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Monica Lierhaus kritisiert "Spiegel"-Artikel von 2011 als "bösartig"

Erster Auftritt nach dem Schicksalschlag  

Monica Lierhaus kritisiert "Spiegel"-Artikel von 2011 als "bösartig"

26.03.2016, 09:04 Uhr | SaSch, t-online.de

Monica Lierhaus kritisiert "Spiegel"-Artikel von 2011 als "bösartig". Monica Lierhaus fühlte sich falsch dargestellt.  (Quelle: dpa)

Monica Lierhaus fühlte sich falsch dargestellt. (Quelle: dpa)

Nach ihrem Schicksalsschlag 2009 kämpfte sich Monica Lierhaus zurück ins Leben. Vielen ist noch ihr erster Auftritt danach im Gedächtnis: Bei der Verleihung der "Goldenen Kamera" tippelte sie 2011 auf die Bühne, bedankte sich und machte ihrem damaligen Lebensgefährten einen Heiratsantrag. Dafür erntete Lierhaus nicht nur Lob. In einem aktuellen Interview mit dem "Spiegel" übt sie jetzt scharfe Kritik an der damaligen Berichterstattung.

Ihre Rückkehr ins Rampenlicht wurde umgehend nach ihrem schweren Schicksalsschlag nicht nur positiv aufgenommen. Der "Spiegel" schrieb damals über Lierhaus mit den Worten, ihr Zustand sei ihr "Kapital" und "die Patientin ist eine größere Heldin, als es die Sportmoderatorin je war".

"Extrem unfair" und "bösartig"

In einem aktuellen Interview mit dem Magazin reagiert die 45-Jährige jetzt auf diese Aussagen. Sie habe den Artikel als "extrem unfair" und "bösartig" empfunden und wehrt sich gegen den Vorwurf der "Selbstinzenierung".

Sie sagt: "Die Goldene Kamera erhielt ich als Ehrung, sie fand, wie üblich, auf einer Bühne und im Fernsehen statt. Warum hätte ich sie nicht annehmen sollen, ich war schließlich Moderatorin? Daraus wurde der Vorwurf: 'Monica Lierhaus präsentiert sich und ihre Behinderung dort, wo sie ihre Zukunft sieht - im Fernsehen.'"

Mehr Empathie verdient

Sie halte diese Anschuldigung noch immer für "absurd", so Lierhaus. Sie wollte ihre Behinderung öffentlich zeigen, sich nicht mehr verstecken müssen. Jetzt sagt sie: "Mein Zustand mein Kapital? Gerade so, als hätte ich mir die Krankheit ausgesucht - absurd. Vor dem Auftritt waren zwei Jahre vergangen, mit vielen Operationen und Schmerzen. Jeder Mensch, der sowas durchmacht, hat ein wenig Empathie verdient."

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