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Wegen Carla Bruni: Klinik muss Schmerzensgeld zahlen

Klinik muss Schmerzensgeld zahlen  

Heißer Gerichtsstreit um Carla Bruni

19.12.2014, 15:01 Uhr | AFP

Wegen Carla Bruni: Klinik muss Schmerzensgeld zahlen. Carla Bruni, Frankreichs ehemalige First Lady.  (Quelle: Reuters)

Carla Bruni, Frankreichs ehemalige First Lady. (Quelle: Reuters)

Weil Frankreichs damalige First Lady Carla Bruni zur selben Zeit in einer Klinik in Paris ihr Kind zur Welt brachte, hat eine andere Patientin offenbar kein eigenes Zimmer bekommen - und verbrannte sich zudem an einem Teller mit Essen, den sie auf den Knien halten musste. Der Frau wurden nun fast 7500 Euro Schmerzensgeld von einem Gericht zugesprochen. Zudem wurde die Klinik dazu verurteilt, der Patientin 1500 Euro Gerichtskosten zu erstatten.

Das Baby der Frau war am 21. Oktober 2011 geboren worden, die Tochter von Carla Bruni und Frankreichs damaligem Präsidenten Nicolas Sarkozy war zwei Tage zuvor in der Klinik La Muette im noblen 16. Arrondissement von Paris zur Welt gekommen. In dem Urteil hieß es nun, die Klägerin habe geltend gemacht, dass sie wegen der Anwesenheit der damaligen First Lady in der Klinik kein Zimmer direkt nach der Geburt ihres Kindes erhalten habe.

Verbrennungen im Kreißsaal

"In diesem Zusammenhang wurde ihr das Essen im Kreißsaal serviert und weil es keinen Tisch gab, stellte eine Hebamme den Essensteller direkt auf ihr ab, während die Oberschenkel noch betäubt waren." Die Frau habe dadurch Verbrennungen zweiten Grades am rechten Oberschenkel erlitten.

Klinik bestreitet Promi-Bonus

Die Klinik bestreitet, dass die Vorgänge etwas mit der Anwesenheit von Carla Bruni zu tun hatten. Ungeachtet dessen habe es aber einen "organisatorischen Fehler" der Klinik gegeben, stellte das Gericht fest. Zudem seien die Verbrennungen der Frau danach nicht rechtzeitig behandelt worden. Erst 24 Stunden später habe sich ein Arzt um die junge Mutter gekümmert. Die Klinik legt keine Beschwerde gegen das Urteil ein.

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