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Mildes Urteil für den Erpresser von Linda und John de Mol

Zehn Monate auf Bewährung  

Mildes Urteil für den Erpresser von Linda und John de Mol

03.07.2015, 11:26 Uhr | dpa

Mildes Urteil für den Erpresser von Linda und John de Mol. Linda de Mol und ihr Bruder John. (Quelle: dpa)

Linda de Mol und ihr Bruder John. (Quelle: dpa)

Über ein Jahr lang wurden Linda de Mol und ihr Bruder John erpresst. Vor allem Lindas Kinder litten unter der Angst. Doch der Mann, der dafür verantwortlich ist, wusste nicht, was er tat. Das berücksichtigte jetzt das Gericht bei seinem milden Urteilsspruch.

Der 71-jährige Erpresser Dirk M. muss nicht ins Gefängnis. Der Niederländer sei wegen einer Demenzerkrankung nur sehr eingeschränkt zurechnungsfähig, erklärten die Richter am Donnerstag in Utrecht.

Urteil entspricht Forderung der Staatsanwaltschaft

Das Strafgericht verhängte gegen den Mann eine Haft von zehn Monaten auf Bewährung und eine symbolische Strafe von 141 Tagen Gefängnis. Das entspricht genau der Zeit, die der Mann bereits in Untersuchungshaft verbüßt hat. "Er wusste kaum, was er tat", erklärte der Richter. Das Urteil entspricht der Forderung der Staatsanwaltschaft.

Der Rentner hatte seit Oktober 2013 über ein Jahr lang Linda (50) und ihren Bruder, den Medienunternehmer und Milliardär John de Mol (60), in Briefen bedroht. Er forderte fünf Millionen Euro, andernfalls werde er Linda sowie ihrem Sohn und ihrer Tochter etwas antun.

Erpresser wollte mit Geld Gutes tun

Im Dezember wurde er festgenommen. Er gestand die Tat. Mit dem Geld habe er "Armut in Südafrika und Indonesien bekämpfen" wollen, hatte er ausgesagt und auch die Tat bedauert. "Ich wollte, ich könnte es ungeschehen machen. Aber das kann ich nicht."

Dirk M., der der Urteilsverkündung nicht beiwohnte, muss Linda de Mol laut Richterspruch außerdem 50.000 Euro erstatten, die sie für den Schutz ihrer Familie ausgegeben hatte. Dem stimmte er nach Angaben seines Anwaltes bereits zu. Die beliebte Moderatorin will das Geld einer wohltätigen Stiftung spenden.

Gutachter hatten erklärt, dass die Demenzkrankheit seine Fähigkeit zur Empathie sehr einschränke und er dadurch zwanghaft handele. Im Gefängnis würde sich sein Gesundheitszustand rapide verschlechtern.

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