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CD-Kritik: Eurovision Song Contest 2014 Copenhagen

Zwölf Punkte für alle  

ESC-Kompilation bedient jeden Geschmack

11.04.2014, 10:14 Uhr | Stefanie Thomas / Intro

CD-Kritik: Eurovision Song Contest 2014 Copenhagen. Eine CD-Compilation, so vorhersehbar wie berechtigt: Alle 37 Titel des Eurovision Song Contest 2014 gibt es auf zwei CDs zum Vorab-Check. (Quelle: Universal)

Eine CD-Compilation, so vorhersehbar wie berechtigt: Alle 37 Titel des Eurovision Song Contest 2014 gibt es auf zwei CDs zum Vorab-Check. (Quelle: Universal)

Eine CD-Compilation, so vorhersehbar wie berechtigt: Alle 37 Titel des Eurovision Song Contest 2014 gibt es auf zwei CDs zum Vorab-Check. Besser kann man sich nicht auf den großen Abend am 10. Mai in Kopenhagen vorbereiten. 

Dass uns eine aufregende Eurovision Song Contest-Nacht bevorsteht, macht spätestens diese offizielle Compilation zum Wettbewerb klar: Von tieftraurigen Balladen, Gute-Laune-Hymnen und Electro-Pop über Bluegrass oder Pop-Rock in Coldplay-Manier bedient dieses Doppel-Album wirklich jeden Geschmack und hält gleichzeitig komplett offen, welcher Klangfarbe dieses Jahr die größten Chancen zum Sieg eingeräumt werden.

Ein paar Favoriten kristallisieren sich aber doch heraus: Nach ihrem Auftritt in Amsterdam würde es niemanden wundern, wenn Sängerin Conchita Wurst aus Österreich mit ihrer Ballade "Rise Like A Phoenix" die ESC-Krone einheimst. Aber auch andere Länder haben tolle Interpreten am Start. Teo etwa entpuppt sich mit seinem Funk-Pop-Song "Cheescake" als ein weißrussischer Robin Thicke, wenn er sich mit einem Augenzwinkern darüber beschwert, als Mann ständig verniedlicht zu werden 

Hits abseits der Favoriten

Wie jedes Jahr gibt es aber auch die Geheimfavoriten, die in vermeintlich unpopulären Genres brillieren: Für Finnland tritt die Indie-Band Softengine an. Ihr Song "Something Better" erinnert ein bisschen an Coldplay und sollte nicht unterschätzt werden. Ein anderer Ohrwurm kommt aus Lettland, wurde aber von dem deutschen Sänger Jöran Steinhauer geschrieben. Seiner Band Aarzemnieki ist mit "Cake To Bake" ein fluffiger Gute-Laune-Song gelungen, der den Wert der kleinen Dinge im Leben herausstreicht. Für Deutschland geht bekanntermaßen der Überraschungssieger des Vorentscheids, die Newcomer-Band Elaiza, an den Start. Die drei Damen stachen die Favoriten Unheilig und Santiano aus und dürfen sich mit ihrem erfrischenden Folk-Pop Song "Is It Right" zumindest Außenseiterchancen ausrechnen.

Musik für alle Stimmungen

Es fällt schwer, aus den 37 Tracks des Albums klare Favoriten zu benennen. Genauso schwer wird es für das Publikum sein, aus dieser Vielfalt einen Gewinner zu wählen. Der letzte Song auf dem Album gehört der letztjährigen Gewinnerin Emmelie de Forest, die mit "Rainmaker" auch den offiziellen Song für die diesjährige Veranstaltung in Kopenhagen beisteuert. Ein Song, der die große Vielfalt dieses spannenden Überblicks über die diesjährigen Teilnehmer  entspannt, weil ohne Wettbewerbsdruck, abrundet.

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