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News zu "Star Wars" im Archiv

+++ News zu "Star Wars" im Archiv +++  

Prinzessin Leias Gold-Bikini bringt 86.000 Euro

08.03.2016, 16:18 Uhr | AFP, t-online.de, dpa, Reuters

News zu "Star Wars" im Archiv. Regisseur J. J. Abrams durfte sogar schon im Cockpit sitzen. (Quelle: Disney)

Regisseur J. J. Abrams durfte sogar schon im Cockpit sitzen. (Quelle: Disney)

+++ Prinzessin Leias Gold-Bikini bringt 86.000 Euro +++ (6. Oktober 2015)

Die Macht war stark in den Mitarbeitern eines Auktionshauses im US-Staat Kalifornien: Laut einem Bericht des Nachrichtenportals "Reuters" wurde das legendäre Sklaven-Outfit von Prinzessin Leia dort für 86.000 Euro versteigert. Das verruchte Filmkostüm trug Schauspielerin Carrie Fisher in "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" - in der Todes-Szene von Jabba the Hut.

Im Interview mit dem britischen "Guardian" hatte die Schauspielerin einst mit gewohnt trockenem Humor erklärt. "Ich hatte viel Spaß dabei, Jabba the Hutt zu töten. Sie fragten mich vor dem Dreh, ob ich ein Stunt-Double wolle. Nein! Das war das Highlight meiner Schauspiel-Karriere. Der einzig wahre Grund, Schauspieler zu werden, ist doch, dass du dann ein Riesenmonster killen kannst."

+++ John Boyega: "Diese Lichtschwerter sind echt schwer" +++ (2. Oktober 2015)

Wer hätte das gedacht? Die Lichtschwert-Attrappen, mit denen sich die Darsteller in "Star Wars" spektakuläre Duelle liefern, wiegen offenbar einiges. Das sagte "Finn"-Darsteller John Boyega der britischen "GQ".

"Sie sind schwer, diese Dinger, und man ist ständig mit ihnen am Rennen", so der 23-Jährige. "Ich hatte auf einem steil ansteigenden Laufband trainiert, um dann beim Dreh in der Wüste mit einer Lederjacke herumsprinten zu können. Die sollten mal ein "Star Wars"-Abnehmprogramm anbieten."

Von "Finn" ist Boyega vollkommen überzeugt. "Seine Story ist episch. Es ist eine Geschichte, wie man sie noch nicht erlebt hat, auch wenn sie die Geschichten von Luke Skywalker und Han Solo wiederspiegelt." Und der Jungstar ist überzeugt: "Für mich ist er der beste Charakter im Drehbuch."

+++ Mark Hamill dementiert Unfall-Gerüchte +++ (18. September 2015)

"Ausgedachte Geschichten enthalten gewöhnlich einen Funken Wahrheit. Ich habe mir auf Skellig Michael nur einen Zeh angestoßen". So dementierte Mark Hamill auf Twitter Gerüchte um einen schweren Unfall am Set von "Star Wars 7". Ein angeblicher Augenzeuge hatte berichtet, der Darsteller sei beim Dreh auf der irischen Insel Skellig Michael gestürzt und nur knapp dem Tod entronnen. Das sorgte in den Sozialen Netzwerke für viel Betroffenheit.

Hamill bedankte sich artig bei den Fans für ihre Anteilnahme, bestätigte aber in einem weiteren Tweet, dass die Dreharbeiten auf Skellig Michael blendend verlaufen seien.

+++ Verflucht gefährliche Dreharbeiten: Mark Hamill fast tödlich verunglückt (15. September 2015) +++

Es scheint fast so, als ob ein Fluch auf den Dreharbeiten zu "Star Wars: Episode VII" lasten würde. Zuerst bracht sich Regisseur J.J. Abrams den Rücken, dann Han-Solo-Darsteller Harrison Ford den Knöchel und jetzt berichtet ein Augenzeuge dem britischen "Mirror", dass Mark Hamill (63), der wieder den Luke Skywalker spielt, im letzen Sommer nur knapp dem Tode entronnen ist. Bei den Dreharbeiten auf der irischen Insel Skellig Michael sei der Schauspieler auf einem Felsen ausgerutscht und gestürzt. Ein Guide habe ihn glücklicherweise aufgefangen. Laut Aussage des Zeugen hat Hamill der Geistesgegenwart des Mannes sein Leben zu verdanken. Auf der Felseninsel sind in den letzten Jahren bereits mehrere Touristen tödlich verunglückt.

So sieht die Insel Skellig Michael aus:

+++ Dreharbeiten zu "Epsiode VIII" beginnen im September (11. September 2015) +++

Während an "Star Wars: Das Erwachen der Macht" noch fleißig gebastelt und das Spin-off "Rogue One" bereits in Arbeit ist, beginnen demnächst schon die Dreharbeiten zu "Episode VIII". Wie Lucasfilm gegenüber "Entertainment Weekly" bestätigte, sollen noch im September 2015 erste Szenen auf der Insel Skellig Michael südlich von Irland aufgenommen werden.

Das Besondere an Skellig Michael: Dort befinden sich die Ruinen eines kleinen Klosters aus dem zwölften Jahrhundert. Man kann also davon ausgehen, dass Regisseur Rian Johnson ("Looper", "Breaking Bad") dem alten Gemäuer eine Rolle in seinem Film zugewiesen hat. "Star Wars: Episode VIII" soll am 25. Mai 2017 in die deutschen Kinos kommen.

+++ "Star Wars"-Datenbank enthüllt neue Superwaffe (8. September 2015) +++

Der Todesstern war gestern. In "Star Wars 7" verfügen die in der First Order gesammelten imperialen Kräfte wohl über eine noch mächtigere Superwaffe. Die Datenbank der offiziellen Sternenkrieger-Seite "starwars.com" führt nun einen Eintrag zur Starkiller Base. Das ist der Name der bereits im Trailer gezeigten Basis. Im Eintrag heißt es, ein Eisplanet sei zur Festung für die First Order umgewandelt und mit einer mächtigen Waffe ausgerüstet worden, die ganze Sternensysteme zerstören könne.

Daneben gibt es noch eine ganze Reihe weitere neue Einträge, die Charaktere aus "Star Wars 7" vorstellen. Constable Zuvio ist ein Gesetzeshüter, der in in einem umkämpften Handelsposten in einer gesetzlosen Welt für Ordnung sorgt. Ello Asty lautet der Name eines begabten aber sehr waghalsigen X-Wing-Piloten. Und ME-8DP ist die Bezeichnung für einen Protokoll-Droiden, dessen Übersetzer-Fähigkeiten bei weniger legalen Geschäften geschätzt werden.

+++ Weltweiter Verkaufsstart für neues "Star Wars"-Spielzeug (4. September 2015) +++

In der Nacht zum Freitag bekamen "Star Wars"-Fans rund um den Globus feuchte Hände und Augen. Denn in ausgewählten Spielzeugläden wurde um Punkt 0 Uhr der Startschuss für den Verkauf der neuen "Star Wars"-Toys gegeben. Zigtausende Freunde der Sternensaga, viele in Kostümen, füllten sich daraufhin die Einkaufswägen.

Yutube begleitete die Aktion mit einer 18-stündigen Livesendung. Auf der Videoplattform wurden die Neuheiten ausgepackt und vorgestellt. Einer der Hits dürfte ein Modell des Droiden BB-8 aus "Star Wars 7" werden, das sich mit dem Smartphone fernsteuern lässt.

+++ Spekulationen über Casting-Teilnehmer für die weibliche Hauptrolle in Star Wars 8 (03. September 2015) +++

Laut dem US-Entertainment-Portal "TheWrap" konkurrieren Tatiana Maslany, Gina Rodriguez und Olivia Cooke um weibliche Hauptrolle im im achten Teil der „Star Wars“-Saga. Die Kanadierin Tatiana Maslany spielt seit 2013 die Hauptrolle in der Science-Fiction-Serie „Orphan Black“. Gina Rodriguez erhielt 2015 den Golden Globe für ihre Rolle in der Serie "Jane the Virgin“, während die englische Schauspielerin Olivia Cooke eine der Hauptfiguren der US-TV-Serie "Bates Motel“ verkörpert. Neben den drei genannten Schauspielerinnen sollen sich aber auch noch weitere Kandidatinnen im Casting befinden.

"Star Wars 8“, bei dem Rian Johnson ("Looper“) Regie führen wird, soll am 25. Mai 2017 in den deutschen Kinos anlaufen. Bislang ist noch nicht final bestätigt, welche Schauspieler eine Rolle in Teil acht spielen werden.

+++ Neuer "Star Wars 7"-Clip zeigt blaues Lichtschwert (28. August 2015) +++

In einem neuen Mini-Trailer sehen wir den von John Boyega dargestellten Finn erstmals mit Lichtschwert. Zwei Dinge sind daran besonders: Zum einen, dass Boyega als Ex-Mitglied der Sturmtruppen offensichtlich über Jedi-Kräfte verfügt. Zum anderen, dass das Lichtschwert blau ist. Das könnte bedeuten, dass es sich um Luke Skywalkers (Mark Hamill) erstes Schwert handelt.

Dieses gehörte einst Lukes Vater Anakin und wurde ihm von Obi-Wan Kenobi überreicht. Später verlor er es in der Wolkenstadt über Bespin, als er im Kampf von Anakin - nunmehr Darth Vader - die rechte Hand abgeschlagen bekam. Danach war es verschollen. Unter den Fans wird jetzt heiß diskutiert, ob Finn der Sohn von Luke sein könnte.

Im Clip wird nun außerdem enthüllt, dass es Finn ist, der im verschneiten Wald Kylo Ren (Adam Driver) gegenübertritt. Bereits im ersten Trailer zu "Star Wars" war zu sehen, wie der Schurke in dem nächtlichen Szenario sein Lichtschwert aktiviert.

There has been an awakening... #StarWars #TheForceAwakens

Ein von Star Wars (@starwars) gepostetes Video am

+++ J.J. Abrams erklärt "The First Order" (26. August 2015) +++

Gegenüber dem britischen "Empire"-Magazin sprach "Star Wars 7"-Regisseur J.J. Abrams über die neuen Schurken im Sternenkrieg. Die verbliebenen Kräfte des Imperiums werden sich bekanntlich in einer Organisation namens "The First Order" zusammenschließen. Aber wie muss man sich diese vorstellen? "Wir überlegten, was passiert wäre, wenn die Nazis [nach dem Ende des Dritten Reichs, Anm. d. Red.] alle nach Argentinien gegangen wären und wieder zusammengearbeitet hätten", sagte Abrams.

Dabei habe man die grundsätzliche Ausrichtung der "First Order" diskutiert. "Was könnte aus so etwas entstehen?", fragt Abrams. "Könnte 'The First Order' als Gruppe bestehen, die das Imperium bewundert? Könnte die Arbeit des Imperiums als unvollendet betrachtet werden? Und könnte Vader als Märtyrer dienen? Könnte das Bedürfnis bestehen, das zu beenden, was noch offen ist?" Klar scheint somit, dass "The First Order" weit mehr sein wird, als ein paar versprengte Überbleibsel des Imperiums.

Auch über Kylo Ren, den wohl von den Fans meistdiskutierten Charakter der neuen Trilogie, gab Abrams weitere Einzelheiten preis. "Kylo Ren ist kein Sith", sagte der Regisseur. Das erklärt, warum die Figur auch nicht den Titel "Darth" führt. "Er arbeitet unter Supreme Leader Snoke, der eine mächtige Figur auf der dunklen Seite der Macht ist", so Abrams weiter. Im Film wird Snoke im Performance-Capturing-Verfahren vom Andy Serkis gespielt. Wie dessen digitales Alter Ego aussehen wird, ist nach wie vor streng geheim.

+++ "Rogue One": Mads Mikkelsen ist nicht der Bösewicht (25. August 2015) +++

Bei der Disney-Messe "D23" war die Überraschung groß, als Mads Mikkelsen als Teil der Besetzung des ersten "Star Wars Anthology"-Films "Rogue One" angekündigt wurde. Noch größer dürfte allerdings die Überraschung sein, dass der auf Schurken spezialisierte Däne ("Hannibal", "Casino Royale") keinen Bösewicht mimen soll. Er dürfe zwar nicht mehr dazu sagen, aber "mein Charakter ist tatsächlich nicht der Bad Guy", offenbarte Mikkelsen der dänischen Seite "ekstrabladet.dk". Außerdem sagte er, dass er in dem Film, der im Dezember 2016 in die Kinos kommt, eine "sehr wichtige Rolle" spielen werde.

Derweil hat Disney den offiziellen Titel des Spin-offs geändert. Dieser lautet nun: "Rogue One: A Star Wars Story". Im Mittelpunkt des Films wird eine Rebelleneinheit stehen, die die Pläne für den ersten Todesstern stiehlt. Zeitlich ist das Geschehen also direkt vor "Episode IV - Eine neue Hoffnung" verortet. Neben Mikkelsen zählen auch Felicity Jones, Ben Mendelsohn und Forest Whitaker zum Cast. Regie führt Gareth Edwards ("Godzilla").

+++ Neues Bild von Kylo Ren im "Empire"-Magazin (24. August 2015) +++

Die Filmzeitschriften auf der ganzen Welt sind heiß auf neues Bildmaterial aus "Episode VII". Das britische "Empire"-Magazin zeigt in seiner aktuellen, dem Krieg der Sterne gewidmeten Ausgabe ein weiteres Foto von Bösewicht Kylo Ren. Das wollen wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten.

New image from The Force Awakens. Kylo Ren, up close and personalhttp://www.empireonline.com/news/story.asp?NID=45192

Posted by Empire Magazine on Montag, 24. August 2015

+++ Lucasfilm-Chefin Kennedy spricht über "Han Solo"-Film (14. August 2015) +++

2018 bekommt Han Solo im Rahmen der "Star Wars Anthology"-Reihe seinen ersten eigenen Spielfilm. Lucasfilm-Chefin Kathleen Kennedy sprach jetzt mit "Entertainment Weekly" über das Konzept von Solos Solo-Abenteuer. Was die Fans glücklicherweise nicht erwartet, ist ein "Hanilein" im Kindesalter: "Er wird definitiv im hohen Teenager-Alter oder in seinen frühen Zwanzigern sein", sagte Kennedy. "Wir werden euch keinen 10-jährigen Han Solo vorstellen." Eine weitere "Episode I" bleibt uns also erspart.

Auch wolle man den Kultcharakter nicht entmystifizieren, indem man zu viel über ihn verrät. "'Star Wars' funktioniert deshalb so gut, weil hier nicht viel Zeit darauf verwendet wird, alles zu erklären", sagte Kennedy. "Deshalb werden wir auch beim 'Han Solo'-Film nicht versuchen, allzu viele Fragen zu klären, die - ehrlich gesagt - die Leute auch gar nicht geklärt haben wollen." Man werde sich viel mehr auf ein oder mehrere Events in Han Solos Leben konzentrieren, die den Zuschauern "eine Vorstellung davon geben, wer er ist und warum er der Charakter ist, den wir lieben."

Regieführen werden beim "Anthology"-Film über Han Solo übrigens Christopher Miller und Phil Lord, die unter anderem mit den erfolgreichen "21 Jump Street"-Remakes und "The Lego Movie" auf sich aufmerksam machten. Humor und Action dürften bei Solos eigenem Film also auf keinen Fall zu kurz kommen. Und mit "Star Wars"-Urgestein Lawrence Kasdan und seinem Sohn Jon als Drehbuchautoren sollte bei diesem Projekt eigentlich nichts schief gehen.

+++ J.J. Abrams enthüllt neue Details zu Kylo Ren (13. August 2015) +++

J.J. Abrams verriet in einem Gespräch mit dem US-Magazin "Entertainment Weekly" mehr über den von Adam Driver in "Star Wars 7" dargestellten Kylo Ren. Die Figur, die mit ihrer Maske stark an Darth Vader erinnert, sei "nicht der prototypische, sich den Bart zwirbelnde Bösewicht". Ren sei komplexer, "und es war eine große Freude, mit Adam Driver an dieser Rolle zu arbeiten".

So könnte es sich bei Kylo Rens Eltern durchaus um bekannte Figuren aus früheren "Star Wars"-Filmen handeln. "Ich habe vier 'Star-Wars'-Filme geschrieben, es gab bislang keinen vergleichbaren Charakter wie den, der von Adam verkörpert wird", sagte Drehbuchautor Lawrence Kasdan. Außerdem veröffentlichte "Entertainment Weekly" neue Fotos von den Dreharbeiten zu "Star Wars: Das Erwachen der Macht". Diese zeigen neben Kylo Ren auch Captain Phasma (Gwendoline Christie) und den von Domnhall Gleeson verkörperten General Hux. So langsam wissen die "Star Wars"-Fans also, mit wem es Luke, Han und Co. im nächsten Teil der Sternensaga zu tun bekommen.

+++ Koreanischer TV-Trailer zeigt Sternenzerstörer und die "First Order" (11. August 2015) +++

Diese Bilder machen Gänsehaut: Auf einem koreanischen YouTube-Kanal ist ein neuer TV-Spot zu "Star Wars: The Force Awakens" aufgetaucht. Darin können Sie einen Blick auf einen Sternenzerstörer werfen. Außerdem zeigt das Video die "First Order", die neue Armee der dunklen Seite der Macht. Und es sind kurz zwei Anführer der neuen imperialen Organisation zu sehen: Kylo Ren (Adam Driver) und Captain Phasma (Gwendoline Christie; bekannt als Brienne of Tarth aus "Game of Thrones").


+++ J.J. Abrams spricht über Rückenbruch am "Star Wars"-Filmset (1. August 2015) +++

Hollywood-Regisseur J.J. Abrams (49) hat sich bei den "Star Wars"-Dreharbeiten im vorigen Sommer den Rücken gebrochen. Er sei Harrison Ford zu Hilfe gekommen und habe sich dabei verletzt, verriet der Filmemacher in der "The Daily Show" dem Moderator Jon Stewart. Bei einer Panne am Set hatte sich Ford in einer hydraulischen Tür des "Star Wars"-Raumschiffs "Millennium Falcon" den Knöchel eingeklemmt und einen Bruch erlitten. Abrams schilderte in der Sendung, dass er versucht habe, die schwere Tür hochzuheben. Er habe dabei einen Knacks im Rücken gespürt.

Die Ärzte diagnostizierten einen Rückenbruch. Er habe aber niemandem von seiner Verletzung erzählt und heimlich unter der Kleidung ein Stützkorsett getragen, gab Abrams jetzt preis. Ford habe sich viel schneller von seinem schweren Knöchelbruch erholt, scherzte der Regisseur. "Dieser Kerl ist ein echter Superheld", sagte er über den 73-jährigen Star, der in dem siebten Film der Serie mit dem Untertitel "Das Erwachen der Macht" in seiner früheren Rolle als Han Solo zurückkehrt.

+++ Neuer "Star Wars"-Clip blickt hinter die Kulissen von Episode VII (13. Juli 2015) +++

Auf der "Comic Con" in San Diego durften natürlich auch die "Star Wars"-Stars nicht fehlen. Regisseur J. J. Abrams brachte zu der Messe alte und neue Darsteller mit, darunter Carrie Fisher, Mark Hamill, Harrison Ford, John Boyega, Daisy Ridley und Oscar Isaac. Doch nicht nur das: Die Fans bekamen in einem Video auch einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des Drehs zu Episode VII zu sehen. 

Danach teilten die Macher den Clip auch auf den sozialen Netzwerken. Wie es bei den Dreharbeiten zu "Das Erwachen der Macht" zuging, können Sie hier sehen.

+++ Han Solo bekommt einen eigenen Kinofilm (8. Juli 2015) +++

Das Disney-Studio hat einen weiteren Spin-Off-Film zur "Star Wars"-Saga angekündigt. Der bisher titellose Film erzählt die Geschichte des jungen Han Solo, wie er zum Schmuggler und Dieb wird. Wer die Rolle, die Harrison Ford im Jahr 1977 berühmt machte, nun übernehmen soll, ist noch nicht bekannt. 

Das Erfolgs-Duo Chris Miller und Phil Lord ("The Lego Movie", "21 Jump Street") wird die Regie übernehmen, wie das Filmportal "Starwars.com" berichtete. Lawrence Kasdan, Verfasser zahlreicher "Star Wars"-Drehbücher, soll gemeinsam mit seinem Sohn Jon das Drehbuch schreiben. Der Kinostart ist für Mai 2018 geplant. 

+++ Comic-Serie schließt Lücke zwischen Episode VI und VII (3. Juli 2015) +++

Zwischen den Ereignissen in "Star Wars: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter" und in der Fortsetzung "Das Erwachen der Macht" sind 30 Jahre vergangen. Was in dieser Zeit passiert ist, wird die Comic-Serie "Star Wars: Shattered Empire" (dt. "Zerschlagenes Imperium") erzählen, die Marvel Comics im September in den USA starten wird. Das Besondere daran: Im Gegensatz zu vielen bereits erschienenen Comics und Romanen über diese Zeit wird "Shattered Empire" zum offiziellen "Star Wars"-Kanon gehören.

Und darum geht's: Nach der Zerstörung des zweiten Todessterns und dem Tod des Imperators steht das Imperium zwar ohne seinen Kopf da, der Unterbau mit großen Teilen der imperialen Flotte besteht aber weiterhin. Vom Zentrum der Galaxis bis ins Outer Rim haben regionale Gouverneure und Moffs (hohe imperiale Beamte) nach wie vor ganze Sternensysteme unter ihrer Kontrolle und kämpfen um Macht und Einfluss. So müssen die Helden der Rebellion schnell feststellen, dass ein verwundetes, zerrüttetes Imperium gefährlicher ist, als es jemals war.

+++ Ewan McGregor mag Drei-Klingen-Lichtschwert nicht (24. Juni 2015) +++

Seit dem ersten Trailer zu "Star Wars: Das Erwachen der Macht" gibt es in den Fankreisen der Space Opera eine heiße Diskussion über das Lichtschwert des neuen Bösewichts Kylo Ren. Dieses ist im klassischen Rot der Sith-Lords gehalten, besitzt aber zusätzlich eine Parierstange. Während die einen die an ein mittelalterliches Langschwert erinnernde Waffe faszinierend finden, halten es andere für übertrieben und unhandlich. Zur letzteren Gruppe zählt auch Ewan McGregor. Und der darf sich als Darsteller des Jedi-Ritters Obi-Wan Kenobi in der Prequel-Trilogie zu den Experten zählen.

Gegenüber dem US-Filmportal "Indiewire" lobte er zwar das bisher gezeigte Material zu Episode VII, nur das neue Lichtschwert mag er nicht. "Wenn man ordentlich mit einem Lichtschwert umgehen kann, dann braucht man so etwas nicht", lautet seine abfällige Meinung. Er selbst würde im übrigen sehr gerne noch einmal in die Rolle von Obi-Wan Kenobi schlüpfen. "Ich wäre glücklich, die Geschichte zwischen Episode 3, mit der ich aufgehört habe, und Episode 4, in der Alec Guinness [als Obi-Wan] begonnen hat, zu erzählen. Ich glaube, das würde richtig gut werden. Disney sollte das definitiv machen."

+++ Ist Andy Serkis der neue Imperator? (29. Mai 2015) +++

Dass Andy Serkis Teil der Besetzungsliste von "Star Wars: Das Erwachen der Macht" ist, war bekannt. Jetzt wurde auf "starwars.com" auch der Name seiner Figur enthüllt: Supreme Leader Snoke. Dies geschah im Rahmen eines Interviews mit Fotografin Annie Leibovitz, die für "Vanity Fair" einige exklusive Fotos vom "Star Wars"-Set geschossen hatte. Darunter auch ein bisher unveröffentlichtes, dass Serkis in voller Performance-Capturing-Montur zeigt. Wie sein Charakter nach der digitalen Bearbeitung aussehen wird und welche Funktion er ausfüllen wird, ist aber noch nicht bekannt. Allerdings deutet die Bezeichnung "Supreme Leader" (dt. "Oberster Führer") schwer darauf hin, dass Snoke der Anführer der First Order, der Nachfolgeorganisation des galaktischen Imperiums, sein wird. Ein weiterer Hinweis: In der englischen Version des ersten Teaser-Trailers zum Film verkündet Serkis aus dem Off mit unheilschwangerer, düsterer Stimme das Erwachen der Macht.

+++ Ausstellung "Star Wars Identities" startet am 22. Mai in Köln (12. Mai 2015) +++

Meister Yoda ist bereits in Köln gelandet. Die Originalpuppe aus "Star Wars: Das Imperium schlägt zurück" (1980) ist Teil der Wanderausstellung "Star Wars Identities", die am 22. Mai ihre Pforten im Kölner Odysseum öffnet. Neben Yoda besteht die Ausstellung aus rund 200 Exponaten aus dem Archiv von Lucasfilm in Kalifornien. Auf seinen bislang vier Stationen zog das Event mehr als eine Million Zuschauer an.

+++ "Star Wars: Episode VIII" kommt nach Europa (5. Mai 2015) +++

Das werden sich die britischen "Star Wars"-Fans freuen: Die achte Episode der Sternensaga soll in Großbritannien produziert werden. Auch die Politiker sind begeistert. Finanzminister George Osborne verkündete, die Dreharbeiten in den Pinewood Studios im Südosten Englands würden 3000 Jobs schaffen und Investitionen in Höhe von 100 Millionen Pfund (136 Millionen Euro) ins Land bringen. Die Dreharbeiten sollen 2016 beginnen. Auch die siebte Folge "Star Wars: Das Erwachen der Macht", die Mitte Dezember auf die Leinwand kommen soll, wird zum Teil in den Pinewood Studios gedreht.

+++ "Game of Thrones"-Star Gwendoline ist Captain Phasma (4. Mai 2015) +++

Im jüngsten Trailer zu "Episode VII" ist in zwei Szenen ein chromblitzender Stormtrooper zu sehen. Einmal, wie er bewaffnet durch eine Halle läuft, und dann im Cockpit eines TIE-Fighters bei der Verfolgung des "Millennium Falkes". Hierbei handelt es sich um Captain Phasma, einem Mitglied der First Order, dem Nachfolger des Imperiums. Nun enthüllte "Vanity Fair", wer hinter der Maske des von den Fans bereits "Chrometrooper" getauften Charakters steckt. Es ist Gwendoline Christie, die mit ihrer Größe von 1,91 Meter schon als Schwert schwingende Brienne von Tarth in "Game of Thrones" die Männer das Fürchten lehrt. Keine angenehmen Aussichten für Han, Luke und ihre Verbündeten ...

Here, in the final Annie Leibovitz portrait from the set of Star Wars: The Force Awakens is Game of Thrones star Gwendoline Christie in all her helmeted glory.

Posted by Vanity Fair on Montag, 4. Mai 2015

+++ Schurke aus "Star Wars VII" enthüllt (4. Mai 2015) +++

Das Promi-Magazin "Vanity Fair" präsentierte Bilder eines neuen Bösewichts aus "Star Wars: Episode VII". Es zeigt den Schauspieler Adam Driver, der den schwarzgekleideten Kylo Ren verkörpert. Die Fotos aus der Juni-Ausgabe wurden am 4. Mai veröffentlicht, an dem sich Fans jedes Jahr mit dem Spruch "May the Fourth Be With You" begrüßen. Dies ist ein Wortspiel mit dem Jedi-Gruß "May the Force Be With You" (Möge die Macht mit Dir sein).

+++ 15 große Momente aus der Sternensaga (4. Mai 2015) +++

Auch wir bei t-online.de feiern den "Star Wars Day" mit 15 großen Momenten aus den bisherigen sechs Filmen der epischen Sternensaga.

+++ Neuer Trailer: "Star Wars"-Fans brechen in Tränen aus (17. April 2015) +++

Luke Skywalker (Mark Hamill) ist zu hören und am Ende ist Han Solo (Harrison Ford) kurz im Bild zu sehen - der neue Trailer zum siebten "Star Wars"-Film "Das Erwachen der Macht" hat die Fans zum Weinen gebracht. Denn auf diese Bilder haben sie gewartet: Bei einer Konferenz von "Star Wars"-Fans aus aller Welt in Anaheim im US-Bundesstaat Kalifornien wurde der neue Trailer erstmals präsentiert. Viele Fans brachen angesichts der nicht einmal zweiminütigen Vorschau in Tränen aus, bei Youtube wurde der Film im Internet binnen zwölf Stunden mehr als zehn Millionen Mal geklickt. In dem Trailer ist Han Solo mit seinem haarigen Freund Chewbacca zu sehen. "Chewie, wir sind zu Hause", sagt Ford in dieser Szene. Zudem kommen ein in der Wüste abgestürzter Sternenzerstörer, Sturmtruppen-Krieger, der "Millennium Falke" und TIE-Fighter-Angriffe vor.

+++ Disney-Chef kündigt "Star Wars: Episode VIII" für Mai 2017 an (13. März 2015) +++

Der siebte Teil der Star-Wars-Saga, "Star Wars: Das Erwachen der Macht" läuft zwar erst am 17. Dezember dieses Jahres im Kino an, dennoch gaben die Filmschaffenden jetzt schon bekannt, wann Teil acht auf der großen Leinwand zu sehen sein wird. Im Mai 2017 soll es so weit sein. Wie Disney-Chef Bob Iger mitteilte, wird Rian Johnson ("Looper", "Brothers Bloom") "Star Wars: Episode VIII" schreiben und inszenieren, berichteten die Branchenblätter "Hollywood Reporter" und "Variety". Neben dem siebten und dem achten Teil der "Star Wars"-Saga soll es laut dem Disney-Chef auch noch einen Spin-Off-Film rund um spezielle Charaktere der Weltraum-Reihe geben. Der Streifen "Rogue One" mit der britischen Schauspielerin Felicity Jones werde im Dezember 2016 anlaufen, hieß es.

+++ Carrie Fisher musste 35 Pfund abnehmen (28. November 2014) +++

Sie muss zwar nicht wieder in ihren goldenen Bikini schlüpfen, aber dennoch in hautengen Anzügen eine gute Figur machen: Carrie Fisher, die Darstellerin der Prinzessin Leia in "Star Wars VII", hat jetzt bei dem Besuch eines Promi-Events verraten, dass sie nur unter einer Bedingung die Rolle bekam: Sie verpflichtete sich, 35 Pfund abzunehmen. "Die haben nicht mich engagiert, sondern mich minus 35 Pfund", scherzte die Schauspielerin laut einem Bericht der "L.A. Times". Und Mama Debbie Reynolds ergänzte mitleidig: "Sie hat ein Jahr lang ihren Körper trainiert, bis sie keinen mehr hatte."

+++ Mark Hamill als Opa Skywalker (25. Juli 2014) +++

Er war der große Held der Original-Star-Wars-Trilogie und hätte nie damit gerechnet, wieder als Luke Skywalker auf die große Leinwand zurückzukehren: "Wir hatten einen Anfang, einen Mittelteil und ein Ende - ich hätte nie gedacht, dass wir nochmal zurückkommen", verriet Mark Hamill dem britischen Sender BBC auf der Premiere des Sci-Fi-Streifens "Guardians of the Galaxy". Mit seinem Rauschebart werden ihn viele Fans sicher nicht auf Anhieb erkennen. Zu dem neuen Look hat sich der 62-Jährige aber vertraglich verpflichtet. Hamill ist überglücklich darüber, wieder in seine Paraderolle schlüpfen zu dürfen: "Ich kann immer noch nicht glauben, dass es passiert, dass ich an Sets weiterdrehe, die so viele Erinnerungen an damals wachrufen", erklärte er der BBC. Auch Regisseur J.J. Abrams und Drehbuchautor Lawrence Kasdan lobte er in den höchsten Tönen: "Der 'Star-Wars'-Geist wird wieder erweckt. Die Charaktere knüpfen nahtlos an ihre alten Rollen an, und das ist wirklich am wichtigsten. Egal, wie gut die Special Effects auch sind, das Publikum muss sich mit den Filmhelden identifizieren können."

+++ Dreharbeiten zu "Star Wars: Episode VII" ausgesetzt (7. Juli 2014) +++

Wegen des Beinbruchs von Darsteller Harrison Ford sind die Dreharbeiten von "Star Wars: Episode VII" nun doch für zwei Wochen unterbrochen worden. Ford hatte sich im Juni bei Dreharbeiten in den Pinewood Studios bei London verletzt. Zunächst hatte es geheißen, die Verletzung werde für keine Verzögerungen sorgen. Ungeachtet der Pause sei man aber mit dem Film weiter im Zeitplan. Die Veröffentlichung im Dezember 2015 sei nicht in Gefahr, erklärte Disney. Ford, der wieder in Rolle von Kultfigur Han Solo schlüpft, verletzte sich, als ihm eine Tür des Raumschiffs "Millennium Falke" auf das Bein fiel. Er war daraufhin in einem Londoner Krankenhaus operiert worden.

+++ Oscar-Preisträgerin Lupita Nyong'o spielt in "Episode VII" mit (3. Juni 2014) +++

Nach und nach werden immer mehr Details zum neuen "Star Wars"-Film bekannt. Nun hat die US-Produktionsfirma Lucasfilm bestätigt, dass die Oscar-Preisträgerin Lupita Nyong'o zur Starbesetzung des siebten Teils der Saga gehört. Sie sei "entzückt" darüber, dass die mexikanisch-kenianische Schönheit zum Team der "Episode VII" gehöre, teilte die Präsidentin von Lucasfilm, Kathleen Kennedy, mit. Nyong'o hatte 2014 den Oscar für die beste weibliche Nebenrolle in dem Sklavendrama "12 Years A Slave" erhalten. Wie Kennedy weiter erklärte, ist zudem die Britin Gwendoline Christie bei "Star Wars" mit von der Partie. Sie wurde durch ihre Rolle der Brienne von Tarth in der US-Fantasyserie "Game of Thrones" bekannt.

+++ Neuer "Star Wars"-Film mit alter Garde (29. April 2014) +++

Die Crew des nächsten "Star Wars"-Films steht fest - und neben neuen Gesichtern ist auch die ganz alte Garde wieder mit dabei. Harrison Ford, Carrie Fisher und Mark Hamill werden in "Episode VII" mitmachen, wenn im nächsten Monat die Dreharbeiten beginnen. Mit dabei ist auch die Schauspiellegende Max von Sydow. "Wir freuen uns sehr, endlich die Besetzung von 'Episode VII' mitteilen zu können", schrieb Regisseur J. J. Abrams. "Es ist aufregend und surreal zugleich, die beliebte Besetzung der ersten Filme und diese brillanten neuen Darsteller zu sehen, die zusammen eine neue Welt zum Leben erwecken sollen." In ein paar Wochen gehe es los "und jeder hier will die Fans stolz machen". Der Tischler Ford war 1977 durch Zufall an die Rolle gekommen und hatte in den ersten drei Filmen Han Solo gespielt. Fisher war Prinzessin Leia und Hamill Luke Skywalker. Sie spielen nun zusammen mit John Boyega ("Attack the Block"), Daisy Ridley ("Scrawl"), Adam Driver ("Lincoln"), Oscar Isaac ("Inside Llewyn Davis"), Andy Serkis ("Der Herr der Ringe") und Domhnall Gleeson ("Harry Potter").

"Star Wars": Erfolgsgeschichte aus einer weit, weit entfernten Galaxis

"Star Wars: Episode IV - Eine neue Hoffnung" (Quelle: Disney)

"A long time ago in a galaxy far, far away..." - als diese Worte in mattem blau vor schwarzem Hintergrund zum ersten Mal auf einer Kinoleinwand schimmerten, da konnte niemand ahnen, dass dies der Beginn einer Legende war. Am 25. Mai 1977 erblickte George Lucas' "Star Wars" das Licht der Welt, der Rest ist Geschichte, die bis heute andauert: fünf weitere Kinofilme, insgesamt sechs neue Streifen in Planung, Unmengen an Büchern, Comics, Computerspielen und sonstigen Merchandising-Artikeln rund um Jedis, Lichtschwerter und X-Wings haben die Abenteuer von Luke Skywalker, Han Solo und Obi-Wan Kenobi weltweit berühmt gemacht und Milliarden Dollar erwirtschaftet. Blicken Sie mit uns zurück auf fast 40 Jahre "Star Wars".

"The Adventures of Luke Starkiller"

Es war 1973, als der junge Regisseur und Drehbuchschreiber George Lucas seine Idee eines phantastischen Weltraummärchens mit dem Titel "The Adventures Of Luke Starkiller" zu Papier brachte. Bei den großen Filmstudios stieß Lucas' Vision auf wenig Gegenliebe - einzig 20th Century Fox erklärte sich bereit, in das Projekt zu investieren. Allerdings hatte man auch hier wenig Vertrauen in den Erfolg von "Star Wars", wie der Film mittlerweile heißen sollte. Science-Fiction-Filme hatten in den Lichtspielhäusern der damaligen Zeit allenfalls eine Nebenrolle inne. Aufgrund des beschränkten Budgets konnten längst nicht alle Einfälle des Regisseurs angemessen umgesetzt werden, und außerdem glänzte "Star Wars" auch nicht mit bekannten Stars. Der Flop schien vorbestimmt.

Schlangen vor den Kinos

Um wenigstens die Kosten wieder einzuspielen, griff Fox sogar zu einer nicht ganz fairen List: Die US-Kinobetreiber wurden dazu verpflichtet "Star Wars" ins Programm aufzunehmen, wenn sie auch "Jenseits von Mitternacht" zeigen wollten - der Bestseller-Adaption mit Susan Sarandon prognostizierte man ein sehr gutes Einspielergebnis. Doch dann kam alles ganz anders: "Star Wars" schlug ein wie eine Bombe! Nur mit wenigen Kopien gestartet, bildeten sich vor den Kinos schon bald riesige Schlangen, Fans übernachteten vor den Kartenhäusern - die weltweite "Star Wars"-Euphorie hatte begonnen...

Fantasy meets Science-Fiction

Irgendwie hatte George Lucas mit seiner Mixtur aus strahlenden Helden, fiesen Schurken, schönen Prinzessinnen, Magie, Schwertduellen und opulenten Schlachten einen perfekten Weg gefunden, typische Fantasy-Elemente in das Genre des Science-Fiction zu überführen und etwas Neues zu schaffen. Überaus wichtig war in diesem Zusammenhang natürlich die Qualität der Spezialeffekte. Diese führte Lucas ganz nebenbei mit seiner neu gegründeten Firma "Industrial Light & Magic" (ILM) und trotz des limitierten Budgets in eine neue Dimension. Und durch den Erfolg von "Star Wars" war klar: Das Weltraumabenteuer wird fortgesetzt ...

Drei, sechs oder neun Folgen?

Viele Gerüchte kursieren über den ursprünglich geplanten Umfang der Weltraumsaga. Vor dem Start von "Das Imperium schlägt zurück" (1980) verkündete dann Lucas, dass dieser Film der zweite Teil der mittleren Trilogie eines insgesamt neun Filme umfassenden Epos sein soll. Doch nach "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" (1983) gerieten diese Pläne ins Stocken. Drogen- und Alkoholprobleme einiger Hauptdarsteller, andere Projekte und wohl auch eine gewisse "Star Wars"-Müdigkeit legten die Fortsetzung jahrelang auf Eis. Selbst Lucas dementierte schließlich weitere "Krieg der Sterne"-Filme, bis er Mitte der 90er Jahre eine Wendung um 180 Grad vollzog: Durch die unglaublichen neuen Möglichkeiten der digitalen Tricktechnik motiviert, beschloss Lucas, sowohl die drei bisherigen Filme zu überarbeiten als auch eine komplett neue "Star Wars"-Trilogie zu drehen.

Aus Anakin Skywalker wird Darth Vader

Zunächst brachte George Lucas zum zwanzigjährigen Jubiläum der Reihe noch einmal alle Teile in verbesserter Bild- und Tonqualität mit neu ergänzten, am Computer kreierten Szenen in die Kinos. Anschließend widmete er sich der Prequel-Trilogie. Unter Einsatz neuester Computer-Tricktechnik entstanden zwischen 1999 und 2005 die neuen Episoden, die sich der Geschichte von Anakin Skywalker und seiner Entwicklung zu Darth Vader widmeten. Obwohl viele Fans der ersten Stunde wegen der technischen Perfektion und des massiven Einsatzes digitaler Bilder die menschliche Wärme und der Humor der älteren Trilogie vermissten, wurden auch die neuen Episoden ein Riesenerfolg.

Filmkritiker: Der neue Vader ist eher ein Lecter

Dass sich die beiden Trilogien sehr stark voneinander unterscheiden, ist sogar ein Thema für die Wissenschaft. So hat der Filmkritiker und Sarbonne-Professor Laurent Jullier in seinem Buch "Star Wars. Anatomie einer Saga" festgestellt, dass der Ton der ersten drei Filme sehr "nostalgisch" und mit vielen Bezügen zu den Abenteuer-Filmen der "Goldenen Ära" Hollywoods ausgestattet sei. Die kühleren und düsteren Bilder der neuen Episoden orientierten sich dagegen eher an Actionstreifen aus Hongkong oder der "Matrix"-Trilogie. Auch die Figur Darth Vaders habe sich sehr verändert: "In der ersten ist Darth Vader eine Art Comic-Schurke, ein Typ wie der Sheriff von Nottingham in "Robin Hood". In der zweiten Trilogie tritt Vader als Kindermörder auf, er ähnelt nun mehr einer Figur wie Hannibal Lecter. Das hat nichts Cooles mehr", so Laurent Jullier.

Der Disney-Konzern übernimmt das Ruder

Die Bürde, auch noch die ursprünglich angekündigte Sequel-Trilogie zu drehen, wollte sich George Lucas - auch wegen der sehr gemischten Reaktionen auf die drei neuen Teile - nun nicht mehr auflasten. Und es sah so aus, als sei das Kapitel "Star Wars" zumindest auf der großen Leinwand abgeschlossen. Doch dann verkaufte George Lucas seine Produktionsfirma Lucasfilm mit allen Rechten sowie den Entwürfen der Sequel-Trilogie an den Disney-Konzern. Der ließ sich das Paket satte vier Milliarden Dollar kosten, die aber gut angelegt sein sollten. Denn mit Hochdruck wurde nun daran gearbeitet, "Star Wars" zurück in die Kinos zu bringen.

Ein Job für J.J. Abrams

Lucas stand nicht mehr zur Verfügung, namhafte Regisseure wie David Fincher oder Guillermo del Toro lehnten aufgrund von Terminkollisionen ab. Schließlich erhielt im Januar 2013 J.J. Abrams den Zuschlag, auf dem Regiesessel von "Episode VII" platzzunehmen. Eine gute Wahl, hatte Abrams doch bereits 2009 mit seiner Neuauflage von "Star Trek" bewiesen, dass er leicht angestaubten Science-Fiction-Filmreihen wieder zu ihrem ursprünglichen Glanz verhelfen konnte. Mit Lawrence Kasdan wurde ihm zudem der Drehbuchautor zur Seite gestellt, der mit dem Script zu "Das Imperium schlägt zurück" (1980) maßgeblich am wohl bislang besten aller "Star Wars"-Filme beteiligt war.

Die Rückkehr der alten Helden

Der große Coup gelang den neuen "Star Wars"-Machern dann mit der Verpflichtung nahezu aller Stars aus der Originaltrilogie, die am 29. April 2014 bekanntgegeben wurde. Spätestens mit der Rückkehr von Luke Skywalker (Mark Hamill), Leia Organa (Carrie Fisher), Han Solo (Harrison Ford), Chewbacca (Peter Mayhew) und Co. in die weit, weit entfernte Galaxis hatten Abrams und sein Team wohl auch die größten Skeptiker auf ihre Seite gezogen. Und als schließlich im jüngsten Trailer die Stimme Luke Skywalkers zu hören war und in einer letzten Einstellung Han Solo und Chewbacca gemeinsam in die Kamera grinsten, war der Hype um "Star Wars" erneut entfacht.

Sechs neue Filme in Planung

Und der Hype wird uns mindestens bis in das Jahr 2020 begleiten. Denn während die drei Teile der Sequel-Trilogie im zweijährigen Abstand zwischen 2015 und 2019 in die Kinos kommen, sollen in den Jahren dazwischen - also 2016, 2018 und 2020 - jeweils Spin-offs mit ausgewählten Charakteren aus dem "Star Wars"-Universum die Kinos füllen. Den Anfang der "Star Wars Anthology"-Reihe wird am 15. Dezember 2016 "Rogue One" machen, in dem Felicity Jones ("Die Entdeckung der Unendlichkeit") in die Rolle einer X-Wing-Pilotin schlüpfen wird. 2018 soll dann Gerüchten zufolge der bei den Fans überaus beliebte Kopfgeldjäger Boba Fett in seinem ersten Solo-Abenteuer zu sehen sein.

Starttermine der neuen "Star Wars"-Filme

"Star Wars: Episode VII - Das Erwachen der Macht": 17. Dezember 2015
"Rogue One: A Star Wars Story": 15. Dezember 2016
"Star Wars: Episode VIII": 25. Mai 2017
"Star Wars Anthology" - Han Solo: Mai 2018
"Star Wars: Episode IX": 2019
"Star Wars Anthology" - Boba Fett: 2020

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