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Nicki Minaj gegen Miley Cyrus: Zickenzoff bei MTV Video Music Awards

MTV Video Music Awards  

Nicki Minaj gegen Miley Cyrus: Zickenzoff auf offener Bühne

31.08.2015, 16:38 Uhr | jho, t-online.de, dpa

Nicki Minaj gegen Miley Cyrus: Zickenzoff bei MTV Video Music Awards. Nicki Minaj ätzt bei den "MTV Video Music Awards" gegen Miley Cyrus. (Quelle: AP/dpa)

Nicki Minaj ätzt bei den "MTV Video Music Awards" gegen Miley Cyrus. (Quelle: AP/dpa)

Nanu, was war denn da los? Als Nicki Minaj auf der Bühne der "MTV Video Music Awards" am Sonntagabend in Los Angeles ihre Dankesrede hielt, fing die Rapperin plötzlich an, Miley Cyrus zu beleidigen.

Minaj hatte den Preis für das beste HipHop-Video erhalten, eigentlich ein Grund zur Freude. Doch die 32-Jährige hatte offensichtlich noch ein Hühnchen mit Miley Cyrus zu rupfen, die als Moderatorin durch die Preisverleihung führte. "Und nun zurück zu der Schlampe, die vor ein paar Tagen so viel über mich in der Presse zu sagen hatte", giftete sie in Richtung der 22-Jährigen. "Was geht?"

Das traf Cyrus offenbar unerwartet, eine passende Antwort hatte sie aber doch parat: "Hey, wir sind alle in dem Geschäft", sagte sie. "Wir geben alle Interviews und wissen, wie sie manipulieren." Und gratulierte Minaj zu ihrem Preis.

Hintergrund des Zoffs auf offener Bühne ist, dass Miley Cyrus sich vor wenigen Tagen zu einer öffentlich ausgetragenen Auseinandersetzung zwischen Minaj und Taylor Swift geäußert hatte. In einem Interview mit der "New York Times" hatte sie gesagt: "Was ich gelesen habe, klingt sehr nach Nicki Minaj. Das ist nicht sehr freundlich gewesen. Man muss doch keinen Popstar-gegen-Popstar-Krieg anfangen." Minaj sei es bei ihrer Kritik letztlich nur um sich selbst gegangen, erklärte sie.

Twitter-Fehde zwischen Minaj und Swift

Cyrus bezog sich dabei auf eine kurze Twitter-Fehde zwischen den beiden Sängerinnen. Minaj war verärgert darüber, dass ihr Hit "Anaconda" nicht für den Preis Video des Jahres nominiert wurde. In dem Video bewegen sie und andere dralle schwarze Frauen sich ziemlich aufreizend. Die Musikindustrie ziehe offenbar "sehr dünne" Frauen kurvenreichen schwarzen Frauen vor, ätzte die Rapperin offenbar mit Blick auf die sehr schlanke Swift. Diese hatte indigniert reagiert: "Ich habe nichts getan, als dich zu lieben und zu unterstützen", warf Swift Minaj via Twitter vor.

Bei den MTV Awards zelebrierten Swift und Minaj nun öffentlich ihre Versöhnung, indem sie auf der Bühne gemeinsam Swifts Hit "Bad Blood" vortrugen und sich am Ende kurz umarmten. Dafür scheint nun wiederum die Sache zwischen Minaj und Cyrus noch nicht ausgestanden zu sein. MTV jedenfalls betonte sofort, dass es sich bei dem Zoff nicht um eine Inszenierung gehandelt habe.

Taylor Swift räumt ab

Was die Preisverleihung angeht, erwies sich Taylor Swift als die große Gewinnerin des Abends. Die 25-Jährige erhielt nicht nur die Preise als beste Künstlerin und für das beste Popvideo. Sie nahm auch den silbernen Mondmann in der Königskategorie "Bestes Video des Jahres" nach Hause. Einen Preis teilte sie sich zudem, denn Swift gewann mit Kendrick Lamar auch den Preis für die beste Zusammenarbeit zweier Künstler.

Das galt für "Bad Blood" und das mit Stars geschmückte Video war nach Ansicht von MTV auch das beste. Die beiden anderen Preise gewann die einstige Countrysängerin, die längst ein Popstar ist, für "Blank Space". Swift war zehnmal nominiert, mehr als jeder andere. Es folgte Ed Sheeran mit sechs Nennungen - der sechsmal leer ausging.

Kanye West will Präsident werden

Kanye West bekam einen Preis außer Konkurrenz. Der "Michael Jackson Video Vanguard Award" ist so etwas wie der Preis für das Lebenswerk. Der 38-Jährige hatte mit zwölf Minuten den mit Abstand längsten Auftritt von allen. Doch in seiner Dankesrede stammelte er vor sich hin und sprang von einem Thema zum anderen. Zuletzt sagte er: "Ihr ahnt es, ich habe mich entschieden: Ich werde im Jahr 2020 als Präsident der Vereinigten Staaten kandidieren." So ernst es klang, so unklar war auch, wie nachhaltig diese Ankündigung sein wird. Denn West hatte zuvor gesagt, dass er zur Entspannung "etwas geraucht" habe.

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