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CD-Kritik Lordi "Scare Force One": Melodiöse Hymnen und eingängige Refrains

CD-Kritik Lordi "Scare Force One"  

Monster mit melodiösen Hymnen und eingängigen Refrains

29.10.2014, 21:00 Uhr | Tabea Debora Pringal / Intro

CD-Kritik Lordi "Scare Force One": Melodiöse Hymnen und eingängige Refrains. Lordi (Quelle: AFM Records / Soulfood)

Lordi (Quelle: AFM Records / Soulfood)

Mit ihrem Auftritt beim Eurovision Song Contest 2006  in Angst einflößenden, skurrilen Kostümen sorgte die finnische Hardrock-Band Lordi für Aufsehen – und gewann den Wettbewerb souverän. Nun erscheint ihr neues Album "Scare Force One" mit den für sie typischen, schaurig-düsteren Songs und neuen Outfits.

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Lordis Auftritt beim Eurovision Song Contest 2006 sprengte die engen Grenzen des altehrwürdigen Wettbewerbs und verschaffte der Band nebenbei einen bis heute anhaltenden Legendenstatus. Trotzdem wurde es in den Jahren nach ihrem Erfolg ruhiger um die Finnen, phasenweise verschwanden sie sogar ganz von der Bildfläche. In ihrer heimischen Szene blieben sie aber weiterhin im Gespräch, ihre Fangemeinde vergrößerte sich stetig. Nach internen Umbesetzungen treten die Maskenrocker nun mit ihrem neuen Album "Scare Force One" und einer Mischung aus Grusel-Rock und Kiss-Anleihen wieder in die Öffentlichkeit.

Gelernt von Kiss

Klanglich orientieren sich die fünf Finnen erneut an den Vorbildern ihres Frontmannes Mr. Lordi, Alice Cooper und Kiss. Das zeigen vor allem die Riffs und Gitarren-Sounds des Albums. Daneben setzt die Band für "Scare Force One" ganz auf melodiöse Hymnen, schon beim Titelsong und Opener dominieren epische und eingängige Refrains. Zu den Höhepunkten gehört das von Background-Sängern untermalte "Nailed By The Hammer Of Frankenstein", das die ganze Hymnik des Albums auf die Spitze treibt.

Kein "Hard Rock Hallelujah"

Ansonsten unterscheiden sich die zwölf Songs des Albums kaum substanziell voneinander. Nur in den Keyboard-Sounds zeigen Lordi Variationen und Ideenreichtum: Bei "Hella’s Kitchen" etwa nutzen sie klassische Piano-Sounds, andere Stücke wie "Cadaver Lover" sind durch metallen-industrielle Klangelemente verziert. Trotzdem werden die Songs auf "Scare Force One" den Sprung in die Formatradios nur sehr bedingt schaffen. Ein Ausreißerstück wie seinerzeit der ESC-Beitrag "Hard Rock Hallelujah", das zum Party-Hit wurde, findet man auf dem neuen Album nicht. So verbleiben Lordi innerhalb der Grenzen ihrer eigenen Fan-Szene. Dort fühlen sie sich wahrscheinlich auch am wohlsten.

Lordi "Scare Force One" (AFM Records / Soulfood) erscheint am 31.10.2014

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