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Christoph Schlingensief gibt nicht auf und wird Professor

Schlingensief gibt nicht auf  

Krebskranker Regisseur wird Professor

08.04.2009, 15:07 Uhr | dpa/mth

Christoph Schlingensief lässt sich nicht unterkriegen. (Foto: ddp) Christoph Schlingensief sucht im Kampf gegen den Lungenkrebs die notwendige Energie in kreativer Arbeit. Jetzt wird der 48-Jährige Kunstprofessor in Braunschweig. Er habe einen Ruf auf die Universitätsprofessur "Kunst in Aktion" an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig erhalten, teilten die Hochschule und das Berliner Büro des Regisseurs am Mittwoch mit. Schlingensief werde den Studierenden der Freien Kunst und des Darstellenden Spiels "die Möglichkeit geben, an den Orten seiner Inszenierungen an seiner Kunst mitzuwirken und eigene Positionen weiter zu entwickeln". Die Professur ist auf fünf Jahre befristet. Einmal im Jahr soll es eine öffentliche Veranstaltung in Braunschweig in Kooperation mit dem Staatstheater geben.

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Erfolg mit Theaterstück über KrebserkrankungChristoph Schlingensief will leben. (Foto: imago)Christoph Schlingensief will leben. (Foto: imago)

Schlingensief hatte bereits Ende März mit großem Erfolg seine jüngste Inszenierung "Mea Culpa" am Wiener Burgtheater herausgebracht, in der er sowohl seine Krebserkrankung als auch den wiedererwachten Lebenswillen eindrucksvoll thematisierte. In einem Interview mit dem "Stern" sagt Schliengensief, dass ihm bei seiner Angst und Trauer der Jubel nach der Premiere sehr geholfen habe. "Es ist toll, nur in glückliche Gesichter zu gucken. Das gibt Kraft. Man braucht das Gefühl, geliebt und gebraucht zu werden. Das man rauskommt aus dieser Einsamkeit". In dem Stück wird der Regisseur weinend auf einer Leinwand gezeigt. Schlingensief sagt weiter: "Ich habe einen Freund gebeten, mich beim Heulen zu filmen. Ich wollte wissen, wie es aussieht. Das hilft mir, fast wie eine Therapie. Es sieht komisch aus. Und klingt wie Wale, die quietschen."

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