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Echo 2018: Auch Klaus Voormann gibt Preis zurück – Maffay unterstützt

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Maffay fordert Rücktritt von Verantwortlichen  

Echo-Skandal: Auch Voormann gibt Preis zurück

16.04.2018, 23:15 Uhr | t-online.de, JSp

Echo 2018: Auch Klaus Voormann gibt Preis zurück – Maffay unterstützt . Klaus Voormann gibt seinen Echo zurück.  (Quelle: dpa)

Klaus Voormann gibt seinen Echo zurück. (Quelle: dpa)

Weiterer Rückschlag für den Echo. Nachdem Notos Quartett seinen Echo abgegeben hatte, folgt jetzt Klaus Voormann. Er wurde gerade erst mit dem Lebenswerk-Echo geehrt. 

Klaus Voormann freute sich erst vor wenigen Tagen über diese besondere Auszeichnung, doch die Rapper Farid Bang und Kollegah hatten der ganzen Veranstaltung einen faden Beigeschmack verliehen. Voormann selbst ist ein enger Freund der Beatles, Paul McCartney schickte ihm zur Preisverleihung eine rührende Videobotschaft. In den 60er-Jahren gestaltete Voormann das Cover für das weltberühmte Beatles-Album "Revolver".

"Das hat für mich nichts mit der Kunstform zu tun"

In einem offiziellen Statement teilte Klaus Voormann mit, das von der Band BAP auf deren Website veröffentlicht wurde: "Ich habe ursprünglich mit Freude den Lebenswerk-Echo angenommen, da man bei mir anscheinend nicht nach Verkaufserfolg und Umsatzzahlen ging, sondern meine künstlerische Leistung würdigen wollte", sagt Voormann nun. "Was sich für mich als Geschenk anlässlich meines 80. Geburtstags anfühlte, entpuppt sich nun als große Enttäuschung." Weiterhin erklärte er: "Provokation ist erlaubt und manchmal sogar notwendig, um Denkanstöße zu geben. Aber es darf nicht die Grenze zu menschenverachtenden, frauenfeindlichen, rassistischen, antisemitischen, gewaltverherrlichenden Äußerungen und Taten überschritten werden. Genau diese Attribute treffen im gegebenen Fall zu, und das hat für mich nichts mehr mit der Kunstform guter Hip-Hop- und Rap- Interpreten zu tun, wie ich es beispielsweise von Anfang an bei einem Eminem schätzte."

Außerdem kritisierte Voormann, dass man ihn und seinen Kollegen Wolfgang Niedecken ins offene Messer habe laufen lassen. Unmittelbar bevor der Lebenswerk-Echo an ihn vergeben wurde, waren Kollegah und Farid Bang aufgetreten, ihre Texte seien nicht verständlich gewesen. "Nach langem Überlegen habe ich mich heute entschieden, meinen Echo zurück zu geben. Dies geschieht, um mein Unverständnis auszudrücken gegenüber der Verantwortungs- und Geschmacklosigkeit aller verantwortlichen Beteiligten, die es nicht geschafft haben, rechtzeitig Konsequenzen zu ziehen." (Hier lesen sie das ganze Statement von Klaus Voormann im Wortlaut)

Unterstützung von Peter Maffay

Peter Maffay sprach sich bereits für die Aktion von Klaus Voorman aus. Via Facebook schrieb er: "Lieber Klaus, du hast mit der Ankündigung, deinen Lebenswerk-Echo zurückzugeben, ein unübersehbares Zeichen gesetzt!"

Lieber Klaus, Du hast mit der Ankündigung Deinen Lebenswerk #Echo zurückzugeben, ein unübersehbares Zeichen gesetzt!...

Gepostet von Peter Maffay am Montag, 16. April 2018

Kurz vorher äußerte er sich bereits zum Echo-Skandal. Er fordert sogar einen Rücktritt der Verantwortlichen. Er schrieb: "So schlimm wie noch nie! Der #ECHO, die Verleihung dieses Jahr, war eine Ohrfeige für das demokratische Verständnis in unserem Land. Gleichzeitig zeigt sie die Erosion in unserer Gesellschaft und im Musikgeschehen auf, die sich seit einigen Jahren abgezeichnet hatte und am Donnerstag vergangener Woche ihren vorläufigen Höhepunkt erfuhr. Wie auch die Mischung aus Dummheit, Feigheit und fachlicher Inkompetenz."

So schlimm wie noch nie …! Der #ECHO, die Verleihung dieses Jahr, war eine Ohrfeige für das demokratische Verständnis...

Gepostet von Peter Maffay am Montag, 16. April 2018

Zuvor meldete sich bereits die Band Notos Quartett, sie wurden 2017 ausgezeichnet und gaben den Echo vor Kurzem zurück. Wie auch Klaus Voormann sahen sie in den Texten von Farid Bang und Kollegah eine Grenzüberschreitung. Die Rapper texteten: "Mache wieder mal 'nen Holocaust, komm' an mit dem Molotow" und "Mein Körper definierter als von Auschwitzinsassen". Die Textzeilen wurden von einem Echo-Beirat geprüft und als verbale Provokation und somit als typisches Stilmittel im Battle-Rap bewertet. 

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