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Musik: Real Estate baden im schönen Gitarrenklang

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Musik  

Real Estate baden im schönen Gitarrenklang

21.03.2017, 16:35 Uhr | dpa

Musik: Real Estate baden im schönen Gitarrenklang. Schöne Melodien: Real Estate.

Schöne Melodien: Real Estate. Foto: Shawn Brackbill -. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Ultramelodischer Gitarrenpop, der sanft einlullt und dabei das Wohlbefinden steigert - hört sich langweilig an, ist aber im Falle von Real Estate als Kompliment gemeint.

Denn auch mit ihrem vierten Studioalbum "In Mind" (Domino) bleibt die US-Band ihrem harmonieseligen Sound treu - nur dass sie alles diesmal noch ein wenig besser macht als zuvor.

Auf "Atlas" (2014) meinte man erstmals Ermüdungserscheinungen bei der traditionsverhafteten Truppe aus New Jersey herauszuhören. Danach veröffentlichte Frontmann Martin Courtney ein wunderbares Solowerk ("Many Moons", 2015), der zweite Band-Kopf Matt Mondanile verließ Real Estate.

Mit neuen Mitgliedern zum Quintett angewachsen, baden Courtney und Co. nun wieder im allerschönsten Jingle-Jangle-Klang, der sowohl an die US-Landsleute The Byrds und The Feelies, aber auch an britische Vorbilder wie Felt oder The Smiths erinnert.

Schon der Opener "Darling" perlt so luftig-leicht aus den Boxen, dass es die reine, naive Freude ist. "Stained Glass" unterstreicht die Sixties-Affinität von Real Estate, die prachtvolle Ballade "After The Moon" lässt jeden Romantiker dahinschmelzen. Und so geht es immer weiter: maximal im mittleren Tempo, mit herrlichen Gitarren, ploppenden Bässen und einigen dezenten Keyboard-Effekten, die den natürlichen Flow der elf Songs aber nie stören.

"In Mind" wurde in Los Angeles aufgenommen, und man meint die Stimmung der Westküste aus diesen warmen, freundlichen Liedern herauszuhören. Mit "Two Arrows" kommt über fast sieben Minuten - für Real Estate eine ungewöhnliche Songlänge - fast so etwas wie Jam-Atmosphäre auf, elektrische Gitarren und Orgeln verknäueln sich in einem ganz eigenen Sog. Auch das abschließende, nach verhaltenem Beginn Fahrt aufnehmende "Saturday" ist ein neues Highlight der Real-Estate-Historie.

Fazit: Gepflegter und edler als bei dieser tollen Gitarrenband kann Eskapismus kaum klingen. Nachzuprüfen sicher auch bei zwei Deutschland-Konzerten, passenderweise mitten im Sommer: am 18. Juni in Berlin, am 19. Juni in Hamburg.

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