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CD-Kritik: Cro mit "Melodie"

Jede Menge Hit-Potential  

Cro und die Melodien des Sommers

04.06.2014, 16:18 Uhr | Stefanie Thomas / Intro

CD-Kritik: Cro mit "Melodie". Mit seinem neuen Album "Melodie" sollte es Cro gelingen, nahtlos an sein erstes Album anzuknüpfen. (Quelle: Chimperator/ Groove Attack)

Mit seinem neuen Album "Melodie" sollte es Cro gelingen, nahtlos an sein erstes Album anzuknüpfen. (Quelle: Chimperator/ Groove Attack)

"Melodie", so heißt der Nachfolger des Doppel-Platin-Albums "ROAP". Cro bleibt bei seinem Mix aus Indie, Pop und Rap und schüttelt damit scheinbar mühelos die nächsten Sommerhits aus dem Ärmel. "Traum" hat den Anfang gemacht und sich an die Spitze der Charts katapultiert.

Mit diesem Album sollte es Cro gelingen, nahtlos an sein erstes Album anzuknüpfen. Auch "Melodie" bietet wieder viel Potenzial für etliche Sommerhits und Ohrwürmer, seit Wochen geistert "Traum" durch die Single-Charts und sorgt für Begeisterungsstürme. Die restlichen Tracks seiner neuen Platte stehen dem in nichts nach und werden in diesem Sommer noch für den ein- oder anderen Radio-Hit sorgen. 

"Ich glaub, ich bin der schlechteste Erwachsene"

Schon im ersten Song "I can feel it" verpasst er Hatern und Neidern eine volle Breitseite und geht direkt zu einem Loblied auf seine Crew über. "Alles was ich brauch ist meine Gang, meine Gang", singt der smarte Schwabe und gemeinsam mit den dicken Beats bleibt der Song im Kopf. Ähnlich gute Laune verbreitet "I never Cro up", ein Song gegen das Erwachsenwerden, in dem er "Ich bin Peter Pan!" schreiend aus dem Fenster springt.

"Wärst du eine Zigarette, ich würd ständig eine Rauchen"

Auch der Liebe widmet sich Cro ausführlich, sei es nun eine (noch) nicht existente Beziehung ("Traum") oder, wie bei "Hey Girl", eine Liebe, die über alle Fehler erhaben ist. Aber er ist auch ein Stück erwachsener geworden, reflektiert seinen Erfolg was damit einhergeht, und stellt am Ende fest, dass er trotzdem nicht abgehoben, sondern "eher so sympathisch-nett" ist. Cro’s Musik ist gewachsen, doch seine Beats und Texte klingen noch immer so locker leicht, als wäre ihm dieses Talent einfach in den Schoß gefallen.

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