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Tour-Weltrekord: U2 entthronen Rolling Stones

Tour-Weltrekord: U2 entthronen Rolling Stones

12.04.2011, 14:11 Uhr | mth, t-online.de

Tour-Weltrekord: U2 entthronen Rolling Stones. Bono darf sich freuen: Seine Band U2 ist jetzt Tour-Weltrekordler. (Foto: dpa)

Bono darf sich freuen: Seine Band U2 ist jetzt Tour-Weltrekordler. (Foto: dpa)

U2-Bandmanager Paul McGuiness schwärmt gegenüber dem "Billboard"-Magazin schon von einem Rekord für die Ewigkeit: Am vergangenen Sonntag schafften es die Mannen um Sänger Bono mit ihrem Auftritt in Sao Paulo den Rock-Dinosauriern der Rolling Stones die Ehre der umsatzstärksten Tour aller Zeiten zu entreißen. Mit den Einnahmen aus Brasilien schraubten die Iren den Umsatz ihrer "360 Grad"-Welttournee auf über 558 Millionen Dollar - die bisherige Bestmarke, die die Stones 2007 mit ihrer "A Bigger Bang Tour" aufgestellt hatten. Und da U2 noch 26 Konzerte vor sich haben, dürfte das Einspielergebnis beim Tourfinale am 30. Juli im kanadischen Moncton bei rund 700 Millionen Dollar liegen. Wer soll das noch überbieten?

Außerdem wird die "360 Grad"-Tour die Tournee mit dem höchsten Ticketverkauf sein. Über sieben Millionen Karten sollen für die insgesamt 110 Shows bis zum Ende der Tournee über die Tresen der Ticketshops gehen. Auch hier waren bislang die Rolling Stones Rekordhalter: Ihre "Voodoo Lounge Tour" verbuchte in den 1990er Jahren 6,4 Millionen Ticketverkäufe. Die Stones-Familie nimmt die Angelegenheit allerdings sportlich fair zur Kenntnis. "Eine außergewöhnliche Leistung, eine großartige Gruppe, eine fantastische Tour - Gratulation", lobt Michael Cohl, der als Tourproduzent seit 1989 die Stones begleitet, U2 über den grünen Klee.

Erfolg dank 360-Grad-Bühne

Nicht nur die weltweite Popularität der Band sieht "Billboard" als maßgeblich für den Erfolg der Tour. Auch die neuartige Bühnenkonstruktion habe ihren Teil zum Rekordergebnis beigetragen. Die Aufbauten befinden sich in der Mitte der Stadien, womit sich das Konzert von allen Seiten, also in einem 360-Grad-Radius, einsehen lässt. Das habe die Besucherkapazität um 15 bis 20 Prozent erhöht. Vielleicht sollten die Rolling Stones bei ihrer nächsten Tour ähnlich vorgehen. Dann war das U2-Meisterstück vielleicht doch kein Rekord für die Ewigkeit.

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