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Lena Meyer-Landrut im t-online.de-Interview

Lena Meyer-Landrut im t-online.de-Interview

06.08.2010, 10:44 Uhr | CK, t-online.de

Lena Meyer-Landrut im t-online.de-Interview. Lena Meyer-Landrut im Interview mit t-online.de (Foto: dpa)

Lena Meyer-Landrut im Interview mit t-online.de (Foto: dpa)

t-online.de: Bis zum Grand-Prix-Finale Ende Mai herrschte ein wahrer Lena-Hype. Danach wurde es - zumindest gefühlt - ruhiger um dich. Was hast du die letzten beiden Monate getrieben?

Lena Meyer-Landrut: Ich war viel unterwegs. Deswegen wurde es in Deutschland etwas ruhiger und in allen anderen Ländern ziemlich laut. Ich war in Paris, London, Amsterdam, Wien, Brüssel, noch mal in Oslo, bin in Schweden rumgereist. Wir haben also ganz, ganz viel gemacht, ganz viel gearbeitet. Ich hab noch das Album für meine neue Single gedreht. [Pause.] Was hab ich denn gesagt - das Album für meine neue Single gedreht? Ich meine, ich hab das Video für meine neue Single gedreht. [Lacht.] Entschuldigung, es ist ja noch früh. [Es ist 11.30 Uhr.] Nein, es ist nicht mehr früh. [Lacht wieder.] Naja, jetzt bin ich wieder hier, jetzt mache ich ein paar Tage Deutschland-Action und dann hab ich Urlaub.

t-online.de: Wo geht es denn hin?

Lena: An den Strand.

t-online.de: Vor dem Urlaub erscheint aber erstmal noch deine neue Single "Touch A New Day". Bist du froh, endlich einen neuen Song präsentieren zu können, nachdem du monatelang ständig und überall "Satellite" singen musstest?

Lena: Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich eine neue Single präsentieren kann, aber einfach, weil ich das Lied so unglaublich gerne mag. Und ich glaube, "Satellite" kann mir noch gar nicht auf den Sack gehen, weil ich einfach so unglaublich viele gute Erinnerungen damit verbinde, dass ich immer irgendwie fröhlich sein muss, wenn ich es höre.

t-online.de: Was sind deine Pläne für die nähere Zukunft? Der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" hast du gesagt, du möchtest gerne mal in Berlin Schauspiel studieren. Hast du dich schon beworben oder konzentrierst du dich erstmal auf die Musik?

Lena:  Nee, absolut nicht, ich habe mich noch überhaupt nicht beworben. In der näheren Zukunft ist jetzt erstmal noch Musik dran. Ich bereite mich jetzt auf die Tour vor, wir schreiben neue Lieder und machen ein neues Album bis nächstes Jahr, das haben wir jedenfalls vor. Und dann folgt noch die Vorbereitung auf den nächsten Eurovision Song Contest und ja, so läuft das alles.

t-online.de: Was den Eurovision Song Contest im nächsten Jahr betrifft: Da trittst du ja nun zum zweiten Mal an. Findest du nicht, dass jetzt ein anderer Nachwuchsstar an die Reihe kommen sollte?

Lena: Andere Nachwuchsstars haben es immer verdient. Gott sei Dank ist das nicht das letzte Jahr, wo der Eurovision Song Contest stattfindet und er wird hoffentlich auch noch die nächsten 20 bis 50 oder 100 Jahre stattfinden, deswegen ist das, glaube ich, nicht so das Problem.

t-online.de: Der Kartenvorverkauf für deine Tour ist schleppender als erwartet angelaufen, auch die Chart-Prognosen für deine zweite Single sind eher verhalten. Hast du Angst, dass die Leute schon wieder genug von Lena haben könnten?

Lena: Ach, eigentlich nicht. Der Kartenverkauf läuft ganz gut. Wir bei der Plattenfirma, bei Brainpool und auch ich, wir sind eigentlich alle komplett zufrieden. Die Single kommt morgen erst heraus und dann wollen wir mal schauen. Also, ich mache mir eigentlich nicht so einen großen Stress und ich glaube auch nicht, dass es nötig ist, die "Satellite"-Sache toppen zu müssen oder überhaupt  da rankommen zu können.

t-online.de: Du hast ja inzwischen einige Promis und Politiker kennenlernen dürfen: Welche Begegnung war dein persönliches Highlight?

Lena: Puh, wie schwierig. Also, Politiker habe ich gar nicht so viele getroffen. Am Flughafen den Herrn Wulff, aber sonst keinen. Und sonst, ja, wen hab ich denn getroffen, der ganz nett war? [Überlegt.] Den Pocher hab ich mal getroffen und den Matthias Schweighöfer, weil wir ja zusammen den Kino-Film synchronisiert haben. Xavier Naidoo, aber das ist schon ganz, ganz lange her, das war im Finale von USFO. Jamie Cullum hab ich getroffen, der war total nett. [Begeistert:] Und Hape Kerkeling hab ich getroffen - das war vielleicht toll!

t-online.de: Stefan Raab war dein großer Entdecker und musikalischer Ziehvater – wie groß ist denn sein Einfluss auf dich? Inwieweit bestimmt er über dich und deine Musik?

Lena: Stefan ist auf jeden Fall eine große Person gerade in meinem Leben, weil ich einfach unglaublich viel mit ihm zusammenarbeite und weil ich auch noch in Zukunft mit ihm zusammenarbeiten werde. Das zweite Album wollen wir auf jeden Fall wieder zusammen produzieren. Was Songs schreiben und ausdenken und Ideen überlegen betrifft, da sind wir eigentlich relativ gleichwertig zum Zug gekommen. Also, wenn ich was nicht so gut fand oder wenn ich was absolut grandios fand, dann wurde das auch eingebracht. Ich muss mir jetzt nicht von ihm irgendwas anhören und das muss ich dann machen. Wir sind da gut unterwegs, dass ich das machen kann, was ich machen möchte.

t-online.de: Selbst Texte schreibst du aber nicht fürs neue Album?

Lena: Doch, ich habe aber auch bei dem ersten Album schon ein bisschen mitgeschrieben.

t-online.de: Du hast die Fernsehzuschauer mit deiner lockeren, natürlichen Art begeistert. Aber ist es nicht schwierig, auf Dauer so offen und natürlich zu bleiben, wenn man im Minutentakt Interviews geben muss?

Lena: Ach, also bis jetzt nicht. Ich fühl mich eigentlich noch relativ frisch, so wie vorher. Ich glaube, ich bin einfach von Natur aus ein guter Redner. Also, nicht was die Qualität anbetrifft, sondern die Quantität. [Lacht.] Deswegen macht mir das nicht so Probleme, viel und oft und oft und viel zu reden. Und ich... [Überlegt.] Wie heißt das Wort auf Deutsch, "enjoy"? "Genießen", danke. Ich genieße das eigentlich. [Lacht.] Wir machen so viel Promo in anderen Ländern, dass ich schon auf Englisch denke, ist das nicht lustig?

t-online.de: Alexander Rybak, der Grand-Prix-Gewinner vom Vorjahr, war begeistert von dir und wollte gerne mit dir zusammen einen Song machen. Habt ihr euch schon wieder gesehen?

Lena: Nee. Also, ich habe davon gehört, dass er einen Song mit mir machen will - aus der Presse, was auch irgendwie lustig ist. Aber wir stehen nicht in Kontakt und bis jetzt ist noch nichts geplant, nein.

t-online.de: Ganz Deutschland kennt dich jetzt. Kannst du überhaupt noch ungestört vor die Tür gehen und einfach mal mit Freunden den Sommer genießen?

Lena: Ach, das geht eigentlich. Ich glaube, man stellt sich das ein bisschen schlimmer vor, als es eigentlich ist. Ich gehe ganz normal raus und ich gehe ganz normal in den Supermarkt. Viele Leute erkennen mich, aber der größte Teil spricht mich dann nicht an und guckt einfach nur ein bisschen. Und deswegen ist es gar nicht so schlimm. Ganz viele erkennen mich auch gar nicht. Manchmal kommen natürlich irgendwelche Leute an und fragen: "Hallo, bist du nicht Lena?" Dann sage ich "Ja", und dann fragen sie nach einem Autogramm oder nach einem Foto und dann ist es auch gut. Das ist echt entspannt.

t-online.de: Vielen Dank für das Gespräch!

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