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Sexy Cora: Nahm sie vor der OP Wachstumshormone?

Sexy Cora: Nahm sie vor der OP Wachstumshormone?

25.01.2011, 09:56 Uhr | dpa / LS, t-online.de

Nach dem Tod der aus "Big Brother" bekannten Erotikdarstellerin Sexy Cora ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft gegen die 54-jährige Anästhesistin und den 49-jährigen Operateur der Alster-Klinik Hamburg wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Anfang kommender Woche soll Cora obduziert werden. Es gebe einen anonymen Hinweis darauf, dass sie vor der Brust-OP Wachstumshormone genommen habe, sagte Oberstaatsanwalt Wilhelm Möllers. Das Institut für Rechtsmedizin untersucht deshalb ihr Blut. "Die Auswertung wird aber mehrere Wochen dauern."


Am 11. Januar hatte sich Cora in der Hamburger Alster-Klinik einer Brustvergrößerung unterzogen. Während der OP blieb das Herz stehen, worauf das Gehirn 15 Minuten lang nicht mit Sauerstoff versorgt worden sei. Ein Notarzt musste gerufen werden, der Cora in die Uni-Klinik brachte. Dort lag sie neun Tage lang im Koma, bevor sie am 20. Januar starb. Wann genau die Komplikationen bei der Operation auftraten, sei noch offen, sagte Oberstaatsanwalt Möllers. "Wir stehen am Beginn unserer Untersuchungen. Es wird einige Zeit dauern, bis wir da zu belastbaren Ergebnissen kommen." Ermittlungen über mögliche Behandlungsfehler seien erfahrungsgemäß umfangreich und langdauernd.

Klinik weist Vorwürfe zurück

Die Alster Klinik wies Vorwürfe zurück. Ein Defekt des Narkosegerätes könne nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen ausgeschlossen werden. "Die Behauptung, das Monitoring könne andere als die tatsächlichen Vitalfunktionen der Patientin wiedergeben, ist völlig aus der Luft gegriffen und entbehrt jeder Realität", hieß es auf der Webseite der Klinik. Fehler der Ärzte seien weder bewiesen und derzeit "nur eine 'Einschätzung' eines Rettungssanitäters", der Cora ins UKE gefahren habe. "Zum jetzigen Zeitpunkt wird geprüft, weshalb der Notarzt erst 20 bis 25 Minuten nach Absetzen des Notrufs eintraf."

"Sie ist friedlich eingeschlafen"

Der Ehemann der Verstorbenen hatte der "Bild-Zeitung" nach deren Tod gesagt: "Die Hirnschäden waren zu groß. Ihr Blutdruck sank stetig, die Körperfunktionen setzten nach und nach aus. Um 14.30 Uhr ist sie friedlich eingeschlafen." In der Branche löste Coras Tod auch Entsetzen aus. Busenmodel Annina Ucatis äußerte sich geschockt: "Ich habe letzte Nacht kein Auge zugetan. Ihr Tod hat mich sehr getroffen", sagte sie dem Radiosender RPR1. Beide Frauen waren Kandidatinnen in der RTL2-Containershow "Big Brother". Auch Ucatis hat sich ihre Brüste mehrfach vergrößern lassen, sie habe nun 75DD. "Mein operierender Arzt hat mir damals auch nicht von der Operation abgeraten."

Der Körper als größtes Kapital

Von Körbchengröße F auf G sollte es bei dieser Brustvergrößerung gehen. Die erste hatte Cora im Alter von 18 Jahren machen lassen. Damals von B auf D. Auf der Pornomesse "Venus" sagte die schlanke Frau (1,57 m und 48 kg) im Herbst 2009, dass sie schon immer eine große Brust haben wollte und dass ihr Körper ihr größtes Kapital sei.

Schlagzeilen mit bizarren Sex-Aktionen

Ein paar Monate zuvor hatte sie dank bizarrer Sex-Aktionen für Schlagzeilen gesorgt. Erst löste die Polizei einen öffentlichen Porno-Dreh mit ihr und mehreren Männern in den Dünen bei Hamburg auf. Dann erlitt sie einen Schwächeanfall, als sie in einem Kino binnen zwei Stunden mit 200 Männern Oral-Sex haben wollte. Nach Nummer 75 musste sie von einem Rettungswagen der Feuerwehr ins Krankenhaus gebracht werden. Im Januar 2010 zog sie ins "Big Brother" Haus. Ihre fragwürdige Medienpräsenz wurde auf der "Venus 2010" mit dem Preis "Beste Amateurdarstellerin" honoriert.

Trauer um Cora

Ein Kommentar auf der Facebook-Seite "Sexy Cora (23) R.I.P." lautet: "Und alles nur weil sie schöner sein wollte. Dabei war sie schon wunderhübsch. Jeder Mensch sollte sich so lieben wie er ist und sich nicht unters Messer legen. Jetzt sieht man was im schlimmsten Fall passieren kann." Coras Kapital - ihr Körper - machte den Schönheitswahn einfach nicht mit.

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