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CD-Kritik zu "Doolittle 25": Pixies-Klassiker neu aufgelegt

Ein Meisterwerk des Indie-Rocks  

"Doolittle 25": Der Pixies-Klassiker neu aufgelegt

08.01.2015, 17:00 Uhr | dpa

CD-Kritik zu "Doolittle 25": Pixies-Klassiker neu aufgelegt. 1993 trennten sich die Pixies, seit 2004 touren sie wieder um die Welt. (Quelle: dpa/Sebastiao Moreira)

1993 trennten sich die Pixies, seit 2004 touren sie wieder um die Welt. (Quelle: Sebastiao Moreira/dpa)

Inspiriert von Buñuel, David Lynch, der Mythologie und der Bibel; surrealistische Texte über Sex, Gewalt und fiese College-Studentinnen; ekstatisches Geschrei zu harten Gitarrenriffs zwischen Laut und Leise - fertig war das Meisterwerk.

Foto-Serie mit 18 Bildern

Im April 1989 wurde das legendäre Album "Doolittle" von den Pixies veröffentlicht. Das Musikmagazin "Rolling Stone" zählt es zu den 500 besten Alben aller Zeiten. Die Leser der Zeitschrift Visions nahmen es in die Liste der "150 Platten für die Ewigkeit" auf. Auch in der Ultimative Music Collection des Magazins "Q" ist "Doolittle" zu finden. Redakteure der britischen Zeitschriften "Sounds" und "Melody Maker" erklärten das Album jeweils zum zweitbesten des Jahres 1989. Zusammen mit den anderen drei Pixies-Werken hat "Doolittle" vermutlich jede Gitarrenband - von Nirvana bis zu den Strokes - in den letzten zweieinhalb Jahrzehnten beeinflusst.

Neuauflage als Drei-CD-Sonderedition

Ende 2014 ist der auch heute noch explosive Klassiker als Drei-CD-Sonderedition neu auflegt worden. Neben dem originalen Album gibt es Sessions bei dem legendären britischen DJ John Peel sowie reichlich B-Seiten und Demos - wobei letztere vor allem zeigen, dass die Pixies ziemlich gut vorbereitet ins Studio gingen und an den Songs nur wenig verändert wurde. Der Mehrwert? Rund die Hälfte des Materials soll in dieser Form noch nicht veröffentlicht worden sein.

Von der Zauberkraft der Songs waren die Pixies von Anfang an überzeugt: "Als wir mit den Demos fertig waren, hatten Joey und ich das Gefühl 'Oh yeah... irgendwas Großes ist passiert.' Wir waren echt zuversichtlich", erinnerte sich Sänger Black Francis (Frank Black/Charles Michael Kittridge Thompson IV) im Interview mit "Esquire".

Nach dem noch recht rauen Debüt "Surfer Rosa" (1988) war bereits ein Jahr später "Doolittle" erschienen, was den Pixies nicht nur weiteres Kritikerlob einbrachte, sondern auch eine größere Öffentlichkeit bescherte. In England schaffte es das Album gar in die Top Ten. Zu verdanken war das auch so großartigen Songs wie "Monkey Gone To Heaven" oder "Here Comes Your Man".




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