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Jimi Hendrix: Ein wahrer Revolutionär - Zum 40. Todestag von Jimi Hendrix

Zum 40. Todestag von Jimi Hendrix  

Ein wahrer Revolutionär - vor 40 Jahren starb Jimi Hendrix

20.09.2010, 10:38 Uhr | dpa / Nibo, dpa

Jimi Hendrix: Ein wahrer Revolutionär - Zum 40. Todestag von Jimi Hendrix. Starb am 18. September 1970: Musiklegende Jimi Hendrix. (Foto: Allstar)

Starb am 18. September 1970: Musiklegende Jimi Hendrix. (Foto: Allstar)

Er war bereits ein Weltstar, als er - angetan mit weißem Fransenhemd und knallrotem Stirnband - im August 1969 die Bühne des Woodstock-Festivals erklomm und mit seinem Gitarrensolo bei "Voodoo Child" die Fans in Begeisterungsstürme versetzte. Jimi Hendrix drückte der Rockmusik seinen ganz besonderen Stempel auf und prägte eine ganze Generation. Vor 40 Jahren starb der Ausnahmemusiker in London.


Die Geschichte der Rockmusik ist voll von Revoluzzern - er ist der Revolutionär: Jimi Hendrix, Taugenichts, Drogenkonsument und Gitarrengenie. Sein musikalisches Vermächtnis ist groß, sein Leben war kurz. Bereits im Alter von 27 Jahren starb Hendrix am 18. September 1970 in London. Am Abend zuvor war er noch in Ronny Scott's Jazz Club aufgetreten. Offiziell wurde festgestellt, er sei in einem Zimmer des Hotels Samarkand nach dem Konsum von Alkohol und Schlaftabletten an Erbrochenem erstickt. Um den Tod rankten sich jedoch jahrzehntelang Gerüchte. Vor allem aus Kreisen eingefleischter Hendrix-Fans wurde eine Verschwörungstheorie nach der anderen in die Welt gesetzt.

"Live fast, Die young"

Jimi Hendrix, am 27. November 1942 als James Marshall Hendrix in Seattle geboren, gehört wie Janis Joplin, Jim Morrison und Kurt Cobain dem "Klub 27" an - allesamt geniale Musiker, die bereits mit 27 Jahren dahingingen. Ihrem frühen Tod ist das Sprichwort "Live fast, Love hard, Die young" geschuldet: "Lebe schnell, liebe heftig, stirb früh!"



Studio-Gitarrist für Little Richard

Die Karriere des begnadeten Linkshänders begann 1958 - damals kaufte ihm sein Vater James die erste Gitarre. Jimi, damals noch Johnny Allan gerufen, lernte schnell die wichtigsten Griffe und trat in den Clubs der Umgebung auf. Wegen schlechten Benehmens und weil er immer nur seine Gitarre im Kopf hatte flog er zuerst von der Highschool, dann aus der US-Army - was ihm nicht ungelegen kam. Er wurde Profi-Musiker und arbeitete als Studio-Gitarrist unter anderem mit Ike und Tina Turner oder Little Richard.


Umzug nach London brachte Weltruhm

Zum Weltstar wurde Hendrix 1966 als er aus den USA ins "Swinging London" kam und binnen Wochen zum Stadtgespräch wurde. Seine Wohnung nahm er im Stadtteil Mayfair, genau neben dem Haus, in dem ein anderes Musikgenie einst residierte: Georg Friedrich Händel. Exzesse um Drogen und Frauen gingen mit den vielen erfolgreichen Produktionen einher.

Die Hymne machte ihn unsterblich

Sein Auftritt auf dem legendären Woodstock-Festival fiel im wahrsten Sinne des Wortes beinahe ins Wasser, denn aufgrund witterungsbedingter Umstände verzögerte sich der ohnehin nur sehr rudimentär geplante Ablauf extrem. So konnte Hendrix erst am frühen Montagmorgen des 18. August 1969 auftreten, als das Festival schon vorbei sein sollte. Von den 500.000 Besuchern waren zu diesem Zeitpunkt nur noch rund 25.000 anwesend. Diese wurden jedoch Zeugen, wie der Musiker eine durchaus umstrittene Interpretation der US-amerikanischen Nationalhymne "The Star Sprankled Banner" spielte und bekannte Motive durch jede Menge elektronische Effekte stark verfremdete. Indem er virtuos Sirenengeheul und Geschützdonner in die Hymne einbaute, machte sich Hendrix zur Speerspitze der Anti-Vietnamkrieg-Bewegung und zur Ikone einer Generation.

Ausstellung zum Todestag

Nur vier Jahre im Rampenlicht reichten, um der Musikgeschichte ein umfangreiches Werk zu hinterlassen - und den Hinterbliebenen ein Millionenerbe, das sich die Familie erst 1995 endgültig erstritt. Zum Todestag erinnert eine Ausstellung mit Devotionalien und Handschriften des Musikers im Londoner Museum Handel House an das Leben von Jimi Hendrix.

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