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Vom Boulevard ins Rathaus: Ex-"Bunte"-Chefin Riekel will in den Münchner Stadtrat

Vom Boulevard ins Rathaus  

Ex-"Bunte"-Chefin Riekel will in den Münchner Stadtrat

16.06.2019, 13:12 Uhr | dpa

Vom Boulevard ins Rathaus: Ex-"Bunte"-Chefin Riekel will in den Münchner Stadtrat. Patricia Riekel hat noch einiges vor.

Patricia Riekel hat noch einiges vor. Foto: Sabine Finger/Hubert Burda Media. (Quelle: dpa)

München (dpa) - Die ehemalige "Bunte"-Chefin Patricia Riekel will in den Münchner Stadtrat. Sie werde im kommenden Jahr bei der Kommunalwahl kandidieren. Warum? "Weil ich seit 50 Jahren in München lebe", sagte sie im Interview der Deutschen Presse-Agentur kurz vor ihrem 70. Geburtstag.

"Meine Themen sind die Wohnungsnot und die Mieten, aber auch der öffentliche Raum. Es werden viele neue Viertel geplant, denen aber die Leichtigkeit, der Charme und der italienische Flair fehlt, also all das, was das alte München ausmacht."

Riekel ist FDP-Ortsvorsitzende in ihrem Stadtteil Bogenhausen. "Ich bin ein pragmatischer Typ und würde gerne wissen, warum der Kufsteiner Platz nicht schöner ist, warum es in der einen Straße Bushaltehäuschen gibt und in der anderen nicht. Und warum haben Neubaugebiete so wenig Charme?" Rund zwei Jahrzehnte war Riekel Chefredakteurin der Zeitschrift "Bunte". 2016 gab sie den Posten an ihren Nachfolger Robert Pölzer ab, ein Jahr danach hörte sie auch als Herausgeberin auf.

"Der Ruhestand als solcher ist noch nicht eingetreten", sagte Riekel. "Ich habe mir überlegt: Was fängst du mit den vielen Jahren an, die noch vor dir liegen. Und Politik hat mich immer interessiert." Ehrgeiz stecke nicht hinter ihrem Engagement. "Ich habe den tollsten Job gehabt, den man in meiner Branche haben kann. Ich muss nichts mehr werden, nichts mehr beweisen."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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