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Ulrike Kriegler über das Leben einer Spielerfrau

Ein Leben als Spielerfrau  

"Wir sind aufgebrezelt, der Mann ist der Superstar"

17.07.2015, 10:54 Uhr | demo

Ulrike Kriegler über das Leben einer Spielerfrau. Ulrike Kriegler weiß: Das Lebens an der Seite eines Fußballstars ist nicht so glamoräs, wie es scheint.  (Quelle: imago images)

Ulrike Kriegler weiß: Das Lebens an der Seite eines Fußballstars ist nicht so glamoräs, wie es scheint. (Quelle: imago images)

Das Leben an der Seite eines berühmten Fußballers wirkt vor allem glamourös und aufregend. Allerdings hat es auch seine Schattenseiten, Spieler- oder Trainerfrau zu sein. Das weiß kaum jemand besser als Ulrike Kriegler: "Ich habe es nie erlebt, dass der Peter um Punkt 18 Uhr auf der Türschwelle stand und nach dem Abendessen gefragt hat." Seit 17 Jahren ist sie mit Kölns Trainer Peter Stöger liiert. Vor seiner Zeit als Coach war er österreichischer Nationalspieler. Im Interview mit "bild.de" berichtet Kriegler von den kleinen und großen Stolpersteinen des Alltags:

Besonders belastend für eine Beziehung sei die wenige Zeit, die man miteinander verbringen könne, erzählt Kriegler. Ist der Gatte Nationalspieler, sei er oft ab Sonntagmittag für mehrere Tage zur Nationalelf weg. Spielt er dazu auch mit seinem Klub international, sei er dann auch unter der Woche drei Tage fort. "Dann kommt ein Auswärtsspiel in der Liga und er ist übers Wochenende unterwegs. Also viel gemeinsame Zeit bleibt da nicht."

"Alles wird danach eingeteilt“

Hinzu komme, dass auch eine Spielerfrau ihr gesamtes Leben nach einem einzigen Termin ausrichte: Samstag, 15.30 Uhr, dem Zeitpunkt der wöchentlichen Liga-Spiele. Diese Fokussierung erfasse das ganze Leben, betreffe die eigene Ernährung ebenso wie die gesellschaftlichen Kontakte. "Einfach alles wird
danach eingeteilt“, so Kriegler.

Auch das Leben im Rampenlicht, das man als Gattin eines Fußball-Stars führt, ist da kein rechter Trost: "Wo sieht man denn die Spielerfrauen? Im Stadion auf der VIP-Tribüne. Da sind wir alle aufgebrezelt und der Mann ist der Superstar unten auf dem Rasen, gewinnt womöglich noch und die Welt scheint toll. Der Alltag aber schaut anders aus."

Ein Leben für den Fußball

Ein echtes Rezept, um mit Stress und den seltenen Momenten der Zweisamkeit fertig zu werden, habe Kriegler auch nach 17 Jahren nicht gefunden. Im Grunde helfe nur eines: "Man muss einsehen, dass Fußball das Leben bestimmt, ob man nun will oder nicht. Da kann man als Frau nicht sagen: Alles gut und schön,
aber ein Wochenende im Monat gehört nur uns."

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