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Gina-Lisa Lohfink legt Berufung gegen Urteil ein

Neuer Prozess beim Landgericht  

Gina-Lisa Lohfink legt Berufung gegen Schuldspruch ein

25.08.2016, 17:23 Uhr | dpa, t-online.de

Gina-Lisa Lohfink legt Berufung gegen Urteil ein. Gina-Lisa Lohfink geht in Berufung. (Quelle: dpa)

Gina-Lisa Lohfink geht in Berufung. (Quelle: dpa)

Das war zu erwarten: Gina-Lisa Lohfink geht gegen den Schuldspruch wegen falscher Verdächtigung in Berufung. Der entsprechende Antrag sei beim Gericht eingegangen, sagte eine Gerichtssprecherin. Einen neuen Prozess werde es voraussichtlich nicht mehr in diesem Jahr geben.

Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten hatte die 29-Jährige am Montag zu einer Geldstrafe von 20.000 Euro verurteilt. Sie habe zwei Männer zu Unrecht der Vergewaltigung beschuldigt und wissentlich gelogen.

Neuer Prozess beim Landgericht

Wird Berufung innerhalb einer Woche nach dem Urteil eingelegt, gibt es einen neuen Prozess in der nächsten Instanz - dann beim Landgericht. Das Urteil des Amtsgerichts ist damit noch nicht rechtskräftig.

Laut Gericht muss zunächst das schriftliche Urteil verfasst werden, bevor die gesamte Akte an das Landgericht übermittelt wird. Möglich ist auch, eine Berufung noch zurückzuziehen.

Anwalt nennt Urteil einen "Skandal"

"Wir beraten jetzt, ob wir das durchziehen und ob Frau Lohfink die Kraft dazu hat. Wir tendieren zu Ja", so ihr Anwalt Burkhard Benecken, der das Urteil als "Skandal" bezeichnet hatte.



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