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Gina-Lisa Lohfink bricht vor Gericht in Tränen aus - Prozess wird fortgesetzt

Bei Prozessfortsetzung  

Gina-Lisa Lohfink bricht vor Gericht in Tränen aus

08.08.2016, 14:42 Uhr | dpa

Gina-Lisa Lohfink bricht vor Gericht in Tränen aus - Prozess wird fortgesetzt. Gina-Lisa Lohfink mit ihren Anwälten Christian Simonis (li.) und Burkhard Benecken. (Quelle: dpa)

Gina-Lisa Lohfink mit ihren Anwälten Christian Simonis (li.) und Burkhard Benecken. (Quelle: dpa)

Gina-Lisa Lohfink ist bei der Fortsetzung ihres Prozesses in Tränen ausgebrochen. Als die Richterin am Montag ein Sexvideo zur Beweisaufnahme - den Laptopmonitor vom Publikum abgewandt - anschauen ließ, blieb das Model zunächst auf seinem Platz. Als ihr Anwalt Lohfink dazu holte, begann sie zu weinen. "Es ist wirklich schlimm, was hier mit mir gemacht wird", sagte sie.

Richterin Antje Ebner rügte daraufhin den Anwalt: "Sehen Sie nicht, dass Ihre Mandantin emotional überfordert ist? Warum müssen Sie Ihre Mandantin so vorführen?" Die Verhandlung wurde für zehn Minuten unterbrochen. Die frühere "Germany's next Topmodel"-Kandidatin muss sich vor dem Amtsgericht Berlin-Tiergarten wegen falscher Verdächtigung verantworten, weil sie zwei Männer der Vergewaltigung beschuldigt.

Zeuge: "Wir hatten Spaß zu dritt"

Am Montag wurde auch einer der beiden von Lohfink beschuldigten Männer als Zeuge gehört. "Es war einvernehmlicher Sex", sagte der 33-jährige Ex-Manager Sebastian Castillo Pinto vor dem Amtsgericht Berlin-Tiergarten. "Wir hatten zu dritt Spaß." Auch Drogen oder K.o.-Tropfen seien in der Nacht im Juni 2012 nicht im Spiel gewesen.

Der angebliche Vergewaltiger der Angeklagten warf Lohfink eine frei erfundene Medienkampagne vor: "Sie wollte unbedingt in die Presse", so er.

Pinto selbst war lange nicht auffindbar und tauchte kurz vor der Verhandlung überraschend auf. Vor Gericht erklärte er nun, er sei psychisch nicht dazu in der Lage gewesen, sich früher zu melden. Denn der Ex-Manager siehe sich als der eigentlich Geschädigte. Seit der Beschuldigung bekomme er keine Arbeit mehr.

Lohfink hat Strafbefehl nicht akzeptiert

Die Vergewaltigungsvorwürfe gegen die beiden Männer hatten sich in früheren Ermittlungen nicht bestätigt.

Lohfink hat einen Strafbefehl wegen ihrer Verdächtigung nicht akzeptiert und die Zahlung von 24.000 Euro verweigert. Deshalb kam es zu dem Prozess. Die einen sehen das Model als Opfer auch der Justiz, andere vermuten eine inszenierte Tränenshow.

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