Premiere des Kultstreifens  

Die "Rocky Horror Picture Show" soll neu verfilmt werden

22.10.2015, 12:53 Uhr | Nina Bogert-Duin

Eingefleischte Fans werden diese Nachricht mit einem lachenden und einem weinenden Auge aufnehmen: Die legendäre "Rocky Horror Picture Show" (1975) soll nach Angaben von "Entertainment Weekly" neu verfilmt werden. Der Darsteller für die Rolle des sexuell flexiblen Frank N. Furter steht auch schon fest. 

Laverne Cox, Ensemblemitglied der amerikanischen TV-Serie "Orange Is The New Black", soll sich in Strapse, OP-Schürze und Gummihandschuhe werfen und den irren Wissenschaftler geben. 

Erste transsexuelle Schauspielerin mit Emmy-Nominierung

Die Schauspielerin hat sich in der US-Filmlandschaft bereits einen Namen gemacht: Für ihre Rolle der transsexuellen Strafgefangenen Sophia Burset in "Orange ist The New Black" wurde sie 2014 als erste farbige transgender Darstellerin überhaupt für einen Emmy nominiert. Inzwischen ist die 31-Jährige auch schon am Broadway aufgetreten.

Tim Curry setzte Rolle den Kultstempel auf

Dennoch tritt Cox mit der Hauptrolle in der neuen "Rocky Horror"-Verfilmung ein unglaublich schweres Erbe an. Tim Curry hatte dem Frank N. Furter in dem Kultfilm vor 40 Jahren seinen ureigenen Stempel aufgedrückt und in unnachahmlicher Weise verkörpert. Wird Cox versuchen, in seine Fußstapfen zu treten, oder einen ganz neuen Frank erfinden?

Kenny Ortega übernimmt die Regie

Regie führen soll übrigens Kenny Ortega, der bereits bei "Pretty in Pink", "Ferris macht blau" und "Dirty Dancing" die Choreografien ausgearbeitet hat. Als Regisseur leitete der Musical-Spezialist unter anderem die "High School Musical"-Filme und Michael Jacksons "This Is It".

Gelingt es, die Story in der heutigen Zeit unterzubringen?

Ob es aber tatsächlich gelingen wird, die tief in den 70er Jahren verhaftete Geschichte in unsere heutige Zeit  zu transportieren, ohne die Handlung dabei allzu sehr zu verbiegen, darf man anzweifeln. Eine größere sexuelle Freiheit und völlig veränderte Sehgewohnheiten verlangen inzwischen nach neuen Ideen. Singende Menschen in Strapsen dürften heute kaum jemanden hinter dem Ofen hervorlocken.

Außerdem haben neben Frank N. Furter auch die übrigen Filmfiguren wie Riff Raff (Richard O'Brian), Brad Majors (Barry Bostwick) und Janet Weiss (Susan Sarandon) beim Publikum längst Kultstatus erreicht, genauso der Soundtrack. Der Film und seine Fans bewegen sich in einem ganz eigenen Universum.

Eines scheint sicher: Auf Ortega und sein Team wartet ein gutes Stück Arbeit.


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