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Kelly Rowland und David Guetta: Die Single "Commander" sorgt für volle Tanzflächen

Kelly Rowland und David Guetta: Ein dynamisches Duo

11.08.2010, 16:13 Uhr | Judith Wiemers / Intro, t-online.de

Kelly Rowland und David Guetta: Die Single "Commander" sorgt für volle Tanzflächen. Kelly Rowland lässt es mit "Commander" wieder krachen. (Foto: Ruven Afanador / Universal)

Kelly Rowland lässt es mit "Commander" wieder krachen. (Foto: Ruven Afanador / Universal)

Ihre erste gemeinsame Single "When Love Takes Over" war einer der sommerlichen Überraschungshits 2009 - kein Wunder also, dass Kelly Rowland und David Guetta auch in diesem Jahr wieder gemeinsam antreten: Für ihre zweite Zusammenarbeit verschmelzen das "Destiny’s Child"-Gründungsmitglied und der House-DJ zu einer voll funktionstüchtigen musikalischen Symbiose, machen den Namen ihrer neuen Single zum Programm und fordern mit dem futuristischen Dance-Track "Commander" auf die Tanzfläche. Keine Widerrede!

Kelly Rowland ist auch abseits ihrer R’n’B-Karriere als Destiny’s Child lange kein unbeschriebenes Blatt mehr und hat sich in der Vergangenheit vom Drittel der erfolgreichsten Girlgroup aller Zeiten mithilfe einiger glücklichen Partnerschaften zur Dance-Pop-Queen gemausert. Als kongenialer Gegenpart zu Kelly und ihren sängerischen Fähigkeiten gibt sich der französische Szene-DJ David Guetta die Ehre und setzt einer gemeinsamen Produktion erneut seinen markanten Stempel auf, nachdem das Duo bereits im letztes Jahr mit "When Love Takes Over" einen international gefeierten Hit aus dem Studio und in die Chartspitzen katapultierte.

Zwei Könner

David Guetta gilt als Erfolgsgarant an den Plattentellern und hat sich in jüngster Vergangenheit immer wieder zu musikalischen Kollaborationen mit Soul und R’n’B-Künstlern hinreißen lassen. Laut der Devise "I command you to dance" legt Guetta seine Beats und Hooks im satten Überschuss unter den neuen Track und macht die Single zur druckvollen Tanznummer, ohne Rowland die Show zu stehlen. Zusammen generieren sie einen homogenen, dichten Sound, der Rowland wieder einmal als Könnerin ihres Fachs zeigt und ihr feines Gespür für hitverdächtiges Material unter Beweis stellt.

Des guten Willens zu viel

Der elektrisierende Song "Commander" wird ohne Zweifel wieder für volle Tanzflächen und gute Verkaufsquoten sorgen, ein Wermutstropfen dieser Single liegt allerdings in ihrer Produktion. Erstmals veröffentlicht Rowland auf ihrem neuen Label Motown - leider wird ihr im Zuge dessen durch Auto-Tuning Programme stimmlich hörbar nachgeholfen. Da Kelly Glättungskuren dieser Art nicht nötig hat, wirkt "Commander" beizeiten überproduziert, weniger wäre hier mehr gewesen. Ansonsten geht dieser Mix aus R&B und Electro-House durch Mark und Bein direkt in die Füße und auf den Dancefloor.

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