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Die witzigsten "Harry Potter"-Parodien

"Garry Poppers" & Co.  

Die witzigsten "Harry Potter"-Parodien

14.05.2007, 14:06 Uhr | CK/ dpa, t-online.de

Gehören auch Sie zu den Menschen, die "Harry Potter" nichts abgewinnen können? Die den Zauberschüler langweilig finden und völlig genervt sind von dem seit Jahren andauernden "Harry Potter"-Fieber? Falls ja, können wir Sie beruhigen: damit sind Sie nicht allein. So manch völlig entnervter "Harry"-Hasser hat sich deshalb überlegt, wie er die Zauberschüler-Geschichte etwas aufpeppen und ordentlich durch den Kakao ziehen könnte - und herausgekommen sind dabei in vielen Fällen wunderbar komische "Harry Potter"-Parodien. Ob "Parry Hotter und der Wodka muss fließen", "Heinrich Töpfer" oder die Schwulenversion "Garry Poppers", ob eBook, Buch oder Film - da ist garantiert für jeden etwas dabei, der sich über den Jungen mit der Blitznarbe mal so richtig amüsieren möchte. Doch auch Fans der J.K. Rowling-Bücher dürften ihren Spaß mit den Verulkungen haben - vorausgesetzt, sie verstehen Spaß. Wir haben die witzigsten und skurrilsten "Harry Potter"-Parodien für Sie zusammengestellt - klicken Sie sich durch!

"Barry Hotter und der Wodka muss fließen"
Die bekannteste "Harry Potter"-Veralberung dürften die "Barry Trotter"-Bände sein, die es seit 2004 im Buchhandel zu kaufen gibt. Die haben zwar einen durchaus ernsthaften Hintergrund, indem sie die mediale Ausschlachtung des "Harry Potter"-Wahns anprangern, doch strotzen die Bücher gleichzeitig nur so vor flachen Witzen, obszönen Anspielungen und Fäkalhumor. Dies sind auch die Hauptzutaten der filmischen "Harry Potter"-Parodien - kreativer Neu-Synchronisationen der existierenden Filme, welche bei "Youtube" zuhauf zu finden sind. Das Niveau von Filmen wie "Harry Potter und der geheime Pornokeller" oder "Parry Hotter und der Wodka muss fließen" ist zwar jenseits von Gut und Böse, doch schlapp lachen kann man sich über die völlig sinnfreien Geschichten allemal. Denn wenn aus Klein-Harry ein Wodka-Experte wird, die biedere Hermine zur Hip-Hop-Göre "From the B to the S Babs" mutiert und Ron in seiner Freizeit Bomben für Al Kaida bastelt, ist das einfach herrlich absurd!


"Garry Poppers und die MOESE des Grauens"
Eine der besten "Harry Potter"-Parodien dürfte allerdings die Geschichte um den schwulen Zauberschüler "Garry Poppers" sein - denn diese Online-Story von Oliver Lysiak verpackt ein ernsthaftes Thema - die Probleme homosexueller Jugendlicher - in einer unglaublich witzigen Geschichte. Dabei ist allein die Namensverulkung der "Harry Potter"-Figuren schon zum Brüllen komisch: So wird beispielsweise aus Hermine "Hermoaning", was so viel wie "ihr Stöhnen" bedeutet, aus Harrys Gegenspieler Draco Malfoy wird "Zlatko Malejoy" ("männliche Beglückung") und aus dem dunklen Lord Voldemort die Rotlichtgröße "Mort Goldenrohr". Aber nicht nur hinsichtlich der Namen ist "Garry Poppers" eine gelungene Parodie der "Harry Potter"-Welt, sondern auch, was die Story an sich betrifft: So findet die "Jungschwuppe" Garry im besten Freund Tom Sissy (alias Ron Weasley) seine erste Liebe und ist prompt schwulenfeindlichen Anschlägen ausgesetzt. Dafür verantwortlich sind die Helfershelfer des bösen Mort Goldenrohr, Morts erwählte Säuberungs-Elite oder auch MOESE genannt. Mit diesen fiesen Schwulenhassern müssen es Garry und seine Freunde aufnehmen…

Letzter Potter-Band hat schon jetzt Rekord gebrochen
Übrigens hat der letzte und siebte Harry Potter-Band schon jetzt einen Rekord aufgestellt: Vor dem Verkaufsstart der deutschen Ausgabe an diesem Samstag meldete der Internet-Händler Amazon eine neue Spitzenmarke bei den Vorbestellungen. So seien bereits über 250.000 Exemplare geordert worden, teilte eine Sprecherin des Unternehmens am Dienstag im osthessischen Bad Hersfeld mit. "Der neue deutsche Harry-Potter-Band ist der am meisten vorbestellte Einzeltitel, den wir je hatten." "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" ist somit auch häufiger vorbestellt worden als die sechste Ausgabe des deutschen Bandes (240 000 Stück), die im Oktober 2005 erschien. Laut Carlsen Verlag liegt die Startauflage von Harry-Potter VII bei drei Millionen Exemplaren. Von Osthessen aus beliefert Amazon als einer der größten Internet-Händler ganz Deutschland.

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