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Jamie Oliver: Ekelalarm in Edel-Fleischerei Barbecoa

Mäusekot und Schimmel  

Ekelalarm in Jamie Olivers Edel-Fleischerei

09.05.2014, 14:22 Uhr | jho

Jamie Oliver: Ekelalarm in Edel-Fleischerei Barbecoa. Jamie Oliver

Jamie Oliver

Jamie Oliver preist seine in der Nähe der "St. Pauls"-Cathedral in London gelegene Edel-Fleischerei und das Restaurant darüber als "Kathedrale des Essens" an - doch das sehen die Lebensmittelkontrolleure offensichtlich etwas anders. Laut britischen Zeitungen wie dem "Guardian" und der "Times" musste der Star-Koch die Fleischerei einen Tag lang aufgrund von schweren Hygiene-Mängeln schließen.

Laut "Guardian" bestätigte Olivers Restaurant-Gruppe den Vorfall im "Barbecoa", der sich schon im Januar zugetragen hat. Die kontrollierenden Amtsärzte hätten jede Menge Mäusekot, sowie Schimmel auf Fleischstücken und verdreckte Geräte gefunden.

Bei Gourmetfleisch wie Wagyu-Rind oder Onglet (Nierenzapfen) sei das Haltbarkeitsdatum schon überschritten gewesen, schreibt die "Times". Zudem seien verschmutzte Kühlschrank-Griffe, schlechte Beleuchtung, unzureichende Waschmöglichkeiten für die Angestellten sowie kaputter Fußbodenbelag festgestellt worden.

Die britische Verbraucherschutzbehörde ("Food Standards Agency") bewertete die Metzgerei daraufhin mit nur einem von maximal fünf Punkten und stellte fest, dass "massive Verbesserungen" notwendig seien.

Schimmel ist natürlich

Laut einer Erklärung von Olivers Restaurantgruppe habe man nach der Inspektion im Januar freiwillig beschlossen, die Metzgerei einige Stunden zu schließen, um sich mit den Beanstandungen zu befassen. "Wir haben innerhalb von 24 Stunden wieder geöffnet und die vorgenommenen Verbesserungen wurden von den Inspektoren überprüft. So etwas kommt in der Jamie Oliver Restaurant-Gruppe extrem selten vor und wird mit äußerstem Ernst behandelt", heißt es weiter.

Dass Schimmel auf Fleisch bedeute, man könne es grundsätzlich nicht mehr essen, wurde jedoch abgestritten, obwohl das Fleisch entsorgt wurde. Eine Sprecherin sagte der "Times": "Je länger das Fleisch im Dry-Age-Verfahren reift, umso mehr Schimmel tritt auf. Das ist ein natürlicher Prozess und das Fleisch bedenkenlos verzehrbar." Für die Mäuse-Hinterlassenschaften dürfte das allerdings nicht gelten.

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