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Christoph Schlingensief möchte in Afrika sterben

Todkranker Regisseur äussert Wunsch  

Schlingensief möchte in Afrika sterben

10.07.2009, 15:31 Uhr | SaWo

Christoph Schlingensief: Deutlich gezeichnet durch seine Krankheit. (Foto: AP)Christoph Schlingensief: Deutlich gezeichnet durch seine Krankheit. (Foto: AP) Der Krebs bestimmt sein Leben: Laut Aussagen der Ärzte hat Regisseur Christoph Schlingensief im besten Fall noch fünf Jahre zu leben - und die will er genießen. Wenn dann sein Leben zu Ende geht, hat Schlingensief einen besonderen Wunsch. Er möchte in Afrika sterben. Die ARD zeigte am Donnerstagabend ein Porträt des 48-Jährigen, das einmal mehr deutlich macht, wie tapfer und mutig er gegen seine tödliche Krankheit kämpft. Schlingensiefs Lebensgefährtin Aino Laberenz sagte in dem Film: "Wir haben dieses Abkommen, wenn alles scheiße ist, wenn gar nichts mehr geht, wenn es so aussieht, dass er klar stirbt, habe ich ihm versprochen, dass wir dann gemeinsam nach Afrika fahren und man hier die letzten Stunden verlebt."


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"Ich spüre hier meine Wurzeln"

Christoph Schlingensief mit seiner Verlobten Aino Laberenz. (Foto: AP)Christoph Schlingensief mit seiner Verlobten Aino Laberenz. (Foto: AP) Das sei, so Schlingensiefs Verlobte, wie ein Ziel, das man braucht - wie ein Traum, den man verfolgen wollte. "Ich spüre hier Wurzeln, Heimat", sagt Schlingensief. Sein Ziel: Hier will er ein Opernhaus bauen. Gemeinsam mit dem ARD-Kamerateam hat er sich in Kamerun und Burkina Faso nach möglichen Standorten umgesehen. Schlingensief geht an seine Grenzen, seine Krankheit hat ihn nachdenklich gemacht: "Ich bin dankbar, dass ich jetzt schon diese anderthalb Jahre habe, in denen ich über das Leben und das, was ich gemacht habe, reflektieren kann." Über den Tod sagt er: "In mir haust diese unendliche Angst, dass ich da am Ende ganz alleine in einem unbeschriebenen Zustand gerate."


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